Dem Konzern Samsung drohen Ermittlungen wegen illegal geführter Konten. Warum? Einer der ehemaligen Samsung-Manager, Kim Yong-chul, erklärte der Zeitung The Korea Times gegenüber, der Konzern führe mehrere schwarze Kassen, die nur für Bestechungszahlungen da wären und er verfüge über eine Liste mit Namen von Schmiergeld-Empfängern. In Zusammenarbeit mit der Rechtshilfeorganisation Catholic Priests Association for Justice forderte er die Justiz auf, Ermittlungen einzuleiten. Dabei räumt er ein, dass auch er selbst sich - unter Zwang - diesen Zahlungen von schwarzen Konten, von denen mehr als 1000 existieren sollen, beteiligt hätte - er allein hätte vierzig Personen bestochen. Oppositionspolitiker und die Finanzbehörde kündigten jetzt Ermittlungen gegen Banken und den Samsung-Konzern an, der die Vorwürfe vehement zurückweist und seinerseits rechtliche Schritte gegen Yong-chul ankündigt.