Gesamtwertung61%/10 |
GrafikGut SoundGut |
LanzeitspaßAusreichend SpieleinstiegMangelhaft |
BedienungMangelhaft |
Ok, wieso Michael Schumacher in letzter Zeit so bemerkenswert erfolglos über die Rennstrecken der Erde düst, ist immer noch nicht hinlänglich bekannt. So darbt die deutsche Fangemeinde vor sich hin und stellt sich Fragen: Ist's die Unlust des Fahrers oder sind's technische Probleme? Wirklich genaues weiß man nicht. Und just in dieser Zeit kommt Sony daher und wirft die PSP auf den Markt. Ok, das wird Herrn Schumacher herzlichst wenig interessieren, aber dass als Launchtitel gleich noch ein offizielles Formel 1-Spiel mit erscheint, könnte hier und da für interessierte Gesichter sorgen.
Wer jetzt ein Simulationsschwergewicht erwartet, in dem von der Flügelstellung bis hin zur Anziehkraft der hinteren Reifenmutter alles einstellbar ist, wird jedoch arg enttäuscht. Denn F1 Grand Prixbietet reine Actionkost und nicht mehr. So darf man sich durch Zeitrennen und zufällig generierte Rennen arbeiten, oder aber gleich die Weltmeisterschaften oder die überraschend einfallsreichen Szenarien zu meistern versuchen.
So wird man in den Szenarien mit insgesamt zehn Aufgaben konfrontiert, die es abzuarbeiten gilt. In der ersten Mission muss man beispielsweise einen guten Start hinlegen und sich von der letzten Startposition beginnend bis zur ersten Zeitmessung auf den 15. Platz vorgearbeitet haben. In einem anderen Szenario soll man dann während zweier Runden eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 218 kmh an den Tag legen. Leider verhindert die geringe Anzahl der Szenarien eine Langzeitmotivation, denn kaum hat man Gefallen daran gefunden, ist's auch schon wieder vorbei.
F1 Grand Prix PSP (7 Bilder)
Aber wir haben es ja hier mit einem Formel 1-Titel zu tun, was demnach bedeutet, dass der Hauptaugenmerk bitteschön auf die Weltmeisterschaft abzielt. Auf den 19 aktuellen Kursen der Saison 2005 tummeln sich dank Lizenz bekannte Namen all derer Rennställe und Fahrer die diese Saison an der Formel 1 teilnehmen. Um sich vor einem Rennen erstmal mit der Strecke vertraut zu machen, kann man im so genannten TV-Modus-Rennen ein Rennen beobachten. Aus wechselnden Kameraperspektiven wird dabei ein Renngeschehen simuliert, in das man selber nicht eingreifen kann, möglicherweise aber ein paar nützliche Informationen über Bremspunke oder Schikanen aufschnappen kann.
Hat man die Steuerung irgendwann verinnerlicht, fällt einem der zweite nennenswerte Negativpunkt bei F1 Grand Prix auf: Die KI der gegnerischen Fahrer. Hat man als Zuschauer noch eine gewisse Freude daran, wie sich zwei Fahrer gegenseitig von der Strecke schubsen, greift man sich vor Verzweiflung und Wut an die eigene Stirn, weil man ständig touchiert und geschubst wird.
Fernab jeglicher Kritik ist jedoch die Grafik, denn sie besticht durch immense Weitsicht, Effekt- und Detailreichtum und einer rasanten Flüssigkeit, wodurch ein Geschwindigkeitsgefühl gut transportiert wird. Auch akustisch kann F1 Grand Prix brillieren. Wuchtige Motorensounds lassen das Trommelfell zumindest bei guten Kopfhörern erbeben und die rassigen Rocksounds komplettieren das akustistische Angebot.
Bei XBlaster ist die Welt, wie wir sie kennen, Vergangen- heit. Als Mechpilot kämpfst Du zur Belustigung der Menge und monatlich 10.000 € zum Spiel...
F1 Grand Prix im Test.
Was halten Sie vom neuen Spiel von Travellers Tales?
Teilen Sie Ihre Meinung mit anderen Yahoo!-Usern.