Transformers

Review
Plattform
Sony PlayStation Portable
Vertrieb
Activision
Entwickler
Travellers Tales
Erscheinungsdatum
-
Genre
Andere
USK
12
Transformers [PSP , looki.de]

Gesamtwertung

41%/10

Grafik

Mangelhaft

Sound

Gut

Lanzeitspaß

Befriedigend

Spieleinstieg

Befriedigend

Bedienung

Mangelhaft

Transformers

Was wir im Review der Konsolenfassungen bereits angedeutet hatten, ist wahrlich eingetreten – Transformers auf der PlayStation Portable ist schlechter als die ohnehin schon durchschnittlichen PC- und Konsolenfassungen. Das Desaster beginnt bei den PSP-spezifischen Kompromissen, die man bei der Umsetzung machen musste.

Viel Bumms, wenig Hirn…

Statt einer ansehnlichen Umgebung gibt es auf Sonys Handheld größtenteils strikt fest gelegte Levelschläuche, in denen man sich seinen Weg aufseiten der Autobots und Decepticons bahnt. Noch schlimmer: Letztere darf man erst anwählen, wenn man mit den Autobots bereits alle Missionen hinter sich hat. Im Gegensatz zu den großen Brüdern bietet das PSP-Transformers also gerade einmal eine strikt lineare Kampagne.

Die Story bleibt dabei die Gleiche: Nette Autobots und böse Decepticons haben ihren erbitterten Kampf auf die Erde verlegt. Während die Autobots versuchen, den blauen Planeten zu retten, führen die Decepticons nichts anderes im Schilde, als Mutter Erde komplett auszulöschen. So spielen sich also auch beide Parteien unterschiedlich – zumindest in der Theorie. Das Gefühl dafür, welche Rasse man nun durch die hässlichen Level hetzt, ist stets das Gleiche.

Markante Gameplay- oder Steuerungsunterschiede sucht man vergebens. Apropos Steuerung: Wo schon die Rechenknecht-Version hier und da mit kleinen Schwächen zu kämpfen hatte, versinken Handheld-Zocker auf der PSP vor allem zu Beginn im regelrechten Steuerungschaos, was angesichts der begrenzten Möglichkeiten – die PlayStation Portable verfügt lediglich über einen Analogstick - abzusehen war. Richtig schlecht wird das Ganze jedoch, wenn sich die Transformers in ihre Alternativgestalt verwandeln.

Wie bereits bekannt reicht ein Knopfdruck aus, um die Form der meterhohen Mechs zu verändern. Das Handling der Transformationen ist dabei jedoch der blanke Horror.

Die PC-Version war schon schwammig, aber das was hier abgeliefert wird, lässt sich in etwa so gut steuern wie ein Rennwagen ohne Servolenkung. Und wenn man denkt, es kann nicht schlimmer kommen, schleicht sich von irgendwo her dann noch so etwas wie gewollte Kollisionsabfrage ein. Wenn die Transformers wirklich so mächtig sind, warum bleiben sie dann ausgerechnet an den kleinsten Dingen hängen?

Eine der wenigen Stärken der PSP-Version liegt in der Optik - und da auch nur im Design der titelgebenden Kontrahenten.

Zwar lassen die Verwandlungen wie schon vorher etwas Detail vermissen, den öden Umgebungen und faden Effekten stehlen die guten wie bösen Roboter jedoch die Schau.

Kein Wunder, der Rest ist nicht einmal durch die hardwarespezifischen Einschränkungen der PSP zu erklären. Dass die Soundeffekte und die Synchronisation gar nicht einmal so übel sind, fällt nach all den Contrapunkten leider schon gar nicht mehr auf. PSP-exklusiv ist der Mehrspielermodus für zwei bis vier Spieler, den jedoch wohl keiner ausprobieren wird – dem grottigen Singleplayer und dem Steuer-Hickhack „sei Dank“.

Fazit

Zwei Gründe haben schon im Vorfeld dafür gesprochen, dass das nichts werden konnte: Zum einen war Transformers schon auf PC, PS2, PS3, Wii und Xbox 360 eine eher durchschnittliche Lizenzumsetzung, zum anderen war abzusehen, dass für Sony’s kleinen Schwarzen zusätzlich weitere Kompromisse gemacht werden mussten. Ausgerechnet diese Kürzungen nehmen dem Spiel dann aber den übrigen Spaß, den es auf den anderen Plattformen noch vorweisen konnte. Beinhart-strikte Level, eine grottige Steuerung und eine müde Optik machen aus dem üblichen Lizenz-Transformers die Gurken-Transformers. Hinfort mit euch!

Transformers [PSP , looki.de]

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