SSX

Review
Plattform
Sony Playstation 2
Vertrieb
Electronic Arts
Entwickler
EA Sports
Erscheinungsdatum
-
Genre
Andere
USK
0
SSX [PS2 , looki.de]

Gesamtwertung

87%/10

Grafik

Gut

Sound

Gut

Lanzeitspaß

Gut

Spieleinstieg

Gut

Bedienung

Gut

SSX

Die Spielmodi

Bei SSX treten mehrere Snowboarder gegeneinander an, dabei gibt es verschiedene Spielmodi. Im normalen Rennen, ist das Ziel unter die ersten drei Boarder zu kommen, wobei das Verfolgerfeld dicht gedrängt fährt und hart um jede Position kämpft. Bei den anderen Spielmodi, den Showoff-Wettbewerb gilt es durch das Kombinieren gewagter Tricks so viele Trickpunkte zu erreichen wie möglich, dabei kann man je nach der erreichten Punktzahl eine Gold, Silber oder Bronze Medaille gewinnen. Im letzten Spielmodi, den Freeride-Mode kann man ganz in Ruhe und ohne Druck die einzelnen Strecken erkunden und nach diversen Abkürzungen Ausschau halten.

Anfangs stehe einen zwei der insgesamt acht Strecken zur Verfügung, durch den Sieg in den diversen Wettbewerben schaltet man nach und nach die restlichen Kurse frei.

Die Kurse unterscheiden sich sehr voneinander und sind auch in unterschiedlichen Ländern angelegt. Manche Abfahrten sind sehr futuristisch bis völlig abgedreht gestaltet, wobei jede Strecke nur den Fun-Faktor erhöht. Von normalen Alpenabfahrten oder eine Fahrt durch eine amerikanische Großstadt bis zu den völlig verrückten Flippertisch-Kurs in Tokio. Bei den ganzen Kursen sieht man auch deutlich wie detailverliebt die Designer gearbeitet haben, man findet immer etwas Neues auch immer neue Abkürzungen.

Alle Kurse sind voller Abkürzungen die einen, einen enormen Zeitvorteil verschaffen können, allerdings sind diese nicht immer einfach zu fahren und verlangen so oft einiges an Übung. Weitere atemberaubende Details sind die zahlreichen Feuerwerkskörper, die an bestimmten Stellen des Spiels montiert sind und sobald der Führende zum vorbeifährt abgefeuert werden, so kommt man in den Genuss einer tollen Farbenpracht. Weiterhin zeichnet die Länge der Kurse das Streckendesign aus, so dauert eine Abfahrt manchmal bis zu zehn Minuten.

Lord of the Boards

Euch stehen anfangs vier der acht Boarder zur Verfügung. Um alle Boarder freizuschalten müssen fleißig Goldmedaillen gesammelt werden. Das Fahrerfeld ist bunt gemischt, so findet man völlig unterschiedliche Typen aus verschiedenen Herkunftsländern, je nach der Herkunft der Fahrer wird das Rennen in der jeweiligen Heimatsprache kommentiert. Die Charaktere haben außerdem alle unterschiedliche Stärken und Schwächen und die Stärken kann man im fortschreitenden Spielverlauf durch Erfahrungspunkte verbessert werden. Auch im normalen Rennmodus kommt man nie ohne Tricks aus, da ein besonderer Teil des Gameplays der Adrenalin Boost ausmacht. Bei jeden Trick steigert man den Adrenalin-Boost und bei Aktivierung des Boosts verfügt man kurzzeitig um einen Turbo, der grafisch mit einen Motion-Blur Effekt dargestellt wird.

Insgesamt verfügt jeder Boarder ca. 50 unterschiedliche Manöver, die man in einem Trickbuch nachschlagen kann. Falls man während einer Abfahrt einen neuen Trick ausführt, erfolgt eine Eintragung in dem Trickbuch Alle Manöver sind wieder in verschiedene Kategorien unterteilt und bei Vervollständigung einer dieser Kategorien wird man mit einen neuen Outfit für die Fahrer belohnt. Jedes Rennen besteht aus drei Runden, nach erfolgreichen Abschluss einer Runde gelangt man zu einer neuen Strecke, wo der Schwierigkeitsgrad sich langsam erhöht. Das ganze Spiel setzt also auf eine Mischung aus unangenehmen Gegner, ausgewogenen Strecken, geschickter Turbo-Einsatz und Ausführung von Tricks.

Natürlich ist daher, die Steuerung sehr wichtig und glücklicherweise geht sie sehr direkt von Hand und gewährleistet perfekte Kontrolle. Per Analogstick lässt man die Boarder durch die Kurven gleiten, der X-Button ist die Sprungtaste. Hält man während einen Sprung den Analogstick in eine bestimmte Richtung vollführt der Boarder eine Drehung oder sogar Loopings. Ergänzend zu der Sprungtaste kann man auch die Shoulder-Buttons drücken um so diverse Graps auszuführen.

Hier zeigt sich auch, dass SSX grafisch ein sehr guter Titel ist, die Animationen der Charaktere sind absolut flüssig, die Streckendetails herrlich und die Lichteffekte atemberaubend, jedoch muss man manchmal leichte Slowdowns hinnehmen, die die gute Spielbarkeit aber in keinster Weise beeinträchtigen.

Auch der recht gute Zweispielermodus, wo man auch gegen CPU-Gegner spielen kann kommt mit nur gelegentlichen Slowdowns aus. Clippingfehler oder Pop-Ups sucht man auch vergebens, leider ist der Zweispieler-Splitscreen nur vertikal möglich.

Die Musikuntermalung beschreitet auch neue Wege, so hört man je nach Position im Rennen nur bestimmte Teile des sehr guten Soundtracks. An letzter Stelle peitschen euch satte Bassrhythmen nach vorne und umso weiter ihr vorne liegt desto dichter wird der Soundtrack und feuert euch damit weiter an.

Fazit

SSX ist ganz einfach einer der Überraschungstitel der PS2-Starttielt und es ist erstaunlich wie gut Electronic Arts die Konsole schon im Griff hat. Die Präsentation des Spiels, die sehr gute Optik, dass Gameplay, der Soundtrack, das Streckendesign, die Boarder es passt einfach alles nahezu perfekt zusammen. Natürlich muss jeden klar sein, dass SSX keine Snowboard-Simulation a la 1080 Snowboard für das N64 ist, dafür bietet SSX Arcadefeeling und Spielspaß in Reinkultur. SSX ist einfach ganz klar, einer der bisher leider wenigen Pflichtkäufe für Playstation 2.

SSX [PS2 , looki.de]

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