UFC 2009: Undisputed

Review
Plattform
PS3
Vertrieb
THQ
Entwickler
Yuke's
Erscheinungsdatum
-
Genre
Action
USK
18
UFC 2009: Undisputed

Gesamtwertung

86 %/10

Grafik

9

Sound

8

Lanzeitspaß

8

Spieleinstieg

7

Bedienung

8

UFC 2009: Undisputed

Dass das neue Kampfsportspiel aus der THQ-Spieleschmiede etwas ganz besonderes werden würde, ließ sich ja im vornherein bereits erahnen. Das sich der Spieleinstieg allerdings ebenfalls als etwas ganz besonderes herausstellen sollte, bemerkten wir, als wir bereits beim ersten Kampf und obendrein während der ersten Spielminute mit UFC 2009: Undisputed unsanft und mit einem technischen K.O. auf die Bretter geschickt wurden. Nachdem wir uns darauf dann doch das Tutorial und dessen wirklich umfangreichen Trainingsmodus zu Gemüte geführt hatten, kam die Erleuchtung: Simples Tastendrücken bringt uns hier nicht weiter - hier ist Kämpfen mit System und Technik angesagt. Bevor wir jetzt aber ausschweifen und näheres zum Kampfsystem erörtern, möchten wir zunächst einmal erklären, was die UFC überhaupt ist und was es damit auf sich hat.

Ultimate Fighting Championship

Die Abkürzung UFC steht für Ultimate Fighting Championship, welche eine US-amerikanische Mixed-Martial-Arts-Organisation ist. Die UFC ist dabei der weltweit größte MMA-Veranstalter und Marktführer. Ursprünglich wurde das Unternehmen gegen Ende 1993 ins Leben gerufen, ehe es 2001 durch den amerikanischen Sportvertrieb Zuffa LCC übernommen wurde.

Bei den knallharten UFC-Duelle, deren Hauptevents in den USA allesamt als Pay-per-View gesendet werden, treffen unterschiedliche Kämpfer mit verschiedenen Kampfsportarten aufeinander, bei denen stets die Devise gilt: "There are no rules!"

Dies war zu Beginn der UFC auch deren Leitspruch, wobei trotzdem berücksichtigt werden musste, dass es doch einige Regeln gab. Diese gelten auch noch heute, weshalb es unter anderem als Foul gilt, wenn man an den Haaren zieht, Kopfnüsse austeilt, Treffer in der Leistengegend landet oder seinem Gegenüber beispielsweise in die Augen sticht. Ja, in den UFC-Kämpfen geht es trotz dieser Regeln nicht gerade zimperlich zu, weshalb dieser Sport in der Öffentlichkeit - gerade hier in Deutschland - nicht wirklich den besten Ruf genießt. Da uns Videospieler das aber wenig tangiert, kommen wir nun darauf zu sprechen, was euch in THQs UFC 2009: Undisputed erwartet.

Kein Arcade-Prügler

MMA steht für Mixed-Martial-Arts, wobei auch hier der Name Programm ist. Ihr habt nämlich die Möglichkeit, euch entweder für einen Kickboxer, Ringer, Boxer, Jiu-Jitsu- oder Muay Thai-Kämpfer zu entscheiden.

Anders als beispielsweise beim Boxen, seid ihr hier nicht auf den Einsatz eurer Fäuste beschränkt, sondern könnt auch mit den Beinen angreifen und sogar auf dem Boden kämpfen. Gekämpft wird im Octagon, einem von hohen Abgrenzungen umgebenen achteckigen Ring, in welchem die Athleten drei bis fünf Runden, mit einer Rundenzeit von jeweils 5 Minuten, aufeinander treffen. Ziel des Turniers ist es, den Ultimate Fighter zu bestimmen. Um herauszufinden, ob das nicht eventuell Ihr sein könntet, solltet Ihr den Karriere-Modus starten. Hier habt Ihr dann die Wahl, euch entweder mit einem fertigen Kämpfer in den Ring zu stürzen, oder doch einen eigenen Athleten im umfangreichen Charakter-Editor zu erstellen.

Entscheidet Ihr euch für Letzteres, werdet Ihr bemerken, dass im Editor so ziemlich jeder Wunsch erfüllt wird. Angefangen beim Namen, Nationalität, Kampfstil, Statur und Körpergröße, lässt sich dort nämlich alles bestimmen, was das Herz begehrt. Sogar die Gesichtsform lässt sich individuell einstellen, die Augenfarbe kann angepasst werden und auch die Gesichts-, Kopf- und Körperbehaarung werden nicht außen vor gelassen.

Wem das nicht genügt, der kann sich sogar ein verbrauchtes oder vernarbtes Aussehen verpassen oder seinen virtuellen Körper mit einer großen Auswahl verschiedener Tattoos verzieren. Freilich lässt sich auch wählen, welche Größe oder Farbe eure Boxershorts haben soll und ob darauf Werbesticker namhafter Firmen gedruckt sind. Hier haben die Entwickler eine sehr umfangreiche und ordentliche Arbeit abgeliefert, denn es ist eine wahre Freude sich sein virtuelles Selbst zu erschaffen und mit diesem anschließend in den Ring zu steigen.

Die Karriereleiter zum UFC-Champion

Bevor es aber dazu kommt, gilt es zunächst einmal, sich einen Manager zu besorgen und mit dem Karriere-Menü auseinanderzusetzen. Dort trefft ihr Entscheidungen, welche Kämpfer Eure künftigen Gegner sein sollen und legt in Folge dessen euren Trainingsplan für die kommenden Wochen vor dem anstehenden Kampf fest. Pro Woche könnt Ihr Eure drei Grundwerte trainieren, welche sich in Stärke, Schnelligkeit und Ausdauer aufteilen.

Das Training kann dabei frei angepasst werden und nach Wunsch entweder leicht, moderat oder exzessiv ausgeführt werden. Habt Ihr zu viel trainiert, müsst ihr pausieren, worauf sich eure Ausdauer wieder regeneriert. Ganz wichtig dabei ist darauf zu achten, dass Ihr Euch nicht zu sehr auspowert und mit zu geringer Ausdauer in den Kampf stürzt. Wichtig ist auch, von Zeit zu Zeit ein Sparring zu absolvieren, da ihr nur dort speziell auf den Kampfstil eures Gegners eingestellt werdet. Bei erfolgreichem Training erhaltet Ihr wertvolle Fertigkeitspunkte, welche sich frei auf die umfangreichen Fähigkeitswerte Eurer offensiven und defensiven Verteidigung verteilen lassen. Hin und wieder erhaltet Ihr sogar per Email Einladungen in Trainingscamps, in denen Ihr neue Kampftechniken erlernt, nach erfolgreichem Abschluss ebenfalls wertvolle Punkte gutgeschrieben bekommt und anschließend eine Stufe Eures Kampfstiles aufsteigen könnt.

Zusätzlich werden Eure Trainingswochen immer wieder durch Interviews, Foto-Shootings oder Sponsorentermine aufgelockert, die jedoch allesamt leider nicht beeinflussbar sind. Auch ist es nett mit anzusehen, dass Euer Email-Postfach stets mit neuen Nachrichten gefüllt wird und Ihr unter anderem erfahrt, was Eure Kontrahenten über Euch denken und wie sie sich auf den anstehenden Kampf gegen Euch vorbereiten.

Klingt alles etwas viel? Dann wartet erst mal ab, bis ihr im Octagon steht. Bereits nach wenigen Spielsekunden werdet ihr nämlich bemerken, dass Ihr Euch vom üblichen arcadelastigen Buttongehämmere verabschieden könnt.

Nur wer die richtige Taktik wählt und genauso offensiv wie defensiv in den Kampf geht, wird hier als eventueller Sieger den Ring verlassen können. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, vor dem Karrierestart dem ausführlichen Trainingsmodus einen Besuch abzustatten und sich mit den grundlegenden UFC-Kontrollen auseinanderzusetzen. Die Facebuttons dienen zur Kontrolle der Arme und Beine, während die linken Schultertasten L1 sowie L2 zur Modifizierung des Angriffs verwendet werden. Drückt ihr beispielsweise nur die Viereck-Taste, wird ein einfacher Jab ausgeführt. Haltet ihr jedoch dabei die Schultertasten gedrückt, wird euer Schlag verstärkt und verursacht mehr Schaden beim Gegner. Gleiches gilt selbstverständlich auch für die Trittattacken. Die rechten Schultertasten werden indessen zum Blocken verwendet und führen - das richtige Timing vorausgesetzt - zu einem direkten Konter. Eine wichtige Rolle beim Kämpfen, spielt dabei die Entfernung zum Gegner. Befindet Ihr Euch nicht gerade im Infight, führt Ihr lange Schlag- und Trittattacken aus. Haltet Ihr Euch hingegen in unmittelbarer Nähe des Gegners auf, ruft dies weitere Bewegungsabläufe hervor.

Aus einem normalen Halbkreistritt zum Kopf, wird so schnell ein Knietritt zum Kopf oder ein normaler Jab, zu einem Ellbogenschlag. Diese Attacken, je nachdem wie intensiv oder rechtzeitig diese ausgeführt werden, können über Sieg oder Niederlage entscheiden. Kämpft Ihr beispielsweise zu offensiv und rennt förmlich in einen kräftigen Sidekick eures Kontrahenten hinein, kann dies den sofortigen Knockout für Euch bedeuten.

TKO - Keine Seltenheit

Überhaupt ist es erstaunlich mit anzusehen, wie schnell sich das Blatt wenden kann und ein sicher geglaubter Sieg, mit nur einem einzigen gezielten Treffer zu Nichte gemacht werden kann. Nicht selten kommt es vor, dass Ihr Eurem Gegenüber mit schnellen Jabs und Hacken das Gesicht matschig haut und er Euch in einem unaufmerksamen Moment mit nur einem einzigen Tritt sofort die Lichter ausbläst. Fies ist auch, dass sich geblockte Attacken parieren lassen und Ihr schneller auf die Bretter geschickt werdet, als Euch lieb ist.

Auf dem Boden ist der Kampf aber noch lange nicht vorbei, sondern geht dort erst richtig los. Sobald Ihr beim Kämpfen den rechten Analogstick einsetzt, gewinnt das Spiel nämlich unheimlich an taktischer Tiefe. Mit dem rechten Analogstick werden sämtlich Griffe oder Würfe initiiert und auch die Versuche, Euren Kontrahenten frontal in den Bodenkampf zu zwingen, werden über diesen eingeleitet.

Ist der Gegner erst einmal auf der Matte, könnt ihr mittels des rechten Analogsticks und durch korrekte Eingabe bestimmter Manöver eure eigene Position verbessern, dabei den Gegner am Boden halten und diesen währenddessen stets mit Schlägen oder Tritten bearbeiten. Seid ihr hingegen am Boden, gilt es, durch richtiges Timing die Angriffe eures Kontrahenten zu blocken oder im günstigsten Fall sogar, dessen Attacke zu euren Gunsten umzukehren. Die taktischen Möglichkeiten sind hier wirklich immens und in Anbetracht der unterschiedlichen Kampfsportarten derart vielfältig, dass es unmöglich ist, diese an dieser Stelle ausführlich zu erörtern.

Zwar gibt es mit Judo, Ringen und BJJ, dem brasilianischen Jiu-Jitsu, lediglich drei Kampfstile für den Bodenkampf, jedoch reicht deren Vielfalt schon fast ins Unendliche. Zu Spielbeginn werdet Ihr Euch vermutlich zunächst auf die Schlag- und Trittattacken beschränken und erst im Nachhinein ganz langsam an das umfangreiche Bodenkampfsystem heranwagen.

Überhaupt ist es zu Beginn des Spiels unheimlich schwierig, bei den rund 80 verschiedenen Kämpfern aus insgesamt fünf Gewichtsklassen den Überblick zu behalten. Ein Kickboxer, der für den Bodenkampf Judo einsetzt, fordert logischerweise eine andere Herangehensweise als ein Muay Thai-Kämpfer, der auf der Matte brasilianisches Jiu-Jitsu anwendet. Das nötige Know-how, um es wirklich mit jeden Kontrahenten aufnehmen zu können, werdet Ihr hier erst nach vielen Spielstunden im Ring erlernt haben. Ein langes und ausführliches Training im Tutorial ist folglich Pflicht, denn nur wer seinen Athlet halbwegs beherrscht, hat eine realistische Chance auf den Sieg. An dieser Tatsache ändert auch der leichteste der insgesamt vier Schwierigkeitsgrade nichts.

Weitere Spielmodi abseits der Karriere

Neben dem für Solospieler wirklich tollen Karrieremodus, bietet UFC 2009: Undisputed außerdem auch noch einen Schaukampf- und Mehrspielermodus, sowie die Möglichkeit, diverse Classic Fights der UFC nachzuspielen. Bei diesen Kämpfen gilt es dann, verschiedene Gegner entweder in einem vorgegebenen Zeitraum auf die Bretter zu schicken oder durch eine bestimmte Attacke den Fight frühzeitig, zum Beispiel durch einen Knockout oder TKO, für sich zu entscheiden. Gelingt es Euch, die vorgegebene Aktion erfolgreich zu meistern, winkt als Belohnung ein kurzer Videozusammenschnitt des Originalkampfes. Das ist zwar ganz nett, da man sich so einen Eindruck davon verschaffen kann, wie der Originalkampf seinerzeit abgelaufen ist, wirklich motivierend ist es jedoch nicht. Wer aber schon immer einmal das TUF1 Finale mit Stephen Bonnar vs. Forrest Griffin nachspielen wollte, oder beim UFC71-Event mit Chuck Lidell und Rampage Jackson einen K.O. in der ersten Runde erzielen wollte, der dürfte in diesem Modus voll auf seine Kosten kommen.

Online war aufgrund des erst kürzlichen Releases leider noch nicht allzu viel los, was bedeutet, dass es während unserer Testphase schon einige Zeit dauerte, bis ein Mitspieler gefunden wurde. Habt Ihr einen Kontrahenten entweder in einem Ranglisten- oder schnellen Spiel gefunden, werdet Ihr kaum einen Unterschied zum Offlinemodus feststellen. Die Online-Kämpfe laufen nämlich erfreulicherweise ruckelfrei und ohne störende Geschwindigkeitseinbußen ab. Nach dem Kampf ist aber leider keine direkte Revanche möglich, stattdessen werdet Ihr zurück ins Auswahlmenü geschickt und Euer Kampfergebnis wird in der übersichtlichen Rangliste eingetragen.

Technik die begeistert

Optisch betrachtet macht der Titel mindestens genauso viel her, wie die technische Umsetzung des Kampfsystems und präsentiert sich überwiegend makellos. Gerade in Bezug auf die detailierte Darstellung der Athleten punktet der Titel, denn die virtuellen Modelle von Georges St. Pierre, Rich Franklin, Chuck Lidell, Brock Lesnar oder Rampage Jackson - um nur einige von den rund 80 Fightern zu nennen - sehen ihren realen Vorbildern zum verwechseln ähnlich.

Erwähnenswert ist auch, dass die Gesichtsanimationen nahezu erahnen lassen, wie schmerzhaft ein Haken ins Gesicht oder Sidekick in die Magengrube sein muss.

Schön anzusehen ist zudem, dass während dem Kampfgeschehen die Schweißtropfen realistisch von Gesicht und Körper perlen. Auch die Bewegungsabläufe während den Kämpfen laufen die meiste Zeit über butterweich über den Bildschirm. Lediglich bei vereinzelten Animationsabläufen kommt es hin und wieder zu minimalen Unterbrechungen, was aber nicht weiter ins Gewicht fällt und auch in keinster Weise die Spielatmosphäre trübt. Wenn hier etwas stört, dann sind es die gerade einmal drei Ringrichter, welche die meiste Zeit über die gleichen Gesten und Sätze von sich geben, sowie die Octagon-Girls, die stets mit identischer Körbchengröße und demselben Gang um den Ring die nächste Runde einläuten. Ebenfalls einen Anlass zur Kritik geben die wenigen Kampfarenen, welche sich kaum voneinander unterscheiden. Schade ist auch, dass es keine Einmärsche der Kämpfer zu bestaunen gibt, sondern sich die Einleitung ausschließlich auf den Ring beschränkt. Etwas darüber hinweg trösten kann zumindest der hervorragend animierte Octagon-Sprecher Bruce Buffer, der die Athleten vor dem Kampf ausführlich vorstellt.

Bei der akustischen Umsetzung gibt es bis auf wenige Ausnahmen ebenfalls nur sehr wenig auszusetzen. Der Soundtrack in den Menüs ist fetzig und wird mit rockiger Gitarrenmusik stimmungsvoll eingefangen. Die Kampfgeräusche können sich ebenfalls hören lassen, kommen sehr realistisch rüber und klingen zu keiner Zeit überzogen. Die zwei amerikanischen Original-Kommentatoren verrichten eine sehr gute Arbeit und verleihen dem Kampfgeschehen die nötige Tiefe. Das gesamte Spielgeschehen präsentiert sich in englischer Sprachausgabe, welche fast immer mit ordentlichen deutschen Untertiteln unterlegt ist. Einzig bei vereinzelten Videoclips im Classic Fighter-Modus, in denen die Kämpfer den entsprechenden Event kommentieren, fehlen die deutschen Bildschirmtexte. Das ist gerade für diejenigen ärgerlich, die der englischen Sprache nicht so mächtig sind, jedoch trotzdem gerne Näheres über die einzelnen Kämpfer erfahren hätten.

Fazit

Da Kampfsportspiele zu meinem Lieblingsgenre zählen und ich selbst seit mehreren Jahren Kickboxing praktiziere, habe ich den Release von UFC 2009: Undisputed geradezu herbeigesehnt. Die Vorfreude stellte sich aber abrupt ein, nämlich in dem Moment, als ich im ersten Fight auf dem niedrigsten Schwierigkeitsgrad auf die Bretter geschickt wurde. Und das obendrein in der ersten Runde und bereits nach knapp 1:30 Minuten. Ich dachte mir, das geht nicht mit rechten Dingen zu, so blöd kann ich doch gar nicht sein. Nun ja, nachdem ich mich mit dem wirklich sehr umfangreichen Kampfsystem im Trainingsmodus mehrere Stunden auseinandergesetzt habe, kann ich inzwischen bestätigen, dass ich kaum noch zu Boden gehe und mir mittlerweile den UFC-Championtitel geholt habe. Leicht war es aber definitiv nicht, sondern mit wirklich harter Arbeit und einem langen Training verbunden. Die verschiedenen Kampfsportarten mit ihren unterschiedlichen Ringvarianten beim Bodenkampf sind derart komplex, das ich auch nach knapp 20 Spielstunden immer noch etwas dazulernen kann, und das, obwohl ich mich ausschließlich auf das Kickboxen und BJJ-Ringen beschränkt habe.

Um hier mit jedem Kämpfer und allen Kampfstilen zurecht zu kommen, bedarf es einiger ausufernden Spielstunden, wenn nicht sogar mehrerer Wochen knallhartem Training, weshalb ich UFC 2009: Undisputed Gelegenheitsspielern und Arcade-Prügel-Fans, die am liebsten nur simpel auf die Tasten hauen möchten, nicht wirklich empfehlen kann. Wer aber bereit ist, sich mit dem wirklich umfangreichen und in seiner Vielfalt nie enden wollenden Kampfsystem auseinanderzusetzen, wird den Titel lieben lernen und das Gamepad so schnell nicht wieder aus der Hand legen. Für mich ganz klar die Kampfsportüberraschung des Jahres. Ach übrigens: Wer sich die Special Edition des Titels zulegt, bekommt mit Efrain Escudero und Ryan Bader zwei zusätzliche und exklusive Kämpfer spendiert.

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