Lumines
Vergleicht man Lumines mit Polarium, fällt schnell auf, dass beide im Grunde über einen ähnlichen Umfang verfügen. So bietet auch Lumines einen Modus, in dem zahlreiche Steinchen von oben herab fallen und möglichst bald wieder von der Bildfläche verschwinden sollten. Einige Puzzleaufgaben sorgen zudem dafür, dass nicht immer nur mit herabfallenden Blöcken gekämpft werden muss. Wer noch einen Spielgefährten kennt, kann sich außerdem über WiFi im Zweispielermodus vergnügen. Bereits bei Polarium sorgte es für Vergnügen, sich gegenseitig das Leben schwer zu machen. Lumines sorgt beim Gegner vor allem für Verdruß, wenn man wesentlich schneller Steinchen abbauen kann. Dann wird es für den Opponenten nämlich wortwörtlich sehr eng, verkleinert sich doch sein Spielfeld.
Wie beseitigt man nun die Blöcke? Grundsätzlich haben die Steinchen zwei verschiedene Farben. In regelmäßigen und im zunehmenden Spielverlauf immer kürzer werdenden Intervallen fällt dabei ein aus vier meist gemischt gefärbten Steinen bestehendes Quadrat von oben herab. Ziel ist es zunächst, die Steine so zu kombinieren, dass mindestens vier Gleichfarbige ein Rechteck (Viereck) bilden. Schafft man es dabei, Rechtecke mit mehr als vier Steinchen zu bauen, wirkt sich das natürlich positiv auf die Punktzahl aus.
Damit man auch eine Chance hat, größere, rechteckige Gebilde zu fabrizieren, lösen die sich nicht gleich auf. Viel mehr fährt beständig eine so genannten Timeline von links nach rechts.
Erst wenn sie auf eure Kombination auftrifft, lösen sich die Blöcke auf. Gegebenenfalls darüber liegende Steine rutschen dann nach und vereinen sich mit etwas Glück wieder zu Rechtecken und verschwinden beim nächsten Vorbeihuschen der Timeline ebenfalls.
Wer nicht lange fackelt und die Steinchen wie am Fließband verschwinden lässt, darf sich auf zahlreiche Punkte-Boni freuen. Als einziger das Spielgeschehen beeinflussender Bonus lässt sich auch ab und an ein speziell markiertes Steinchen blicken. Wird dies aufgelöst, verschwinden auch sämtliche anliegenden Steine der gleichen Farbe. Dabei ist es egal, ob diese sich in Rechtecken oder als schlängelnde Linie über den gesamten Bildschirm ziehen.
Gerade wenn sich die Blöcke fast bis zur Decke stapeln und wie bei Tetris das Game Over droht, kann das noch die letzte Rettung sein und das Spiel noch einmal um einiges verlängern.Was für Polarium die Stifteingabe ist, dass ist für Lumines die grafische Präsentation. So ist es vor allem auch die Kombination aus Musik und Grafik, die dem Spiel einen besonderen Wiederspielwert gibt.
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Wählt man nicht gerade den Single Skin Mode, verwandelt sich Lumines im Spielverlauf viele Male. Praktisch ohne Vorankündigung kann sich so der so genannte Skin und die musikalische Untermalung im fließenden Übergang komplett verändern. Obwohl sich dabei nur das Äußere, Hörbare und maximal noch die Spielgeschwindigkeit verändert, beeinflussen die Skinwechsel auch wesentlich das Spielgefühl. Plötzlich muss man sich komplett umstellen, waren die Steinchen zunächst viereckig, dann rund und nun weitestgehend transparent.
Als Besonderheit darf auch angesehen werden, dass sich abhängig von eurer Schnelligkeit auch die musikalische Untermalung verändert. Um so fixer ihr mit dem Auflösen der Steine seid, um so schneller schallt der Beat aus den Stereo-Lautsprechern.
Wer alle Skins des Spieles sehen möchte, sollte reichlich üben. So beginnt ihr zunächst nur mit einem, schaltet aber - den entsprechenden Erfolg vorausgesetzt - im weiteren Spielverlauf und den zahlreichen Modi noch viele weitere frei. Wem der ständige Skinwechsel auf die Nerven fällt, der kann sich auch mit nur einem Skin vergnügen, findet seine Punktzahl dann aber nicht im Highscore wieder.
Ersteindruck
Polarium war mein Launchtitel für den Nintendo DS, Lumines ist es für die PlayStation Portable. Wer sich auch nur ein wenig für Tetris begeistern kann, kommt als künftiger PSP-Besitzer wohl kaum an Lumines vorbei. Die grafische und musikalische Präsentation machen den Titel mehr als einzigartig und verursachen im Zusammenspiel mit dem leicht zu erlernenden Spielprinzip Suchtgefahr. Mein Erster Eindruck: Sehr gut!
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