Gesamtwertung85%/10 |
GrafikGut SoundGut |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegGut |
BedienungGut |
Ihr seit Parker, ein Minenarbeiter, tief unter der Marsoberfläche arbeitet ihr in den Stollen der Ultor Corporation. Ihr und eure Kollegen leiden unter den unmenschlichen Lebensbedingungen und einer mysteriösen meist tödlich endenden Krankheit, welche auch die Pest genannt wird. Diese Krankheit hat sich plötzlich äußerst stark ausgebreitet. Dies führt dazu, dass die Stimmung der Arbeiter mehr als gereizt ist. Eine Gruppe militanter Minenarbeiter, die sich unter der Führung von den mysteriösen EOS zusammengeschlossen hat, plant eine Revolte.
In dem Spiel geht es nun darum Ultor zu besiegen und das Geheimnis um die mysteriöse tödliche Krankheit zu lüften. Dabei entwickelt sich die Story stetig weiter zu einen komplexen Gebilde und stärkt die recht düstere Gesamtatmosphäre.
Eines der herausragenden Features des Shooters ist zweifelsohne die, von Volition entwickelte Geo-Mod Technologie. Diese Technik sorgt dafür, dass Schäden an festen Strukturen realistisch umgesetzt werden. Detoniert eine Sprengladung, kriegen die Wände nicht nur ein paar Kratzer ab, sondern stürzen in sich zusammen. Also ist es möglich, so ziemlich alles was man im Spiel sieht auch zerstören zu können. So ist es möglich Tunnel in Felsen zu sprengen und durch diese Freiheit die hier einen gegeben wird, gibt es unzählige Wege und Möglichkeiten das Spiel erfolgreich zu beenden.
Die Reise führt durch das Minensystem auf dem Mars, futuristische Städte, riesige Parkanlagen und viele Schauplätze mehr. Alle Schauplätze haben gemeinsam, dass sie mit Details vollgestopft sind und durch gelungene Texturen und Farbgebung die richtige Atmosphäre aufkommt.
Die zahlreichen Gegner stehen da in nichts nach, egal ob Mutanten, Mechs oder futuristische Soldaten, alle sehen wunderschön aus.
Zu einem echten Ego-Shooter gehört natürlich auch ein ordentliches Waffenarsenal. Hier bietet das Spiel nicht soviel neues sondern bietet mit MGs, Scharfschützengewehr, Railgun und Fusionskanonen die Standardausstattung. Insgesamt stehen 15 Waffen zur Verfügung, die teilweise sogar über eine Sekundärfunktion verfügen.
Der Schwerpunkt von Red Faction liegt ohne Zweifel auf den sehr guten Story-Mode, trotzdem haben Multiplayer-Modi den Weg ins Spiel gefunden. Hier können bis zu zwei menschliche Spieler gegeneinander oder gegen bis zu vier Bots antreten. Dank der Geo-Mode Engine sind Multiplayerduelle besonders spaßig, denn vorher konnte man nie mit einen Kumpel ein ganzes Level dem Erdboden gleich machen.
Auch auf der technischen Seite weiß der Titel zu überzeugen, die Framerate ist größtenteils konstant und die Texturen sind sehr schön anzusehen, wenn auch an der Vielfalt gespart wurde. Dafür wird man vorm berüchtigten Kantenflimmern weitestgehend verschont. Besonders gut ist die Lokalisierung gelungen. Sämtliche Texte wurden übersetzt und sogar entsprechend mit professionellen Sprechern vertont. Als besonders erwähnenswert ist sicherlich, dass sogar die ganzen Wandtafeln, Schilder und Warnhinweise in den Levels perfekt ins Deutsche übersetzt wurden.
Dennoch wird wohl kaum ein Actionfan an Red Faction vorbeikommen.
Red Faction im Test.
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