Gesamtwertung50%/10 |
GrafikGut SoundMangelhaft |
LanzeitspaßUngenügend SpieleinstiegBefriedigend |
BedienungBefriedigend |
Fast wie auf dem Rechner, hüstel...
Ein echtes Armutszeugnis - für den PC: Die PlayStation Portable sieht abgesehen von logischen Unterschieden - Auflösung, Texturdetail - fast genauso aus wie die Rechnerfassung. Für einen Handheld-Titel sieht Iron Man somit gar nicht mal so übel aus. Okay, die Effekte sind nicht das Beste vom Besten und auch hinsichtlich der Animationen wäre mehr drin gewesen, aber insgesamt macht Iron Man hier einen durchaus annehmbaren Eindruck. Der Detailgrad der Charaktere und Umgebungen geht in Ordnung, zudem gibt es keine Slowdowns oder Ruckeleinlagen
Eisern durchschnittlicher Sound...
Hm, komisch: Der Einstiegssong 'Iron Man' von Black Sabbath fehlt in der PSP-Umsetzung - ganz im Gegensatz zum PC-Pendant. Dafür spielt sich das Ganze aber auch nicht so trashig wie auf dem Rechner. Effekte, sonstige Musikuntermalung und Synchronsprecher blieben dagegen die Gleichen. Allerdings lassen sich diesmal keine englischen Sprecher aktivieren, stattdessen müsst Ihr mit den genauso durchschnittlichen deutschen Stimmen vorlieb nehmen.
Gewöhnungsbedürftig, aber okay...
Sieht man mal von der ständigen und mit der Zeit nervigen Kamerajustierung mit den Facebuttons ab, steuert sich Iron Man auf der PlayStation Portable durchaus annehmbar. Gesteuert wird der Recke mit dem Analog-Nippel, geschossen mit der rechten Schultaste und abheben dürft Ihr mit der linken Schultertaste. Der Nachbrennermodus wird aktiviert, wenn Ihr schnell auf die L-Taste tippt. Invertiert lenken dürft Ihr dabei mit dem Analogstick - das klappt im Gegensatz zum PC-Gekrampfe per Bewegungstasten durchaus gut. Allerdings ist die Kamera hier zu nah an Iron Man dran, sodass die Übersicht flöten geht.
Auweia, wieder nur Ballern!
Auch hier gilt wie bei der PC-Version: Spieltiefe ist etwas anderes. Knapp vier Stunden lang ballert Iron Man Gegnerhorden mit Repulsoren, Raketen und Unibeam nieder, düst durch die Lüfte und drückt Schalter - und ballert wieder Gegnerhorden nieder. Dann ist man mit dem Murks auch schon fertig. Abwechslung? Anspruch? Fehlanzeige, gibt es woanders, nur nicht hier. Das Schlimme: Die Ballereinlagen machen einfach keinen Spaß, die unterirdische künstliche Intelligenz tut dabei gut daran, uns es so einfach wie möglich zu machen. Das beworbene, aber strikt lineare Upgrade-System für den Anzug erlaubt keine freien Variationen, da Ihr nur bestimmte Teile nach und nach durch erfolgreich abgeschlossene Missionen freischalten dürft. Über die Bossfights - unter anderem gegen Titanium Man - hüllen wir den Mantel des Schweigens: Die Inszenierung ist dabei so altbacken, dass man sich in die 90er zurückversetzt fühlt. Allein für ein Handheld-Spiel genommen, macht das Ganze aber mehr Spaß auf dem PC, da man auf dem Rechner sowas eigentlich nicht erwarten dürfte.
Gewöhnungsbedürftig, diese Steuerung....
Okay, mit der Steuerung muss man erst etwas warm werden, schließlich kann es im Kampf schon mal stressig werden, ständig die Kamera nachzujustieren. Mit der Zeit klappt aber auch das und somit wäre auch das einzige Problem Geschichte, denn Eingewöhnungszeit für das hauchdünne Gameplay wäre eine Übertriebenheit epischen Ausmaßes. Laufen, schießen, fliegen, langweilen - fühlt sich da jemand überfordert? Sterbt Ihr, habt Ihr am Fleck Eures Ablebens mehrere neue Versuche zur Auswahl, zusätzlich darf vor und nach jeder Mission abgespeichert werden.
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Iron Man im Test.
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