Gesamtwertung49%/10 |
GrafikBefriedigend SoundGut |
LanzeitspaßMangelhaft SpieleinstiegGut |
BedienungMangelhaft |
Kein Platz auf dem Podium
Wo sich Athleten im sportlichen Bereich um einen Platz auf dem Podium streiten, kommt International Athletics im technischen Bereich nicht einmal unter die besten Zehn. Klobige Charaktere, verwaschene Hintergrundtexturen und steife Animationen dominieren hierbei die Disziplinen; bei Laufduellen ärgert man sich zudem über leichte Ruckler, die aufgrund der horrenden Ladezeiten kaum zu erklären sind. Die Menüführung ist indes lieb- und einfallslos gehalten und hätte durchaus etwas peppiger ausfallen können. Zumindest die Kamerafahrten bei den Wiederholungen wissen zu gefallen.
Ordentliche Soundkulisse
Im Vergleich zur Grafik überrascht die Soundkulisse, die der Titel bietet, schon fast. Ordentlicher Jubel vom gut gefüllten Stadion motiviert die Athleten, die Effekte sind gut. Aufgrund von mangelnden Lizenzen wird es jedoch leider bei Siegerehrungen sehr ruhig Nationalhymnen gibt es nämlich keine.
Meine arme PSP
Zugegeben, macht Buttonsmashing auf Nintendos Wii und den Konkurrenzkonsolen aus dem Hause Sony und Microsoft durchaus Spaß; auch auf den klassischen Konsolen aus den Neunzigern nahm man einen zerstörten Joystick auf Kosten des Spielspaßes gerne in Kauf. Auf der PSP hingegen erweist sich das rapide Drücken verschiedener Tasten als schwierig und gefährlich, da die PSP schnell aus der Hand gleitet und Krämpfe in den Fingern aufgrund der Anordnung der Tasten unvermeidlich sind. Kurz gesagt: Die Handheldkonsole von Sony ist definitiv nicht für Buttonsmashing geeignet. Dennoch weiß die Steuerung durch ihre Leichtigkeit zu überzeugen, bedarf es doch oft nur wenige Tastenkombinationen um die Disziplinen zu meistern.
Zu wenig für Olympia
Lediglich 14 Disziplinen, darunter Weitsprung, Hochsprung, Kugelstoßen, Speerwerfen, Diskuswerfen, Hammerwerfen, Bogenschießen, Schnellfeuerpistole, Laufende Scheibe, 110-Meter-Hürden, Stabhochsprung und 100-, 400- und 1500-Meter-Lauf sollen den Spieler in International Athletics fordern; dabei sorgen drei Schwierigkeitsgrade für die nötige KI-Konkurrenz. Statistiken, ein Athleteneditor, Weltrekorde, die es zu brechen gilt, und Bonusspiele, die freigeschaltet werden können, bieten zudem Abwechslung und Langzeitmotivation. Insgesamt jedoch eine magere Vorstellung, da sich Disziplinen oft ähneln, Bonusspiele wenig Reiz haben, der Editor mehr als dürftig ausfällt und die fehlenden Lizenzen schwer wiegen.
Guter Einstieg
Durch einen einfachen Schwierigkeitsgrad und eine schnell zu erlendende Steuerung, ist es für Anfänger kein Problem ins Spiel zu finden. Da man sich zudem bei den Disziplinen auf Analogstick und X-Taste beschränkt, sind die Tastenkombinationen wenig anspruchsvoll gehalten. Einen ausgewogenen Schwierigkeitsgrad, vor allen Dingen im Fortgeschrittenen- und Profi-Modus, hätten wir uns dennoch gewünscht.
Olympia auf Sparflamme
Im Ad-hoc-Modus und mit bis zu vier Spielern an einer PSP machen die einzelnen Disziplinen und Turniere durchaus Spaß und fordern durch die menschlichen Kontrahenten im Vergleich zur KI einfach mehr. Schade nur, dass simultane Partien nicht möglich sind und so zum Beispiel kein richtiger Wettbewerb in den Laufdisziplinen aufkommt. Des Weiteren nerven auch in diesem Bereich die etwas langen Ladezeiten und der Verzicht auf einen Online-Modus, wodurch es dann doch seltener zu Duellen mit bis zu vier Spielern kommt.
Du bist Gladiator, der Held der Spiele im Kolosseum. Besiege Deine Gegner und erkämpfe Dir die Cance auf 10.000 €. zum Spiel...
International Athletics im Test.
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