Gesamtwertung87%/10 |
GrafikGut SoundGut |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegGut |
BedienungGut |
Anfangs stehe einen zwei der insgesamt acht Strecken zur Verfügung, durch den Sieg in den diversen Wettbewerben schaltet man nach und nach die restlichen Kurse frei.
Die Kurse unterscheiden sich sehr voneinander und sind auch in unterschiedlichen Ländern angelegt. Manche Abfahrten sind sehr futuristisch bis völlig abgedreht gestaltet, wobei jede Strecke nur den Fun-Faktor erhöht. Von normalen Alpenabfahrten oder eine Fahrt durch eine amerikanische Großstadt bis zu den völlig verrückten Flippertisch-Kurs in Tokio. Bei den ganzen Kursen sieht man auch deutlich wie detailverliebt die Designer gearbeitet haben, man findet immer etwas Neues auch immer neue Abkürzungen.
Alle Kurse sind voller Abkürzungen die einen, einen enormen Zeitvorteil verschaffen können, allerdings sind diese nicht immer einfach zu fahren und verlangen so oft einiges an Übung. Weitere atemberaubende Details sind die zahlreichen Feuerwerkskörper, die an bestimmten Stellen des Spiels montiert sind und sobald der Führende zum vorbeifährt abgefeuert werden, so kommt man in den Genuss einer tollen Farbenpracht. Weiterhin zeichnet die Länge der Kurse das Streckendesign aus, so dauert eine Abfahrt manchmal bis zu zehn Minuten.
Insgesamt verfügt jeder Boarder ca. 50 unterschiedliche Manöver, die man in einem Trickbuch nachschlagen kann. Falls man während einer Abfahrt einen neuen Trick ausführt, erfolgt eine Eintragung in dem Trickbuch Alle Manöver sind wieder in verschiedene Kategorien unterteilt und bei Vervollständigung einer dieser Kategorien wird man mit einen neuen Outfit für die Fahrer belohnt. Jedes Rennen besteht aus drei Runden, nach erfolgreichen Abschluss einer Runde gelangt man zu einer neuen Strecke, wo der Schwierigkeitsgrad sich langsam erhöht. Das ganze Spiel setzt also auf eine Mischung aus unangenehmen Gegner, ausgewogenen Strecken, geschickter Turbo-Einsatz und Ausführung von Tricks.
Natürlich ist daher, die Steuerung sehr wichtig und glücklicherweise geht sie sehr direkt von Hand und gewährleistet perfekte Kontrolle. Per Analogstick lässt man die Boarder durch die Kurven gleiten, der X-Button ist die Sprungtaste. Hält man während einen Sprung den Analogstick in eine bestimmte Richtung vollführt der Boarder eine Drehung oder sogar Loopings. Ergänzend zu der Sprungtaste kann man auch die Shoulder-Buttons drücken um so diverse Graps auszuführen.
Hier zeigt sich auch, dass SSX grafisch ein sehr guter Titel ist, die Animationen der Charaktere sind absolut flüssig, die Streckendetails herrlich und die Lichteffekte atemberaubend, jedoch muss man manchmal leichte Slowdowns hinnehmen, die die gute Spielbarkeit aber in keinster Weise beeinträchtigen.
Auch der recht gute Zweispielermodus, wo man auch gegen CPU-Gegner spielen kann kommt mit nur gelegentlichen Slowdowns aus. Clippingfehler oder Pop-Ups sucht man auch vergebens, leider ist der Zweispieler-Splitscreen nur vertikal möglich.
Die Musikuntermalung beschreitet auch neue Wege, so hört man je nach Position im Rennen nur bestimmte Teile des sehr guten Soundtracks. An letzter Stelle peitschen euch satte Bassrhythmen nach vorne und umso weiter ihr vorne liegt desto dichter wird der Soundtrack und feuert euch damit weiter an.
SSX im Test.
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