Gesamtwertung61%/10 |
GrafikMangelhaft SoundGut |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegSehr gut |
BedienungSehr gut |
Wer wollte nicht schon immer mal Millionär werden? Oder wer hat nicht den Traum einmal neben dem erotischsten deutschen Moderator Günther Jauch Platz zu nehmen? Zumindest virtuell besteht nun schon zum zweiten Mal die Chance dazu. Wer wissen will wie, sollte sich unseren Test zu Wer wird Millionär 2. Edition' nicht entgehen lassen...
Das Spielprinzip...
Millionen Zuschauer verfolgen die zur Prime Time beim größten deutschen Privatsender laufende Quiz Show Wer wird Millionär. Moderator-Urgestein Günter Jauch schwitzt mit seinen Kandidaten, deren einfache Aufgabe es ist, 15 Fragen richtig zu beantworten. Schaffen sie dies, verlassen sie die Show als Euro Millionär. Das dieses Konzept aufgeht, zeigt sich bei den inzwischen unzählbaren internationalen Sendungen wie Who wants to be a Millionaire.
Selbe Sendung, andere Sprache. Fraglich nur, ob die Gewinnsumme ebenfalls die Selbe ist, denn wer ist in Japan noch kein Yen-Millionär? Selbstverständlich ist jedoch, dass es nicht lange dauerte, bis ein Publisher auf die Idee kam und das Konzept in einem Videospiel umsetzte.
Für unzählige Plattformen erschien Wer wird Millionär mit dem Versuch, das Flair der Fernsehübertragung ins eigene Wohnzimmer zu holen, und, obwohl es aus technischer Seite einiges zu bemängeln gab, verkaufte sich das Spiel doch prächtig. Zu verdanken hatte es dies wohl der starken Lizenz.
Für die Fortsetzung Wer wird Millionär 2. Edition waren die Erwartungen dann doch ein wenig höher, wobei es ja nicht sehr schwierig war, den ersten Teil zu übertreffen. Ihr seid Kandidaten in der Quizshow Wer wird Millionär.
Ihr bekommt 15 Fragen gestellt, zu denen Ihr jeweils vier Antwortmöglichkeiten gestellt bekommt, von denen natürlich nur eine richtig ist. Mit jeder richtigen beantworteten Frage steigt Ihr eine Gewinnklasse nach oben. Die Gewinnklassen reichen von 100DM bis 1.000.000DM. Beantwortet Ihr jedoch eine Frage falsch, so ist das Spiel beendet und Ihr gewinnt nichts, es sei denn Ihr habt bereits die 1.000DM bzw. 32.000DM Frage richtig beantwortet. Jede Frage und auch die Antwortmöglichkeiten werden Euch vom Moderator, der hier übrigens die deutsche Synchronstimme des Schauspielers Bill Murray (Und täglich grüßt das Murmeltier, Ghostbusters) ist, vorgelesen.
Zur Vereinfachung stehen Euch drei Joker zur Verfügung. Der 50:50-, der Telefon- und der Publikums-Joker. Bei 50:50-Joker werden zwei der drei falschen Antworten gelöscht. Wählt man den Telefon-Joker, so ruft der Moderator einen Freund an, der, wenn man Glück hat, die Antwort auf die Frage weiß.
Der Publikums-Joker zeigt schließlich eine Statistik, in der man 100 Leute die betreffende Frage gestellt hat. Die Antworten dieser 100 Menschen zeigen sich in prozentualer Form. Das Spiel beinhaltet ebenfalls drei Mehrspielermodi für bis zu vier Spieler.
Bei Auswahlrunde findet vor den eigentlichen 15 Fragen noch eine Runde statt, in der man 4 Begriffe in einer bestimmten Reihenfolge ordnen muss. Der Erste, der diese Reihenfolge richtig eingibt nimmt dann an der eigentlichen Quiz-Show teil.
Im Team-Spiel bilden mehrere menschliche Spieler ein Team und beantworten abwechselnd die Fragen. Spieler eins beantwortet Frage eins, Spieler zwei Frage zwei, dann Spieler eins Frage drei usw. bis die ersehnte Million gewonnen ist oder eine Frage falsch beantwortet wurde. Bei Jeder gegen Jeden spielen, wie der Name schon verrät, bis zu vier menschliche Mitspieler gegeneinander.
Jeder Spieler beantwortet dabei alle 15 Fragen. Der Spieler, der die meisten Fragen richtig beantwortet, ist logischerweise der Gewinner. Das Schöne hierbei ist, dass man für die Spielmodi Teamspiel und Jeder gegen Jeden nur einen Controller benötigt, der herumgegeben wird. Nur für die Auswahlrunde muss für jeden Spieler ein Controller und bei mehr als zwei Spielern somit auch ein Multitap vorhanden sein.
Hierüber braucht man nicht viele Worte zu verlieren. Ein einfaches Bild des Wer wird Millionär-Studios bildet den Hintergrund, über den die Frage, Antwortmöglichkeiten, die Joker und die bisherige Gewinnsumme eingeblendet wird.
Zwischen den Fragen zoomt und fliegt das Bild um die beiden Stühle in der Mitte des Studios herum, was jedes Mal rund 10 bis 15 Sekunden an Ladezeit benötigt. Besonders schön sind diese Schwenks jedoch nicht anzusehen, denn sie laufen in einer sehr niedrigen Auflösung und ruckeln dazu noch stark.
Kommen wir nun zur eigentlichen Verbesserung im Vergleich zu Teil 1, denn dort wurden die Fragen nicht vom Moderator vorgelesen.
Dies ist inzwischen anders, auch wenn der Moderator manchmal klingt, als wolle er sich über den Kandidaten lustig machen. Die angerufenen Telefon-Joker wissen zwar nicht immer alles, ein Anruf lohnt sich aber allein wegen den oft fast lächerlich gespielt wirkenden Stimmen.
Man kommt sich vor wie in einer schlecht synchronisierten amerikanischen Teleshopping-Sendung. Ich hatte in meinen unzähligen Runden bisher nur ca. 5 verschiedene Personen am anderen Ende der Leitung, für einen Lacher sind diese aber immer gut.
Die Hintergrundmusik besteht aus den TV bekannten Themen. Bis zur 1000 DM-Frage ist sie noch ein wenig hektisch, danach aber passt sie perfekt zum Bild eines angestrengt nachdenkenden Kandidaten.
Wer wird Millionär 2. Edition im Test.
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