Metal Gear Solid 2: Substance

Review
Plattform
Sony Playstation 2
Vertrieb
Konami
Entwickler
Konami
Erscheinungsdatum
-
Genre
Action
USK
-
Metal Gear Solid 2: Substance [PS2 , Justgamers]

Gesamtwertung

93%/10

Grafik

Gut

Sound

Sehr gut

Lanzeitspaß

Sehr gut

Spieleinstieg

Gut

Bedienung

Gut

Metal Gear Solid 2: Substance

Story

In der Geschichte geht es wieder einmal um Metal Gear, ein mörderischen Kriegsgerät. Revolver Ocelot hat Pläne zum Bau von Metal Gear auf dem Schwarzmarkt verhökert. Aus diesem Grund sind jetzt unterschiedlich, Nachgebaute Varianten auf der ganzen Erde vertreten. Dies nutzen viele Armeen natürlich aus, und bestücken ihre Streitkräfte mit der bestialischen Waffe.

Solid Snake ist zusammen mit seinem Freund Otacon (Hal Emmerich) der Anti-Metal-Gear-Gruppe 'Philanthropy', beigetreten. Diese ist eine Organisation, die gegen die Entwicklung und Produzierung von Metal Gear kämpft. Otacon ist es durch einhacken in den Computer des Pentagons gelungen, sich geheime Informationen über einen neuen Metal Gear Prototypen, den die US. Marines entwickelt haben, zu verschaffen. Dieser soll nun mit einen Schiff an einem unbekannten Ort gebracht werden. Die neue Kampfmaschine, bei dem es sich um ein Amphibienfahrzeug handeln soll, wurde entwickelt um alle anderen Metal Gears endgültig zu vernichten. Snakes Ziel ist mehr Informationen über den Prototypen herauszubekommen. Er muss versuchen, fotografische Beweise zu liefern, die Otacon dann online stellen will, um somit die ganze Welt über das bestehen von Metal Gear zu informieren.

Als Snake mit seiner Mission beginnt, wird dass Schiff von unbekannten Soldaten, welche anscheinend russische Landsleute sind, geentert und unter Kontrolle gebracht.

Ein schönes Intro und ein pralles Menü

In einem Hollywood mäßigem Trailer, werden einem alle mitwirkenden Charaktere des Spieles vorgestellt, wobei bei jedem der gezeigten Personen der dazu verantwortliche Synchron-Sprecher passend eingeblendet wird.

Nach dem netten Film, findet sich der Spieler in einem Menü wieder, wo sich dann die verschiedensten Optionen einstellen lassen. In diesem Menü kann der Spieler beispielsweise wählen, welche Mission er spielen will. Zu Wahl stehen: Das Transportschiff und die Ölplattplattform in einem Stück, oder jedes der Beiden einzeln. Auch die Snake Tales, zu denen wir später noch kommen, lassen sich hier anwählen.

Weitere Einstellmöglichkeiten sind die Optionen, wo sich dann zum Beispiel verschieden Untertitel in den Sprachen Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch und Spanisch einblenden lassen. Des Weiteren lassen sich dort auch noch zwei verschiedene Radartypen einstellen und es kann auch der Bildschirm richtig zentriert werden. Recht nützlich ist die Auswahlmöglichkeit „Spezial“. Dort wird dem Spieler alles nützliche, zu den Bewegungsabläufen genau erklärt. Dies wird dann schriftlich und anhand einer kleinen Animation dargestellt.

Gameplay

Das Wichtigste erst einmal vorweg. Bei Metal Gear: Substance handelt es sich nicht um ein komplett neues Spiel, denn die Geschichte ist dieselbe wie bei Metal Gear Solid: Sons of Liberty. Vielmehr ist es eine erweiterte und überarbeitete Version.

Der Spieler übernimmt, anfangs zumindest, die Rolle von Solid Snake, einem Agenten der gegen Metal Gear kämpft. Später wird ein neuer Agent (Raiden) die Rolle von Snake übernehmen.

Snakes Mission beginnt auf einem Tankerschiff. Gleich zum Start seiner Mission, wird er von Otacon per Codec angefunkt. Dort erklärt ihm dieser was er auf seiner Mission zu erfüllen hat, und eine Menge anderer wichtiger Sachen, wie man zum Beispiel die Digitalkamera oder seine Waffe richtig benutzt.

Wo wir schon beim Thema Codec sind, was ist denn das überhaupt? Der Codec ist das Sprach -Kommunikationssystem zwischen Snake und seinen Verbündeten, und wird mittels der Select-Taste aufgerufen. Dieser kommt dann in einer Form eines kleinen Bildschirmes zum Vorschein, wo dann die beiden Köpfe der Gesprächspartner angezeigt werden. Sobald ein Anruf ankommt, wird dies mit einem klingeln erkennbar gemacht. Man kann jeder Zeit Kontakt zu Otacon und anderen Verbündeten aufnehmen. Dazu sind verschiedene Frequenzen im Codec abgespeichert. Um eine Person anzufunken, wird einfach die Frequenz der betreffenden Person angewählt. Der Codec kann allerdings mit der Zeit richtig nervig werden, denn es finden ziemlich oft lange Gespräche zwischen den Charakteren statt. Selbstverständlich kann man diese auch mit einem Tastendruck abbrechen, davon ist aber abzuraten, da ansonsten spätere Fragen zur Story ungeklärt bleiben. Nicht selten enthalten die Gespräche wichtige Informationen zum Spiel, und wenn man diese versäumt schaut man später dumm aus der Wäsche.

Eine zweite wichtige Funktion bringt der Codec noch mit sich, nämlich die Speicherfunktion. Um dass laufende Spiel abzuspeichern, wählt man die dafür vorgesehene Frequenz, und Otacon speichert das Spiel ab. Das Kuriose dabei ist, nach jeder erfolgreichen Sicherung des Spieles, gibt Otacon Snake noch eine Weisheit mit auf den Weg.

Die KI in Metal Gear Solid 2: Substance ist recht hoch ausgelegt. Man sollte immer auf der Hut sein, denn die Gegner sind sehr schlau. Hört einer der Patroullie ein von Snake verursachtes Geräusch, wie beispielsweise ein Niesen, wenn Snake mal wieder unter einer seiner typischen Erkältungen leidet, macht sich dieser auf dem Weg um nach dem rechten zu sehen. Jetzt sollte man sich schnell aus dem Staub machen und einen sicheren Unterschlupf aufsuchen. Finden die Soldaten einen von Snake erledigten Kameraden, schlagen diese sofort Alarm, und machen sich auf die Suche nach dem Verursacher. Um dies zu verhindern, sollte der Spieler den erledigten Kontrahenten zum Beispiel in einem Spind oder einem dunklen Raum verstecken, und man ist wieder auf der sicheren Seite.

Ist Snake einmal zu unvorsichtig, und wird von einem Soldaten entdeckt, versucht dieser mit Hilfe seines Funkgerätes Hilfe herbeizuordern. Jetzt gilt es schnell zu handeln, und man sollte seinen Gegner schnellstens erledigen. Denn wenn er es schafft, Hilfe herbeizurufen, werden sich ein paar Soldaten mehr um Snake kümmern. Hier ist auch alles bis ins kleinste Detail durchdacht worden. Wenn Ihr schnell und gut genug zielen könnt, zerschießt doch einfach das Funkgerät des feindlichen Soldaten. Dann kann er keine Verstärkung mehr zu sich rufen und muss sich euch alleine stellen.

Täuschen und Tarnen

Bei Metal Gear Solid 2 geht es nicht darum, sich mit brachialer Waffengewalt durch die Missionen zu kämpfen, denn mit dieser Strategie wird man nicht weit kommen. Viel effektiver ist es unbemerkt zu bleiben. Hier hat Snake einige Hilfsmittel zur Verfügung, die er im Gepäck dabei hat oder im laufenden Spiel findet. Eine wichtige Rolle spielt dabei die M9 Betäubungspistole. Diese ist Dank eines aufgeschraubten Schalldämpfers sehr leise im Gebrauch und hat Betäubungsmunition geladen, die die Feinde dann in Frieden schlafen lässt. Am effektivsten ist es hier, wenn man einen Kontrahenten am Kopf oder mitten ins Herz trifft. Dann setzt die Wirkung des Betäubungsmittels sofort ein. Wird der Feind nur an Gliedmaßen wie Beine und Arme getroffen, dauert es etwas länger, bevor dieser dann ein Nickerchen macht. Auch auf die Wirkungsdauer des Mittels hat ein Treffer einen Einfluss. So hält ein am Kopf getroffener Gegner einen längeren Schlaf, als man denselben nur am Bein trifft. Um auch punktgenau anvisieren zu können, ist an der Pistole ein Laserpointer angebracht, was dann zum erfolgreichen Treffer führt. Hier kann allerdings auch in die Ego-Perspektive gewechselt werden. Ganz nett sind auch die zwei Obstkartons, die Snake im Laufe des Spieles findet. Unter solch einer Pappschachtel kann sich Snake schnell verstecken, wenn Gefahr droht. Aber ein Freibrief fürs nicht entdeckt werden sind die Kartons nicht, denn oft wundern sich die Soldaten was solch eine Kiste hier zu suchen hat, und schauen prompt nach, was sich unter dem Karton verbirgt. Eine der beiden Schachteln ist allerdings patschnass, und somit auch recht instabil. Tritt ein Feind mal dagegen, zerfällt der Karton in seine Einzelteile. Der Zweite hingegen ist sehr robust, und hält mehr aus. Es gibt aber auch eine Menge anderer Möglichkeiten sich zu verstecken. In den schon erwähnten Spinden, unter Regalen oder in kleinen Zwischenräumen findet Snake die Möglichkeit unerkannt zu bleiben.

Snakes allerwichtigstes Utensil ist sein Radar, der in Form eines kleinen Fensters angezeigt wird. Dieser zeigt ihm immer alles Wichtige an und hält ihn auf dem Laufenden was so alles passiert. Auf dem Radar kann Snake auch erkennen, wo er sich gerade befindet. So werden Türen, Mauern und andere fest installierte Gegenstände in Form eines Umrisses dargestellt.

Seine Gegner kann Snake anhand eines roten Punktes erkennen. Snake selber wird durch einen weißen Punkt gekennzeichnet. Jeder Gegner, der sich innerhalb des Radarbereiches befindet, strahlt sein eigenes Blickfeld aus. Dieses Blickfeld wird anhand eines weißen Dreieckes dargestellt, das vom Kontrahenten ganz klein angefangen, immer breiter wird, je weiter es sich vom Feind weg befindet. Kommt Snake in den Bereich dieses Blickfeldes, wird er erkannt und dann auch angegriffen.

Hat Snake ein Geräusch verursacht, und der Feind hat dies bemerkt, wird sein Blickfeld gelb. Wurde Snake sogar entdeckt, wird der angezeigte Blickwinkel für kurze Zeit rot, und der Radar schaltet sich dann komplett ab. Nun ist Snake auf sich selbst angewiesen, wobei es hier nur zwei Auswege gibt. Erstens: Entweder alle Gegner ausschalten, was sich als schwierig erweisen könnte, wenn es zu viele sind. Oder Zweitens: Sich irgendwo verstecken und dort einige Zeit verbleiben. Zum Beispiel unter einem Regal. Nach einiger Zeit kehren die Soldaten wieder zurück auf ihren Posten und der Radar wird wieder aktiviert. Aber jetzt sollte mit mehr Vorsicht weitergespielt werden, denn die Soldaten sind um einiges wachsamer als zuvor.

Solange der Radar deaktiviert ist, steht Snake noch ein allerletztes, wichtiges Hilfsmittel zur Verfügung, der AP-Sensor. Dieser spürt lebende Gegner auf, was sich durch vibrieren des Controllers bemerkbar macht.

Aber irgendwann fällt auch die beste Tarnung mal auf, und Snake muss kämpfen. Spätestens bei den Endbossen muss Snake seine Waffe ziehen. Entweder lässt er den starken Mann durchkommen, und prügelt seinen Kontrahenten bewusstlos bzw. bricht ihnen das Genick, oder er greift auf sein Waffenarsenal zurück, welches eine stattliche Größe hat. Hier kann der Spieler aus den unterschiedlichsten Arten von Waffen wählen. Wie zum Beispiel einer USP Waffe, Splittergranaten, Plastiksprengstoff, Phosphorgranaten, welche Gegner für kurze Zeit betäuben, oder Düppelgranaten. Letztere eigen sich mehr oder weniger wieder zum tarnen. Sobald diese gezündet werden und explodieren, schalten sie alle elektronischen Geräte, wie beispielsweise Kameras für kurze Zeit außer Betrieb. Nachteil der Sache ist allerdings, Snakes Radar wird auch außer Gefecht gesetzt, und somit ist er wieder auf sich alleine gestellt.

Die Grafik und Soundeffekte …

… sind einfach atemberaubend. Ein großer Teil des Spieles beruht auf langen Filmsequenzen. Diese sind wirklich Hollywoodreif gemeistert und erzählen abschnittsweise die Story. Auch bei Effekten wie z.B. Wettereinflüssen, haben die Entwickler gute Arbeit geleistet. Schaut Solid bei strömenden Regen, der gleich am Anfang im Tanker Level stattfindet, in den Himmel, so kann er aufgrund der vielen gut animierten Wassertropfen nichts mehr erkennen. Weitere Effekte wie Blutspritzer, das Mündungsfeuer der Pistolen oder explodierende Granaten sehen ebenfalls bombastisch aus und sind wahrer Augenschmaus.

Die Titelmusik, welche im Gegenzug ein wahrer Ohrenschmaus ist, stammt von Harry Gregson-Williams, der auch schon die Musik zu den Filmen “Armageddon“ und “The Rock“ komponiert hat. Andere Soundeffekte, wie ein Schusswechsel oder dass öffnen der schweren Stahltüren, haben die Entwickler ebenfalls prima hinbekommen. Die Musikuntermalung bei Kämpfen oder schwierigen Einsätzen ist richtig Mitreißend und lässt einem das Blut in den Adern gefrieren.

Steuerung

Der Controller ist für die Führung des Charakters voll ausgenutzt worden. Jede Taste findet hier eine Verwendung. Etwas Gewöhnungsbedürftig ist dabei die Aktionstaste. Um verschiedene Sachen zu bestätigen, wird nicht wie in den meisten Spielen die X-Taste benutzt, sondern die Kreis-Taste. Mit der X-Taste kann man Aktionen in der Menüführung abbrechen und somit gilt diese sozusagen als Retour-Taste. Da ist eine kleine Umgewöhnung nötig, aber nach einiger Zeit hat man den Dreh raus und man kommt damit sehr gut zurecht. Um in seine beiden Inventare zu gelangen, werden einfach die beiden Buttons R2 und L2 betätigt. Hat man zum Beispiel die Digitalkamera ausgewählt, kann man diese blitzschnell mit einem Druck auf die L2 Taste hervor holen und auch wieder verschwinden lassen. Natürlich funktioniert dass auch mit allen anderen Gegenständen wie Waffen oder Essensrationen. Solid selbst wird mit dem linken Analog-Stick im Third Person Modus durch die Missionen gesteuert. Die Kamera ist dabei immer von oben im leicht schrägen Winkel eingestellt. Um Snake in den Ego-Shooter-Modus zu versetzen, was sich besonders gut zum zielen und zum erkunden der Umgebung um Snake herum eignet, muss der Spieler die R1 Taste gedrückt halten. Schiessen lässt es sich ziemlich einfach. Um die Waffe zu laden wird einfach die Viereck-Taste betätigt und festgehalten, dann nur noch anvisieren und zum feuern wieder loslassen.

Die Neuerungen

Jetzt kommen wir zu den ersehnten Neuerungen. Zuerst wären da einmal die Trainingsmissionen. Solche VR-Missionen gab es ja zu PSone Zeiten mit Metal Gear Solid 1 auch schon. Der Trainingsmodus verfügt über insgesamt 350 Missionen. Hierbei kann der Spieler Fähigkeiten im Schleichen und Aufträge erfüllen verbessern, um diese dann im Spiel wirken zu lassen. Allerlei Übungseinsätze können hier vollzogen werden. Von reinem Schleichen, wo Snake nicht erkannt werden darf, über Zielscheiben treffen bis hin zum vernichten aller vorhandenen Gegner. Diese Missionen lassen sich mit insgesamt sieben unterschiedlichen Charakteren, darunter Solid Snake und Raiden bewältigen. Zum Start stehen allerdings nur die Beiden genannten zur Verfügung. Schafft der Spieler zum Beispiel 50 Prozent der VR-Missionen als Raiden, wird ein weiterer Charakter, in diesem Falle der Ninja-Raiden frei geschaltet. Meistert man dann zu 100 Prozent die VR-Mission mit Raiden und Ninja-Raiden, bekommt der Spieler als Belohnung Raiden X. Dies geht immer so weiter, bis man den siebten Charakter, der kein geringerer ist als Solid Snake von Metal Gear 1 frei geschaltet hat.

Grafisch darf man hier aber nicht zuviel erwarten. Das Training findet nur in einfacher Umgebung statt, was soviel heißt, das die Gebäude nur im hellen blau und ohne irgendwelche optischen Details gehalten sind.

Weitere Trainingsmöglichkeiten sind die Alternative Missions. Diese finden aber im Gegensatz zu den VR-Missions entweder auf dem Tanker oder auf der Bohrinsel (Big-Shell) statt. Auch hier gilt es Aufträge wie Bomben entschärfen, Gegner zu eliminieren oder Feinde aufhalten, zu erledigen.

Bei beiden Varianten des Trainings, hat der Spieler nur eine begrenzte Zeit zur Verfügung, um ein Level erfolgreich zu beenden. Schafft er dieses nicht, heißt es nur noch „Mission Failed“ was übersetzt „Mission gescheitert“ bedeutet, und man muss sich an dem Level erneut versuchen.

Die Snake Tales sind Zusatz-Level, welche aber mit der Geschichte weniger zu tun haben. Sie spielen zwar auch auf der Bohrinsel oder auf dem Schiff, sind aber nicht miteinander verknüpft. Um diese Level erfolgreich durchzuspielen, muss der Spieler allerdings schon ein wenig Übung nachweisen können. Hilfsmittel wie der Radar oder den Codec, sucht man hier vergebens. Lediglich der AP-Sensor steht zur Verfügung.

Als kleine Spaßeinlage dient das Skateboarding, wobei der Spieler Raiden oder Snake in einem “Tony Hawk´s Pro Skater“ ähnlichem Spiel über die Ölplattform jagen kann, und Punkte einsacken kann.

Auf der Bonus DVD befindet sich ein „Making Of“. Dazu stehen jede Menge an Informationen zur Entstehung des Actiontitels bereit. Hier sind schöne 3D Bilder von Metal Gear Ray, Handgezeichnete Pläne der Entwickler zum Spiel, und alle Charaktere zu sehen.

Auch alle die am Spiel mitgearbeitet haben werden mit Foto und anderen Daten vorgestellt.

Ebenfalls sind jede Menge an kleinen Videos, die Sequenzen vom Spiel wiedergeben, darauf enthalten.

Fazit

Ich muss zugeben, dass ich schon von Metal Gear Solid 1 fasziniert war. Genauso ist es bei der zweiten Version. Es macht ungeheuren Spaß sich nicht immer mit Waffengewalt durchschlagen zu müssen, da taktische Züge an dem meisten Stellen einfach Vorrang haben, und somit man auch sein Köpfchen anstrengen muss. Bei Metal Gear Solid 2: Substance passt einfach alles. Grafik, Sound und Spieltiefe. Ein kleiner Punkt trübt den Spielspass jedoch ein wenig, die Sprachausgabe. Diese ist leider nur in Englisch verfügbar. Zwar lassen sich deutsche Untertitel hinzuschalten, aber mit einer komplett deutschen Version hätte es mit Sicherheit noch mehr Spaß gemacht zu spielen. Hier hätten sich die Entwickler etwas mehr Mühe geben können, denn die englische Sprachausgabe lag ja schon in Metal Gear Solid 2: Sons of Liberty vor. Gut gelungen sind auf jeden Fall die Snake Tales. Aufgrund dieser Zusatzlevel, hat man noch längeren und intensiveren Spielspass. Spieler die Metal Gear Solid 2 noch nicht in ihrer Spielsammlung haben, sollten spätestens jetzt zugreifen und sich dieses fantastische Spiel holen. Der Rest, der schon Sons of Liberty in seinem Regal stehen hat, sollte sich noch mal Gedanken darüber machen ob es sich wirklich lohnt, nur wegen der VR-Missionen und Snake Tales das Spiel zu kaufen. Denn dass eigentliche Spiel ist identisch mit Sons Of Liberty. Immerhin muss man wieder knapp 60€ für ein Spiel berappen, welches man ja schon besitzt. Gerade aus diesem Grund wäre eine deutsche Sprachausgabe eigentlich wünschenswert gewesen.

(Anmerkung der Redaktion: Lieber Daniel, wir danken dir für die tolle Zusammenarbeit! Du warst immer ein guter Freund und Redakteur. Die gesamte Redaktion einschließlich ich, Tobias, wünschen dir alles Gute für deine Zukunft...)

Metal Gear Solid 2: Substance [PS2 , Justgamers]

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