Gesamtwertung71%/10 |
GrafikGut SoundGut |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegGut |
BedienungBefriedigend |
Story? Nein, danke.
Frantix startet recht simpel. Man hat die Möglichkeit, sich für einen der vier spielbaren Charaktere zu entscheiden. Dabei unterscheiden sich die Figuren allerdings leider nur in ihrer äußeren Erscheinung. Da gibt es die süße Bear, den stämmigen Kaz, die edle Uri und den Außerirdischen Meeper. Unterschiedliche Fähigkeiten, die sich auf das Gameplay auswirken, sucht man vergebens, es ist also völlig egal, welchen Charaktertyp man auswählt, um das Abenteuer zu beginnen. So flach, wie auch die Helden sind, ist die komplette Story des Spiels. Besser gesagt, gibt es eigentlich keine. Die Aufgabe des Spielers beschränkt sich auf die immer gleiche Tätigkeit, den Weg frei zu räumen um an die nötigen Edelsteine zu gelangen, die es einem ermöglichen, sofern die geforderte Zahl gefunden wurde, durch erneutes Finden eines Zauberspiegels das Level zu verlassen und somit zu beenden.
Insgesamt erwarten den Spieler 180 teils kleine, teils aber auch recht große Welten, die allesamt an Labyrinthe erinnern. Zu Beginn ist es recht simpel, die begehrten Schätze zu ergattern, doch schon nach einigen Levels wird teilweise doch ernorme Denkfähigkeit vorausgesetzt.
Denn auf dem Weg zu den Edelsteinen muss man, ohne dabei selbst irgendwelche Abwehrfähigkeiten zu besitzen, diversen Monstern und Fallen ausweichen, sowie Schalter umlegen, um bis dato nicht erreichbare Stellen des Labyrinths zugänglich zu machen. Großen Einfluss auf das Spiel haben die vielen Kisten, die in einem jeden Level zur Interaktion anregen. Diese können, ähnlich wie beim Klassiker Sokoban, verschoben werden. Dabei muss man allerdings vorher genau durchdenken, wie weit und in welche Richtung man die Kisten verrückt, denn schon der kleinste Fehler könnte die ganze Überlegung und somit auch die Bemühungen, das Level erfolgreich abzuschließen, zu Nichte machen. Durch Verrücken der Kisten eröffnet man sich nicht nur neue Wege, sondern kann diese auch nutzen, um Flüsse oder Lavaströme zu überqueren, indem man sie in die Flüssigkeit schiebt und darüber läuft. Doch während Sokoban den Spieler in aller Ruhe überlegen ließ und es dennoch oft genug fertig brachte, die jeweilige Aufgabe unlösbar erscheinen zu lassen, kämpft man in Frantix wie schon gesagt auch noch gegen diverse Widersacher.
Ihre Erscheinung ist dabei von der jeweiligen Welt abhängig, die man gerade erkundet. Nicht jedes Level bietet dabei seine eigene Umgebung, viel mehr gibt es einige Orte, die man immer wieder besucht, deren Aufbau allerdings jedes Mal anders ist. So trifft man beispielsweise im Dojo auf gut ausgebildete Kämpfer, die einem den Garaus machen wollen, in der Wüste muss man sich des gefährlichen Treibsands erwehren und am Ozean stellt sich schnell heraus, dass die Hauptcharaktere gar nicht schwimmen können. Während die Helden selbst keine Abwehrmöglichkeiten haben, können sie jedoch ihre Umwelt nutzen. Wie schon angedeutet kann man Flüsse oder ähnliches durch das Nützen von Kisten überqueren, Feinde kann man mit herumliegenden Bomben ausschalten und so weiter. Der einzige Feind, der nicht durch den Charakter ausgeschaltet werden kann, ist die Zeit. Diese läuft nämlich erbarmungslos ab und sobald sie die Zahl 0 erreicht, ist das Spiel beendet. Ebenso verliert der Held sein Leben, wenn er von einem Gegner auch nur ein einziges Mal getroffen wird.
Technisch nicht gerade zeitgemäß
Kommen wir zum wichtigsten Punkt eines solchen Spiels, mal vom eigentlichen Gameplay abgesehen, der Steuerung. Diese ist leider äußerst dürftig ausgefallen. So können die Charaktere gerade einmal nach links, rechts, oben oder unten bewegt werden. Diagonale Bewegungen sind ausgeschlossen. Zudem kommt, was völlig unverständlich erscheint, dass sie, wenn man eine Richtung angetippt hat, einfach drauflos laufen und dann hektisch durch das Level gesteuert werden müssen, indem man reaktionsschnell die Richtungen ändert. So kann es schnell passieren, dass man mal in einen Feind hinein läuft oder gar Kisten an die unsinnigsten Orte verschiebt, was einen Neustart des jeweiligen Levels zur Folge haben muss.
Ihre Erscheinung ist dabei von der jeweiligen Welt abhängig, die man gerade erkundet. Nicht jedes Level bietet dabei seine eigene Umgebung, viel mehr gibt es einige Orte, die man immer wieder besucht, deren Aufbau allerdings jedes Mal anders ist. So trifft man beispielsweise im Dojo auf gut ausgebildete Kämpfer, die einem den Garaus machen wollen, in der Wüste muss man sich des gefährlichen Treibsands erwehren und am Ozean stellt sich schnell heraus, dass die Hauptcharaktere gar nicht schwimmen können. Während die Helden selbst keine Abwehrmöglichkeiten haben, können sie jedoch ihre Umwelt nutzen. Wie schon angedeutet kann man Flüsse oder ähnliches durch das Nützen von Kisten überqueren, Feinde kann man mit herumliegenden Bomben ausschalten und so weiter. Der einzige Feind, der nicht durch den Charakter ausgeschaltet werden kann, ist die Zeit. Diese läuft nämlich erbarmungslos ab und sobald sie die Zahl 0 erreicht, ist das Spiel beendet. Ebenso verliert der Held sein Leben, wenn er von einem Gegner auch nur ein einziges Mal getroffen wird.
Technisch nicht gerade zeitgemäß
Kommen wir zum wichtigsten Punkt eines solchen Spiels, mal vom eigentlichen Gameplay abgesehen, der Steuerung. Diese ist leider äußerst dürftig ausgefallen. So können die Charaktere gerade einmal nach links, rechts, oben oder unten bewegt werden. Diagonale Bewegungen sind ausgeschlossen. Zudem kommt, was völlig unverständlich erscheint, dass sie, wenn man eine Richtung angetippt hat, einfach drauflos laufen und dann hektisch durch das Level gesteuert werden müssen, indem man reaktionsschnell die Richtungen ändert. So kann es schnell passieren, dass man mal in einen Feind hinein läuft oder gar Kisten an die unsinnigsten Orte verschiebt, was einen Neustart des jeweiligen Levels zur Folge haben muss.
Ebenfalls wurde der Schwierigkeitsgrad keineswegs meisterlich durchdacht. Manche Level sind kaum knackbar, werden dann aber wieder durch relativ simple Missionen abgelöst, was nicht gerade dazu beiträgt, Spannung zu erzeugen. Ein monotoner Anstieg des Schwierigkeitsgrades kann also nicht beobachtet werden.
Auch grafisch setzt das Spiel keine Maßstäbe. Zwar wurde alles in 3D gehalten, die Texturen wirken teilweise aber ein wenig verwaschen und die Kamera lässt die grafische Umsetzung nicht gerade in einem guten Licht erscheinen. Durch die schräge Ansicht sind die Level zwar gut zu erkennen, und Kisten und ähnliches werden durchsichtig, wenn man hinter ihnen steht, durch die Komplexität mancher Levels wird es allerdings schwierig, alle Schritte genau vorauszuplanen. Dabei hilft die Vogelperspektive, diese wiederum versagt dem Spieler den Blick in die Ferne, was zu unnötigem Fehlverhalten animiert.
Auch musikalisch macht das Spiel nicht sehr viel her. Gewöhnliche Fahrstuhlmusik und durchaus gelungene, dennoch mittelmäßige Soundeffekte begleiten den Spieler durch die unzähligen Level. Anzumerken wäre allerdings der Kurzfilm The ChubbChubbs, den man mit dem Kauf von Frantix automatisch geschenkt bekommt. Das vierminütige Movie bietet unterhaltsame und teils recht intelligente Filmkost und ist ein gelungenes Gimmick, das zwar wenig mit dem eigentlichen Spiel zu tun hat, das Produkt aber dennoch aufwertet.
Ebenfalls wurde der Schwierigkeitsgrad keineswegs meisterlich durchdacht. Manche Level sind kaum knackbar, werden dann aber wieder durch relativ simple Missionen abgelöst, was nicht gerade dazu beiträgt, Spannung zu erzeugen. Ein monotoner Anstieg des Schwierigkeitsgrades kann also nicht beobachtet werden.
Auch grafisch setzt das Spiel keine Maßstäbe. Zwar wurde alles in 3D gehalten, die Texturen wirken teilweise aber ein wenig verwaschen und die Kamera lässt die grafische Umsetzung nicht gerade in einem guten Licht erscheinen. Durch die schräge Ansicht sind die Level zwar gut zu erkennen, und Kisten und ähnliches werden durchsichtig, wenn man hinter ihnen steht, durch die Komplexität mancher Levels wird es allerdings schwierig, alle Schritte genau vorauszuplanen. Dabei hilft die Vogelperspektive, diese wiederum versagt dem Spieler den Blick in die Ferne, was zu unnötigem Fehlverhalten animiert.
Auch musikalisch macht das Spiel nicht sehr viel her. Gewöhnliche Fahrstuhlmusik und durchaus gelungene, dennoch mittelmäßige Soundeffekte begleiten den Spieler durch die unzähligen Level. Anzumerken wäre allerdings der Kurzfilm The ChubbChubbs, den man mit dem Kauf von Frantix automatisch geschenkt bekommt. Das vierminütige Movie bietet unterhaltsame und teils recht intelligente Filmkost und ist ein gelungenes Gimmick, das zwar wenig mit dem eigentlichen Spiel zu tun hat, das Produkt aber dennoch aufwertet.
Du bist Gladiator, der Held der Spiele im Kolosseum. Besiege Deine Gegner und erkämpfe Dir die Cance auf 10.000 €. zum Spiel...
Frantix im Test.
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