Gesamtwertung0%/10 |
GrafikSehr gut SoundSehr gut |
LanzeitspaßUngenügend Spieleinstieg0 |
BedienungGut |
Um der Sache nachzugehen, setzt die Nostromo Kurs auf die Quelle des Signals und findet auf einem Planeten ein Schiffswrack unbekannter Bauart. Im Rumpf des Schiffe die Überraschung: Eier, jede Menge Eier. Groß, pulsierend und mit lebendigem Etwas im Inneren.
Als sich eines der Besatzungsmitglieder, Kane, einem Ei zu sehr nähert, öffnet sich dieses und ein spinnenartiges Wesen entspringt dem Ei und saugt sich im Gesicht von Kane fest. Also flugs die Sachen gepackt, Kane auf die Nostromo geschafft und weg von dem Schiff, während sich das Spinnenvieh, auch als Facehugger bekannt, scheinbar auf Kanes Gesicht häuslich eingerichtet hat. Doch kurze Zeit später ist der Facehugger weg, Kane putzmunter und die Nostromo wieder auf Kurs. Nun, Alien wäre kein guter Sci-Fi-Horror-Film, wenn die Story damit ausgeschöpft wäre. Denn der Facehugger war nur der Träger eines parasitären Organismus, der sich gerade in Kanes Innerem eingenistet hatte. Und so ist es für Kane eine völlig neue Erfahrung, als der Parasit irgendwann auf dem kürzesten Weg einen Ausgang sucht, nämlich durch Kane's Brustkorb! Der Rest ist eigentlich schon cineatisches Allgemeinwissen. Aus dem Parasiten entwickelt sich ein mannshohes Ungetüm mit Säure statt Blut in den Adern und mit einer kulinarischen Vorliebe für Menschen, während die Besatzung der Nostromo verbissen um ihr Leben kämpft. Ein Meisterwerk.
So ist es wenig überraschend, dass die Bildqualität über fast jeden Zweifel erhaben ist. Satte Farben, kontrast- und detailreiches Bild und keine sichtbaren Fragmentierungen aufgrund von Komprimierungen. Bild-Rauschen ist quasi nicht existent. Auch die Unterschiede zwischen hell und dunkel werden sauber ausgearbeitet. Ein unbeleuchteter Tunnel ist schwarz, tiefschwarz, sodass wirklich jeder Pixelfehler des PSP-Displays sofort ins Auge springt. Was hingegen auffällt ist, dass Gesichter oder Gegenstände, die im Hintergrund agieren und auf einer DVD filmtechnisch korrekt unscharf sind, bei der UMD-Fassung verschwommen und matschig wirken.
Wenig Freude macht für Filmfreunde die Abmischung des Sounds. Kommt die DVD noch mit Dolby Digital 5.1-Klang daher, bietet der UMD-Alien nur schnöden Dolby Digital 2.0 - Sound. Ok, mehr braucht man unterwegs nicht und mehr bietet die PSP auch nicht, aber Cineasten sollten sich dieses Umstandes gewahr sein. Da Sprache, Musik und Klang-Effekte nun nur noch durch zwei Kanäle wummern, verliert Alien einiges an Atmossphäre. Klangquellen sind nicht mehr klar identifizierbar und können sogar gänzlich untergehen. Immerhin ist neben der deutschen und der englischen auch die spanische Sprachversion auf die UMD gepresst worden. Richtig Trauer werden Freunde von Zusatzmaterial tragen. Die Alien-UMD bietet absolut keinerlei Goodies in Form von Making-Offs, Trailer oder anderen Informationsmaterialien an.
Du bist Gladiator, der Held der Spiele im Kolosseum. Besiege Deine Gegner und erkämpfe Dir die Cance auf 10.000 €. zum Spiel...
Alien - Das Unheimliche Wesen im Test.
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