Gesamtwertung56%/10 |
GrafikAusreichend SoundBefriedigend |
LanzeitspaßAusreichend SpieleinstiegBefriedigend |
BedienungBefriedigend |
Sportartikelhersteller Adidas und Stargolfer Tiger Woods suggerieren im aktuellen Werbespot, dass jeder ein so guter Golfer sein kann wie die besagte Golfikone. In der Realität nicht wirklich vorstellbar, ermöglichen Golf-Simulationen zumindest virtuellen Erfolg. Ein solches Spiel hat die Firma Oxygen mit International Golf Pro ins Rennen geschickt, um den Freunden des ruhigen Rasensports die Möglichkeit zu geben, als Profispieler um Trophäen zu kämpfen. Ihr wollt wissen wie es abgeschnitten hat? Lest weiter..
Nach der Sprachauswahl kann der Spieler einzelne Löcher und Runden üben, sich mit Freunden duellieren oder aber auch eine komplette Meisterschaft absolvieren. Im Herzstück des Spieles, der Meisterschaft, gilt es sich über drei Runden auf einem der drei 18-Loch-Kurse für die Endrunde zu qualifizieren. Dazu muss in Runde eins ein Platz unter den ersten 35 Golfern auf dem Scoreboard herausspringen. Gehört man in Runde zwei zu den 25 besten und in Runde drei zu den 15 besten Golfern des Feldes, kann man in der Endrunde den Platz an der Spitze in Angriff nehmen.
Auf dem steinigen Weg in den Golf-Olymp steht dem Spieler einer von acht vorgefertigten Golfern zur Verfügung. Dabei handelt es sich um Fantasie-Charaktere, originale Golfer wie etwa Tiger Woods sind nicht anzutreffen. Den vier männlichen und vier weiblichen Golfern kann leider auch kein selbst erstellter Golfer über einen Editor hinzugefügt werden.
Jedes Loch wird vor Spielbeginn mit einer Kamerafahrt und deutschem Kommentar, welcher auch am unteren Bildrand mitgelesen werden kann, vorgestellt. Somit wird der Akteur im Vorfeld des ersten Schlages über die Tücken des Loches informiert. Am Abschlagpunkt angekommen, bekommt der Heimgolfer automatisch den besten Schläger für den Schlag in die Hand gedrückt. Auch die optimale Schlagstärke sowie Ausrichtung wird vorgegeben. Dadurch können auch unerfahrene Golfer von Anfang an gut mitspielen. Zusätzlich kann der Schläger dennoch gewechselt werden. Welcher Schläger für welche Distanz am geeignetsten ist, wird am unteren Spielfeldrand angezeigt. Zur besseren Übersicht kann neben einer Karte auch eine Lochkamera aktiviert werden, die den gesamten Weg zum Loch abfährt. Über die Richtungstasten kann nun die Schlagausrichtung den eigenen Wünschen angepasst werden, was aber nicht unbedingt nötig ist. Durch Drücken der X-Taste holt unser Golfer nun Schwung - ein weiterer Druck auf diese Taste bestimmt die Stärke. Während das Stärkebarometer wieder zurück fährt, entscheidet der dritte Druck der X-Taste über den Effet des Balles. Ist der Akteur am Loch angekommen kann optional ein Gitternetz angezeigt werden, wodurch Unebenheiten auf dem Grün besser sichtbar werden. Besonders schwierige Löcher können im Nachhinein im Übungsmodus bis zum Umfallen geübt werden.
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