Gesamtwertung76%/10 |
GrafikGut SoundGut |
LanzeitspaßBefriedigend SpieleinstiegGut |
BedienungGut |
Eidos Ego-Shooter Timesplitters setzt trotz einen Story-Mode voll den Mutliplayermodus.
Das Spiel versetzt einen in verschiedene Zeitepochen, die zwischen 1935 und 2035 liegen.
Nachdem man sich einen Schwierigkeitsgrad und einen von (anfangs) zwei wählbaren Charakteren pro Mission entschieden hat, startet das Level. Das Missionsdesign ist grundsätzlich bei jeden Level identisch, nur die Levels und Szenarien ändern sich. Jedes Mal muss man entweder in Tempelanlagen, Zombiedorf, Hafenanlage, Fabrikhalle den Weg bis zu einen bestimmten Objekt frei kämpfen und dieses zum Startpunkt des Levels oder zu einen alternativen Zielpunkt bringen. Bei den Rückweg, greifen euch nicht nur normale Gegner sondern auch Zombies an, die Zombies kann man nur erledigen, indem man sie mit einen gezielten Schuss enthauptet.
Dieses schon recht monotone Missionsdesign hat leider noch weitere Kritikpunkte, so erhält man vor einer Mission keinerlei Infos und läuft so erst mal ohne Anhaltspunkte durchs Level außerdem sind die Levels durch keine Story (trotz den Namen Story-Modus) verbunden und so weiß man nicht warum man die Objekte sucht? Warum die Gegner einen ans Leder wollen? Und was diese Timesplitters eigentlich genau sind? Des weiteren ist der Schwierigkeitsgrad recht unausgewogen und insgesamt zu hoch gewählt. So hat man schon beim ersten Level Probleme das Ziel fast unversehrt zu erreichen, dass Fabriklevel kann sogar leicht in Frust ausarten und die Tatsache das Munition oder gar Medi-Packs sehr rar gesät sind erleichtert das Spiel nicht gerade. Leider funktioniert die automatische Zielerfassung auch nicht so wie es sein sollte und so muss man noch korrigieren und kriegt in der Zeit etliche Treffer vom Gegner ab.
Kernpunkt Multiplayermodus
Trotzdem muss man den Story-Modus wenigstens auf der einfachsten Schwierigkeitsstufe durchspielen um den Challengemodus sowie neue Charaktere für den Multiplayermodus freizuschalten. Im Challengemodus muss man innerhalb eines Zeitlimits eine gewisse Anzahl von Gegnern vernichten, die Multiplayermodi reichen vom normalen Deathmatch, Capture the Flag, Escort bis hin zu Last Man Standing. Dank Multitap2 können so bei Timesplitters bis zu vier Spieler gegeneinander per Splitscreen antreten. Hierbei lassen sich auch Computer-gesteuerte Bots zuschalten, in größeren Levels können so bis zu zehn Bots mitspielen.
Die Levels spielen in unterschiedlichen Zeitepochen, neben einen anderen Stil der Levels und Grafik gibt es dazu auch passende Waffengattungen. So läuft man in den Fünfzigern mit einer Schrotflinte oder Tommy-Gun oder in der Zukunft mit Laserwaffen durch die Levels.
Im Multiplayermodus gibt es diese Begrenzung der Waffen nicht zwingend, man kann vorher bestimmen welche Waffen im Level zugelassen werden.
Ein Highlight von Timesplitters ist sicherlich der Map-Editor wo man seine eigenen Levels erstellen und diese auf der Memory Card speichern kann.
Erst erstellt man das Grundgerüst des Levels, danach werden Waffen, andere Gegenstände im Level verteilt, dann wird noch ein Texturset ausgesucht und sogar die Lichtverhältnisse können verändert werden.
Schöne 128-Bit Welt?
Bei der Steuerung hat man allerlei Möglichkeiten sie auf die eigenen Wünsche anzupassen, jedoch fehlt eine Mausunterstützung und komischerweise ist man nicht in der Lage zu springen.
Auch grafisch ist Timesplitters sicher nicht kein Titel der einen begeistert, die Texturen sind wie bei vielen PS2-Spielen zu steril oder eintönig. Leider gibt es relativ oft ein Flimmern zu sehen, dafür ist die Framerate sogar im Multiplayermodus stabil, leichte Slowdonws tauchen nur in sehr großen Räumen oder bei übermäßig vielen Gegnern auf. Der Sound geht voll ok und überzeugt durch Sprachsamples und realistischen Schussgeräuschen, die musikalische Untermalung geht auch in Ordnung und ist stellenweise recht atmosphärisch.
Timesplitters im Test.
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