Gesamtwertung81%/10 |
GrafikBefriedigend SoundGut |
LanzeitspaßAusreichend SpieleinstiegGut |
BedienungGut |
Damit PSP-Basketballer sich nicht die Finger beim Ausführen eines Nerve Damage, Dunkalicious oder Thread-the-Needle verknoten, integrierte EA zu den übersichtlichen Regeln ein einfaches Combosystem. Die Kreistaste dient je nach Korbentfernung zum Werfen oder Dunkin. Betätigt ihr dabei eine oder beide Turbotasten, L und R, werden spezielle Tricks ausgeführt. Selbst Nicht-Mathematiker kommen so mit etwas Gehirnschmalz auf eine sehr beschränkte Anzahl gleichzeitig verfügbarer Moves. Wie aber können die anderen, genügend im Spiel vorhandenen Wurf/Dunkin-Varianten ausgeführt werden? Dies geschieht sehr umständlich über ein Menü in den Optionen. Jeder Tastenkombination ist ein Wurf respektive Dunkin zugewiesen. Alte Moves können lediglich durch neue ersetzt werden das begrenzte Repertoire während der Matches bleibt unverändert.
Alles in allem reichen die verfügbaren Möglichkeiten gerade aus, um einen gewissen Style beim Punkten zu gewährleisten. Ein aggressiver Rebound, Pass mit Fuß, zwei drei Tricks und zum Abschluss ein Dunkin Schwups winken massig Punkte für das Konto und eine Hand voll Buchstaben für die Gameer-Anzeige. Ist das Wort im Zuge heißer Spielzüge komplett zusammengesetzt, wird der anschließende Gameer-Angriff per Cutscene in Szene gesetzt.
Als Spielplatz für Einzelspieler geht es dabei zuerst an die Erstellung eines eigenen Streetballers. Groß oder klein, füllig oder athletisch? Drei-Tage-Bart vielleicht? Oder doch einen roten Irokesenhaarschnitt? Die Möglichkeiten gehen zwar nicht in die Hunderte, reichen aber alle Mal aus, um Individualisten zu befriedigen. Ist die Entscheidung gefallen, werden die restlichen Entwicklungspunkte auf die sieben Eigenschaften verteilt. Soll euer Alter Ego besser springen können oder lieber ein wahrer Wurfkünstler sein? Danach fluchs noch zwei Mitspieler ausgewählt und schon kann das erste Match starten.
Und von denen wird der Spieler eine ganze Reihe bestreiten, möchte er die sprichwörtliche Krone auf seinem Haupt glitzern sehen. Dies liegt an der merkwürdigen Art und Weise, mit der die Courts freigespielt werden müssen. Jeder der elf Plätze, von denen zu Beginn nur zwei ausgewählt werden können, steht unter der Herrschaft eines besonders coolen Typen wie Biggie Littles oder Prodigy. Damit dieser sind nicht durch Hinz und Kunz gestört fühlt, werden mehrere Pick-Up-Spiele oder KO-Turniere als Vorrunde ausgetragen. Erst danach geht es an die eigentliche Herausforderung gegen den Platzhirsch, die aufstrebende Streetballer vor die unterschiedlichsten Aufgaben stellt. Wer schafft im direkten Match zuerst einen Gameer? Wer gewinnt zwei Spiele in Folge nach den Punkteregeln der NBA? Ist dies erfolgreich überstanden, gehört der Platz euch und der nächste wird verfügbar. Immerhin müsst ihr nach einer verlorenen Herausforderung nicht noch einmal die Pick-Up-Session bestreiten. Auch wenn ihr einen Court gegen einen anderen CPU-Spieler, die euch in regelmäßigen Abständen herausfordern, verliert, reicht das erneute Bestehen der Herausforderung. Erfolgreiche Sportler investieren die im Zuge gewonnener Spiele ergatterten Entwicklungs- und Prämienpunkte in Bonusmaterial und neue Fähigkeiten seines Schützlings.
NBA Street Showdown (21 Bilder)
Wollen mehrere Leute sich die Bälle um die Ohren werfen, gibt es zwei Möglichkeiten. Bei Party Play spielen vier Mann an einer PSP nacheinander die beiden Minigames. Wer eine zweite tragbare PlayStation samt weiterer UMD zur Hand hat, darf richtige Matches gegen einen menschlichen Spieler austragen.
Optisch beeindrucken in erster Linie flüssige Animationen und schöne Schatteneffekte. Hie und da stören zwar dezentes Clipping und sporadisches Tearing, was im flotten Spielablauf aber kaum ins Gewicht fällt. Beim Sound ließ Electronic Arts nichts anbrennen und bannte einige Hip-Hop-Künstler auf die UMD, darunter die Beastie Boys und Guerilla Black. Interessant ist hierbei die Möglichkeit, nicht nur die Musikstücke im Menü anzuhören, sondern sich gleichzeitig passend zum Takt Visualisierungen à la Feuerwerk oder schwingender Basketball anzeigen zu lassen. Ebenso prächtig zeigt sich der englische Sprecher, der stets einen flotten Spruch auf den Lippen hat.
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