Gesamtwertung92%/10 |
GrafikGut SoundSehr gut |
LanzeitspaßSehr gut SpieleinstiegSehr gut |
BedienungSehr gut |
Nicht mehr zeitgemäß, aber trotzdem sehr schön!
Hier sollte man keine allzu großen Ansprüche haben, denn die Grafikengine sowie das eigentliche Half Life-Spiel haben schon einige Jahre auf dem Buckel. Nicht desto trotz darf sich die aufpolierte Source-Engine sehen lassen, kann sich allerdings logischerweise nicht gegen aktuelle Produktionen wie beispielsweise Uncharted: Drakes Schicksal durchsetzen. Optisch muss man die grafischen Unterschiede zur Xbox 360-Fassung mit der Lupe suchen. Die zwei Versionen sind fast identisch, nur einige Szenen wirken auf der PlayStation 3 irgendwie weicher und selten kommt es auch zu einigen Einbußen bei der Framerate. Unspielbar wird der Titel dadurch aber nicht, weshalb eine aktuelle Hardware jedoch nicht mit den inzwischen älteren Grafikroutinen zurecht kommt, wird wohl das Geheimnis der Entwickler bleiben.
Wenn Mr. Freeman in Action ist, rummst es gewaltig!
Wie schon bei der PC- und auch der Xbox 360-Variante gibt es hier überhaupt nichts auszusetzen. Die gesamte Sounduntermalung ist stimmig und mit passenden Musikstücken und professionellen Synchronsprechern unterlegt. Die komplett ins Deutsche übersetzte Sprachausgabe verleiht dem Spiel zudem in bestimmten Situationen zusätzlich Spieltiefe und auch die ordentlichen Waffensounds können sich hören lassen.
Wer mit einem Controller umgehen kann, hat keine Probleme!
Die Half Life-Serie bot schon immer ein recht hohes Bedienkomfort, kein Wunder also, das es da bei den anderen Titeln der Orange Box, die eben auf dem gleichen Spielprinzip basieren, genauso aussieht. Tja, wer hätte wohl vor über drei Jahren daran gedacht, dass sich Shooter wie Half Life auch gut mit einem Controller spielen lassen?
Für jeden Geschmach ist etwas dabei!
Hier muss klar gesagt werden, dass Half Life 2 sowie die zwei Zusatzepisoden inhaltlich mit zum Besten gehören, das das Ego-Shooter-Metier zu bieten hat. Sogar der komplexe Rätselspaß Portal hat eine fesselnde Story mit an Bord, die bis zum Ende mehr als nur gut unterhält und obendrein auch noch mit einem mehr als nur skurilen Endgegner aufwartet. Kurz gesagt: Was Valve hier in der Orange Box an Unterhaltung auffährt wird jeden Spieler mehr als nur ein paar Wochen sehr gut unterhalten.
Für jedermann spielbar!
Wer bereits einen Shooter auf der PlayStation 3 gespielt hat und mit der Controllersteuerung zurecht kommt, der wird keinerlei Startschwierigkeiten haben. Kenner der Serie werden sich sofort heimisch fühlen, aber auch Neulinge haben dank der hilfreichen Spieltipps sowie den zunächst simplen Testkammern in Portal, welche sich mit jedem Raum anspruchsvoller gestalten, keinen schweren Start.
Get the Action startet!
Abseits von Half Life 2, Episode One und Two sowie Portal bietet Valves Orange Box aber auch einiges fürs Mehrspielerherz. In Team Fortress 2, welches die Fortsetzung des klassenbasierenden Multiplayer-Klassikers ist, könnt ihr euch heiße und fetzige Onlineschlachten mit bis zu 16 Spielern gleichzeitig liefern. Für ein schnelles Mehrspielermatch nimmt man sich dann gerne Zeit, auch wenn es leider nur sechs verschiedene Karten gibt. Das tut dem Spielspaß aber keinen Abbruch und wird künftig vielleicht auch nicht so bleiben. Schließlich hat kürzlich erst Warhawk ein fettes Update inkl. neue Map bekommen, warum sollte es dann so etwas auch nicht für Team Fortress 2 geben?
Wir fassen noch einmal zusammen: Fünf Spiele zu einem Preis von einem, die komplette und inszenatorisch toll umgesetzte Half Life 2-Serie, ein fordernder und taktisch anspruchsvoller Mehrspielershooter und ein Portal, das euch wirklich erfrischend anders als andere Spiele unterhält, da kann man eigentlich nur zu einem Fazit kommen: Kaufen!
Half-Life 2 - The Orange Box im Test.
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