Gesamtwertung71%/10 |
GrafikBefriedigend SoundGut |
LanzeitspaßBefriedigend SpieleinstiegBefriedigend |
BedienungMangelhaft |
Wie lange haben wir auf diesen Moment gewartet! Endlich ist sie zurück und ich spreche von keiner geringeren als Lara Croft in Tomb Raider: The Angel of Darkness. Die coole Dame mit einer heißen Figur und einer stylischen Sonnenbrille begibt sich dieses Mal in eine noch schwierigere Lage. Ob Eidos und deren Entwicklerteam die hohen Erwartungen erfüllen konnten, werden wir in den nächsten Zeilen erfahren.
Ein bisschen Action und Spionage plus 100% Sexappeal...
Wie die meisten unter uns wissen, war eigentlich nur der erste Teil auf der PlayStation eine wirkliche Spielperle. Mit den drei Nachfolgern schaffte es Eidos nur annähernd, die Fans zu befriedigen. So musste ein Neuanfang gemacht werden, welcher The Angel of Darkness darstellen soll. Mehr Action, ein wenig Spionage und natürlich Lara Croft pur erwarten den Käufer. Dabei ist die Handlung sehr vielversprechend...
Nach diesem heiteren und spannenden Video steuert der Spieler erstmals die Darstellerin. Ziel ist es, im Laufe der Geschichte den wahren Mörder ihres alten Freundes zu finden. In einem Hinterhof darf der Benutzer sich direkt mit der katastrophalen Steuerung vertraut machen. Vergeblich sucht man die Möglichkeit, mit dem Steuerkreuz die Figur zu bewegen oder ähnliche Gamepad-Umstellungen vorzunehmen. Sofern man den Kletter- und Übungspaarcour erfolgreich überstanden hat, was leider zur ersten großen Motivationsbremse wird, beginnt das eigentliche Spiel. Nun heißt es, unterschiedliche Abenteuer und Rätsel zu meistern, um letztendlich den Mörder zu finden, wobei wir natürlich jetzt nicht verraten, ob Lara ihn schon in diesem Teil der Polizei stellen kann oder nicht...
Während der Handlung hat der Spieler die Möglichkeit, einen weiteren Charakter zu steuern. Bisher absolut einzigartig und in keinem Teil der Serie zuvor eingesetzt, gibt es Kurtis Trent, der männliche Part in Lara Crofts Abenteuer. Die Handhabung mit dieser Spielfigur verändert sich nur wenig und somit hat der Benutzer zwar neue Combos und Waffen, jedoch nicht das Gefühl, einen wirklich neuen Charakter durch die Welten zu steuern. Letztendlich ist die Idee der Einbindung einer zweiten Spielfigur peppig und bringt auf jeden Fall frischen Wind in die Spieleserie.
Auch die Umgebung ist so stark mit Unstimmigkeiten besetzt, dass uns nichts anderes übrig bleibt, als in diesem Artikel darüber zu berichten. Die Städte wie Paris oder Prag wurden anständig und auf gutem grafischem Niveau erstellt. Auch die Lichteffekte und Spezialdarstellungen können überzeugen. Doch wenn Laras Kontrahenten durch Hauswände und geschlossenen Türen wiederholt durchschießen und die Hauptfigur visuell verletzen können, fragen wir uns, ob das Entwicklungsteam von Eidos nicht in der Lage war, einen solchen Fehler abzustellen. Das darf einfach in keinem Videospiel mehr passieren. Positiv hingegen ist die Sounduntermalung. Das London Philharmonic Orchestra wurde extra für das Spiel eingesetzt und zeigt, wie echte und gute Spielmusik klingen muss. Hier erhält Eidos auf alle Fälle ein dickes Lob!
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