Gesamtwertung81%/10 |
GrafikGut SoundSehr gut |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegSehr gut |
BedienungSehr gut |
Bitte? Schlechter als auf der 360?
Wer meint, Capcom hätte sich ein Jahr Zeit gelassen, um Lost Planet in grafischer Hinsicht auszureizen und die PlayStation 3-Version so vom Rest abzuheben, der wird enttäuscht. Zwar muss man zugeben, dass gerade die bildschirmfüllenden Endgegner, aber auch die frostigen Umgebungen durchaus nicht viel von ihrem Reiz verloren haben, ein wirklicher Grafikknaller, wie vor 12 Monaten, ist Lost Planet aber leider nicht mehr. Kantenflimmern und zu wenig Glättung der Selbigen sorgen dafür, dass man sich manches Mal fragt, ob man auf einer Next-Generation-Konsole spielt. Das intelligente Landschaftsdesign und die einfallsreichen Gegnertypen haben allerdings absolut nichts an Charme eingebüßt.
Wie in einer anderen Welt!
Natürlich wurde der Sound, wie schon bei der PC-Version, 1:1 vom Original kopiert. Logischerweise wirkt gute musikalische Untermalung aber nie verstaubt oder veraltet. Da machen auch die sehr ansprechenden und vor allem atmosphärisch starken Stücke, die Lost Planet begleiten keine Ausnahme. Vor allem in den wenigen ruhigen Passagen kann man diese wirklich genießen. Aber auch in hektischen Situationen weiß der Sound anzutreiben und für Stimmung zu sorgen. Gute, aber nicht optimale Waffensounds runden das Klangbild zusammen mit der 'hörbaren' Sprachausgabe durchaus gelungen ab.
Fast perfekt
Der ein oder andere 3rd-Person-Shooter hatte schon mit kleineren Bedienmacken auf den Konsolen zu kämpfen. Erinnern wir uns beispielsweise an Max Payne für die PlayStation 2. Lost Planet aber steuert sich auch auf der PlayStation 3 wunderbar angenehm. Sowohl das Zielen, wie auch jedwede sonstige Aktionen laufen schnell intuitiv ab, so dass die Steuerung eigentlich zu keiner Zeit für Frust sorgen kann. Selbst das nette Hakenfeature macht da keine Ausnahme. Eine Stelle anvisiert, ein Druck auf den richtigen Knopf und schon zieht sich der Protagonist ohne Probleme zum Ziel.
Eisig und ziemlich gut
Die PlayStation 3 Version bietet im Vergleich zum Xbox 360-Original keine Neuerungen. Man spielt die gleichen 12 Missionen, die einen anfangs euphorisch stimmen, später aber, auf Grund der geringen Abwechslung, was Missionsziele und Gameplay angeht, eher ernüchtern. Trotzdem macht der Titel weitestgehend Spaß. Das hat er aber vor allem seinem guten Leveldesign und den anspruchsvollen Gegnern und Endbossen zu verdanken. Die Geschichte darf nämlich getrost vernachlässigt werden. Auch die Zwischensequenzen können nicht annähernd so fesseln, wie das Gameplay selbst. Der geniale Multiplayer weiß von Anfang an zu überzeugen. Der Vorteil daran ist, dass sämtliche neuen Inhalte, die über dieses Jahr auf dem Live-Marktplatz zum Download angeboten wurden, bereits auf der Blu-Ray Disc verewigt sind.
Alles dabei.
Durch ein eingängiges Tutorial begreift man die Mechanismen des Gameplays recht schnell. Da dieses in die Geschichte eingebunden ist, nervt es auch Profis wenig. Die verschiedenen Schwierigkeitsgrade reichen von unterfordernd bis hin zu bockschwer. Glücklicherweise gibt es einige Graustufen dazwischen, so dass eigentlich jeder seinen Rhythmus finden dürfte.
Nix Neues, aber motivierend.
Obwohl mit Spielen wie Call of Duty 4 deutlich motivierendere und spannendere Multiplayergames verfügbar sind, macht Lost Planet nichts falsch. Es gibt zwar auch hier nichts Neues. Das übersichtliche Rankingsystem animiert aber trotzdem zum dauerhaften Zocken. Vor allem weil sich die vielen, teilweise echt klug designten Maps durchaus ausgiebig und abwechslungsreich spielen lassen. Dass es nur Standardspielmodi gibt sei an dieser Stelle jedoch erwähnt.
Tauche ein in die Welt der Stars und bring Deine Fans auf der Bühne zum kochen. Neben Ruhm winkt einer der Megapreise im Gewinnspiel! zum Spiel...
Lost Planet: Extreme Condition im Test.
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