Red Faction: Guerrilla

Review
Plattform
PS3
Vertrieb
THQ
Entwickler
Volition
Erscheinungsdatum
-
Genre
Action
USK
18
Red Faction: Guerrilla

Gesamtwertung

83 %/10

Grafik

7

Sound

9

Lanzeitspaß

7

Spieleinstieg

9

Bedienung

8

Red Faction: Guerrilla

Als Red Faction seinerzeit im Jahr 2001 für den PC sowie die PlayStation 2 erschien, machte das Spiel nicht nur durch seinen Gewaltfaktor von sich reden, sondern auch durch die neuartige GeoMod-Technologie. Diese erlaubte es dem Spieler, die komplette Umgebung mit explosiven Waffen wie beispielsweise einem Raketenwerfer zu zerstören und sich auf diese Weise regelrecht durch die jeweiligen Levels zu graben. Dadurch wurde dem Spieler die Wahl gelassen, zum Beispiel den Schlüssel für eine verschlossene Tür zu finden, oder sich den versperrten Weg selbst freizusprengen. Da der Titel allerdings recht linear aufgebaut war und somit folglich fast immer nur ein Weg zum Ziel führte, wirkte sich die intelligente GeoMod-Engine nicht wirklich auf das Spielgeschehen aus und fungierte eher als nettes Feature. Hierzulande erschien Red Faction leider nur in zensierter Form, was dem geradlinigen Ego-Shooter allerdings nicht viel geholfen hat, da er später doch noch von der BPJM indiziert wurde. Red Faction 2, welches knapp zwei Jahre später erschien, erfand spielerisch betrachtet das Rad ebenfalls nicht wirklich neu und kassierte darüber hinaus auch eine schlechtere Wertung, weil das Spiel ohne Mehrspielermodus ausgeliefert wurde.

Lieber rot als tot!

Nach langer Entwicklungszeit, welche auch mehrmalige Verschiebungen mit sich brachte, ist Red Faction: Guerrilla nun erschienen, das genau wie die beiden Vorgänger, ebenfalls von der Spielschmiede Volition Inc. entwickelt und von THQ veröffentlicht wurde. Die Handlung des nunmehr dritten Teils ist erneut auf dem roten Planeten angesiedelt, spielt jedoch etwa 50 Jahre nach den Geschehnissen des Erstlings. Wie ihr vielleicht noch aus dem ersten Teil wisst, herrscht auf der Erde ein regelrechter Rohstoffmangel, weshalb der Planet Mars seit vielen Jahren von Minenarbeitern unter der Führung der Ultor Corporation ausgebeutet wird. Da die Zustände für die Arbeiter auf dem roten Planeten allerdings menschenunwürdig sind, dauerte es nicht lange, bis sich eine Widerstandsgruppe namens Red Faction erhob und Ultor den Kampf ansagte.

Nachdem die Ultor Corporation nach Jahren der Unterdrückung gestürzt war, entsandte die Earth Defense Force eine Flotte von Kriegsschiffen zum Mars, um die Ordnung in den Marskolonien wiederherzustellen.

Um die Freiheit und vor allem Sicherheit der Kolonisten zu gewährleisten, errichtete die EDF Kommandozentralen und Basen überall auf dem Planeten.

Unter der Herrschaft der EDF gedieh die Bevölkerung des Mars zunächst und die Bergleute sowie die Kolonisten gründeten Städte und errichteten Heimstätten. Doch bereits nach kurzer Zeit zeichnete sich Unmut und Abneigung bei den Siedlern und Bergleuten ab, welche auf die harte Führungshand der EDF zurückzuführen war. Streiks und Proteste waren die Folge, gegen die die EDF mit Ausgangssperren, Massenverhaftungen, Inhaftierungsanlagen und sogar Exekutionskommandos vorgeht. Bald darauf herrschten erneut menschenunwürdige Zustände wie zu Ultor-Zeiten und die Gewaltbereitschaft seitens vieler Bergleute sowie Siedler wächst täglich. Nun hat sich erneut eine Gruppe von Revolutionären gebildet, welche den Namen Red Faction wieder aufgegriffen und der EDF den Krieg erklärt hat.

Soviel zur Story von Red Faction: Guerrilla, bei dem ihr den Part von Abbruchspezialist Alec Mason übernehmt. Ihr kommt gerade auf dem roten Planeten an und trefft euch mit eurem Bruder Dan, als auch schon die Hölle losbricht.

Während eines offensichtlich nicht autorisierten Sprengeinsatzes, werdet ihr von der EDF erwischt und euer Bruder Dan kommt im feindlichen Kugelhagel ums Leben. Nachdem auch ihr kurz darauf zum Tode verurteilt, allerdings in letzter Sekunde von der Guerrilla- Bewegung der Red Faction gerettet werdet, steht euer künftiges Ziel fest. Ihr schließt euch der Red Faction - zu der auch euer toter Bruder gehörte - an, erklärt den Truppen der Earth Defence Force den Krieg und wollt so den Tod eures Brüderleins rächen. Ein edles, allerdings keinesfalls leichtes Unterfangen.

Gleich vorweg, in Red Faction: Guerrilla haben sich die Entwickler vom linearen Leveldesign und der Ego-Perspektive vollkommen verabschiedet. Stattdessen lauft, sprintet oder fahrt ihr in der Verfolger-Perspektive durch das Terrain und absolviert eure Aufträge frei nach Schnauze. Aufschluss über die nicht linearen Einsätze gibt euch dabei größtenteils die gelungene und übersichtliche Karte, welche ihr mittels der Select-Taste aufrufen könnt.

Dort sind nicht nur eure Unterschlupfe verzeichnet, in denen ihr euch vor den Truppen der EDF verstecken könnt, sondern auch die verfügbaren Aufträge, Missionsziele, Verbündete, sowie die Ziele mit mittlerer beziehungsweise hoher Wichtigkeit.

Ebenfalls dort vorzufinden ist eine Kontrollanzeige, die euch detailliert darstellt, wie stark die EDF-Kontrolle eines bestimmten Sektors ist, sowie die Barschrott- und Moralanzeige. Erstgenannte informiert euch darüber, wie viel Barschrott ihr bereits gesammelt habt und welcher Betrag euch für den Kauf von Waffen und Upgrades zur Verfügung steht. Barschrott sammelt ihr übrigens, indem ihr Häuser oder Fahrzeuge zerstört und euch die verwertbaren Überreste in die Tasche steckt. Die Moralanzeige hingegen gibt Aufschluss darüber, wo die Moralstärke in einem bestimmten Sektor angesiedelt ist. Einen höheren Zuspruch für die Red Faction bewirkt ihr, indem ihr feindliche EDF-Einheiten angreift, deren Gebäude zerstört oder bestimmte Aufträge zu Gunsten der Bevölkerung und der Red Faction absolviert.

Lebe für nichts, oder stirb für etwas

Zugegeben, zu Spielbeginn machen die einzelnen Missionen, in denen es gilt, nach und nach der EDF die Kontrolle über den entsprechenden Sektor zu entziehen, noch richtig Laune.

Diese Missionen teilen sich auf in Guerilla-Überfall, EDF-Angriff, Geiselnahme, Konvoi, Kollateralschaden, Kurier fangen, Transporter, Schweres Gerät sowie Abrissmeister. Die jeweils anstehenden Aufgaben reichen dabei vom Überfall auf eine feindliche EDF-Basis, über das Retten von Kolonisten aus der Gefangenschaft, der Beschaffung wichtiger Fahrzeuge, der Verfolgung feindlicher Spitzel, bis hin zum Unterbrechen der EDF-Versorgungslinien. Leider muss an dieser Stelle gesagt werden, dass die Missionen dank der dahin plätschernden Story, die während des Spiels größtenteils leider nur über Funksprüche vorangetrieben wird, auf Dauer etwas eintönig wirken. An dieser Tatsache ändern auch die wirklich toll umgesetzten Kriegsutensilien wie beispielsweise Bogenschweißer, Zermalmer, Annäherungsmine, Fernladungen, Raketenwerfer sowie der alles zerstörende Vorschlaghammer, die euch die Red Faction während eurer Einsätze zur Verfügung stellt, nichts mehr. Das Spielprinzip ist auf Dauer nämlich immer dasselbe: In einen Sektor eindringen und dort so lange Aufträge absolvieren, Feinde abballern und Gebäude niederreißen, bis die EDF derart geschwächt ist, dass diese das Gebiet letztlich aufgeben muss.

Auch wenn die Handlung kaum Fahrt aufnimmt und sich die Aufträge nach geraumer Spielzeit immer wieder aufs neue wiederholen, so hat Red Faction: Guerrilla trotzdem ein riesiges Ass im Ärmel: Nämlich die GeoMod-Engine 2.0. Mit dieser lassen sich erstmals endlich Gebäude systematisch, vor allem aber physikalisch korrekt in Schutt und Asche legen. Ihr wollt ein Bauwerk zum Einsturz bringen, kein Problem. Einfach die stützenden Punkte und tragenden Wände mit euren Fernladungen versehen und mittels anschließendem Druck auf Kreis-Taste in die Luft sprengen. Was sich anschließend auf dem Bildschirm abspielt, kann man nur schwer in Worte fassen, sondern sollte es zumindest einmal live gesehen haben.

Es sieht schon erstaunlich gut und vor allem realistisch aus, wenn ein Schornstein langsam zu kippen beginnt und schließlich mit voller Wucht auf ein Nebengebäude kracht. Da fliegen Steine, bersten Fensterscheiben, verbiegt sich Metall und explodieren Fässer, dass selbst Zerstörungskönig Godzilla himself nur noch neidisch dreinschauen kann. Aber nicht nur mit den Waffen der Red Faction könnt ihr die Bauten zerstören, sondern auch die überall auffindbaren, fahrbaren Untersätze lassen sich dazu hervorragend verwenden.

Abseits der tollen Physik-Spielereien

Technisch betrachtet kann Red Faction: Guerrilla vor allem durch die großartig umgesetzten und auch ansehnlichen Physik-Spielereien punkten, bietet jedoch, wenn man genauer hinter die hübsche Zerstörungsorgie blickt, in Bezug auf den Kampagnenmodus kaum erwähnenswerte oder innovative Neuerungen, die diesen Titel von herkömmlichen Shootern abheben.

Zugegeben, die Steuerung leistet sich bis auf einige kleine Defizite beim Deckungssystem keine gröberen Schnitzer, das Hauptaugenmerk allerdings fast ausschließlich auf das regelrechte Zerlegen von Gebäuden zu beschränken, war nicht die sinnvollste Entscheidung.

Sicher, es macht eine Mordsgaudi anfahrende Versorgungskonvois von einer Brücke herab auseinanderzuschlagen, Red Faction-Stützpunkte zu verteidigen, gegnerische EDF-Einheiten aufs Korn zu nehmen sowie jedes sichtbare Vehikel oder Gebäude in die Luft zu sprengen, trotzdem ist der Titel nicht vor Kritik gefeit. Da wären zum einen die tristen und langweiligen Areale des roten Planeten, die - auch wenn es sich hierbei um ein Open-World-Spiel handelt - nicht gerade zum Erkunden einladen. Ein stimmigerer Spielablauf wäre ebenfalls wünschenswert gewesen, genauso wie die Einbindung von abwechslungsreicheren Missionen wie z.B. Schleichmissionen. Wieso kann man sich nicht in ein feindliches Gebäude schleichen, dort zig Sprengsätze anbringen und diese in sicherer Entfernung unerkannt zünden?

Weshalb kann man nicht gefangene Kolonisten auf die leise Art sicher zu einem Unterschlupf geleiten? Fragen über Fragen, die unerklärt bleiben. Solche Möglichkeiten hätten in der Kampagne sicherlich für mehr spielerische Abwechslung und auch Langzeitmotivation gesorgt.

Gelungener Mehrspielerspaß

Zumindest ist, nachdem ihr die fordernde Solo-Kampagne absolviert habt, der Mehrspielermodus mehr als nur einen Blick wert. Neben dem spaßigen Abbruchmannschaft-Modus, in dem ihr es nacheinander mit menschlichen Gegenspielern zu tun bekommt, die ihr darüber hinaus in einem vorgegebenen Zeitfenster besiegen müsst, indem ihr Gebäude zum Einsturz bringt, hat es wahrlich in sich. Bis zu 16 Spielern gleichzeitig können hier online die Zerstörungs-Sau raushängen lassen, und das in gleich mehreren, neuartigen Spielmodi. Diese teilen sich auf in Anarchie, Team-Anarchie, Flagge einnehmen, Schadenskontrolle, Belagerung, Zerstörung sowie Zuschauer.

Während die ersten drei genannten Modi leichte Abwandlungen von Deathmatch, Team-Deathmatch und Capture the Flag sind, geht es bei Belagerung hauptsächlich darum, die feindlichen Bauwerke niederzureißen, oder je nach Spielerseite, mit so genannten Rekonstruktoren zu versuchen, die Stellung zu halten. Bei Zerstörung gilt es, den Pionier im Team gegen feindliche Angreifer zu verteidigen und mit diesem so lange wie möglich Chaos anzurichten. Der Zuschauer-Modus erklärt sich eigentlich von selbst, da sich in diesem das Kampfgeschehen aus der Beobachterperspektive betrachten lässt. Sehr spaßig ist bei den Spielmodi vor allem die Schadenskontrolle, bei der es darum geht, insgesamt drei Gebäude einzunehmen und anschließend dauerhaft zu halten.

Damit sich der Mehrspielermodus etwas mehr von der Konkurrenz abhebt und seinen Schwerpunkt nicht nur auf die totale Zerstörung einzelner Bauwerke beschränkt, haben die Entwickler zusätzliche tragbare Spezial-Rucksäcke für die Spieler integriert.

Diese befinden sich in speziellen Vorrichtungen auf jeder Karte und haben auch ganz spezielle Funktionen. Mit dem Jetpack könnt ihr zum Beispiel in die Lüfte steigen und eure Gegenspieler von oben angreifen, während euch hingegen der Rhinorucksack unaufhaltsam macht und ihr mit diesem sogar durch Wände rennen könnt.

Weitere Rücksäcke sind außerdem der Fluchtfuß, Schubkraft, Beben, Erschütterung, Feuerkraft, Sicht, Heiler und Schleicher. Mit diesen ist es dann beispielsweise möglich, entweder einen kräftigen Rammstoß, Schockwellen oder gewaltige Erdbeben auszuführen.

Die übrigen Rucksäcke verstärken eure Feuerkraft, machen euch beinahe unsichtbar für eure Gegner, bescheren euch einen Röntgenblick, mit dem ihr durch Gebäude und Hindernisse hindurchsehen könnt oder stellen die Gesundheit von euch oder euren Kammeraden wieder her.

Die Einbindung dieser speziellen Rucksäcke steigert den Spielspaß ungemein und lässt so jede Mehrspielerpartie zu einer waschechten Herausforderung werden. Schade ist bei dem ganzen Onlinespielspaß eigentlich nur, dass sich keinerlei Fahrzeuge mit ins Kampfgeschehen einbinden lassen.

Fazit

Verglichen mit der zuletzt erschienenen Zerstörungsorgie in Mercenaries 2: World in Flames kann hier ganz klar gesagt werden, das Red Faction: Guerrilla deutlich mehr auf der Pfanne hat. Der Missionsaufbau und Ablauf ähnelt sich nach einigen Spielstunden zwar immer irgendwie und auch die Story wird nicht wirklich vorangetrieben, dafür punktet der Titel aber durch die bombastische Zerstörungsmechanik, mit der man dank der GeoMod-Engine 2.0 jedes erdenkliche Bauwerk oder Fahrzeug komplett zerlegen kann. Über die inhaltlichen Schwächen der Kampagne und die fehlende Abwechslung bei den einzelnen Missionen kann diese zwar nicht gänzlich hinwegtrösten, dafür bietet der Titel darüber hinaus aber einen erstklassigen Mehrspielermodus für bis zu 16 Spieler, der nicht nur mit abwechslungsreichen Spielmodi bei Laune hält, sondern obendrein auch dank der integrierten Spezial-Rucksäcke für langanhaltenden Spielspaß sorgen dürfte.

Für mich ist der dritte Teil der Red Faction-Reihe, trotz der aufgezählten Schwächen und Mängel, der bisher Beste. Grafisch und inhaltlich ist zwar unnötigerweise vorhandenes Potenzial nicht gänzlich ausgenutzt worden, dafür bietet der Titel aber gerade in Bezug auf den Mehrspielermodus jede Menge taktischen Tiefgang, dass hier so schnell kein Mehrspielerduell langweilig wird.

Red Faction: Guerrilla

Ist der Artikel hilfreich? Dann bookmarken Sie ihn bei:

Hilfe?

3D Multiplayer-Games: Popstars The Game

Tauche ein in die Welt der Stars und bring Deine Fans auf der Bühne zum kochen. Neben Ruhm winkt einer der Megapreise im Gewinnspiel! zum Spiel...

Yahoo! Spiele-Forum

Red Faction: Guerrilla im Test. Was halten Sie vom neuen Spiel von Volition?

Teilen Sie Ihre Meinung mit anderen Yahoo!-Usern.

Link zum Forum

Zum Games Guide-Forum · Zum Online-Spiele-Forum

 

 

 

Yahoo! Highlights:

Filmblog
Spiele Highlights
Video Suche
DFB Pokal
Autonews
Reiseplaner
Mehr...

 

Aktuelle Videospiele News:

WII: Micky Epic: Spector plant Fortsetzu...
PC: Der letzte Widerstand: Neuer DoW-II-...
PS2: Zone of the Enders: Kojima 'verspri...
Dantes Inferno
Sozioland-Umfrage 2009
PS3: Insomniac: "Ratchet & Clank – A...
X360: Bericht: Splinter Cell bleibt 'bis...
PC: UK: Mehr PS3-Spieler kaufen PES 2010
X360: Valve: Left 4 Dead 3 nicht nächste...
Mafia II
Mass Effect 2
PC: Infinity Wards Bowling: Entwickler s...
PC: Mass Effect 2 definitiv nicht für di...
X360: Left 4 Dead 2: Avatar-Awards bestä...
PC: Special Edition für Stalker: CoP

Weitere Spiele Reviews:

PC: Tunnel Rats 1968
X360: Divinity 2: Ego Draconis
PC: Twin Sector
PS3: Battlefield 1943
X360: NHL 10 vs. NHL 2K10
Alles Gute zum Geburtstag!
Let's Tap
WII: Teenage Mutant Ninja Turtles: Smash...
PS2: Indiana Jones und der Stab der Köni...
X360: Dynasty Warriors 6: Empires
Mario & Sonic bei den Olympische...
Demigod
Gran Turismo
X360: SBK 09: Superbike World Championsh...
Blood Bowl

Vorschau auf neue Spiele:

PC: Das Schwarze Auge: Demonicon
GC09: Die Vieh Chroniken - First Facts
PS3: Brink
PC: Machinarium
X360: Bionic Commando
WII: Disney Micky Epic
PC: Aion: Tower of Eternity
X360: Grand Theft Auto IV: The Ballad of...
Ceville
PC: R.U.S.E.
PC: Overlord II
WII: Need for Speed: Nitro
PS3: Tony Hawk: Ride
R.U.S.E.
X360: Afro Samurai