Gesamtwertung67%/10 |
GrafikGut SoundGut |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegGut |
BedienungGut |
Im Wesentlichen begnügt man sich in Twisted Metal: Head On damit, mit verschiedenstem Waffengerät zahlreiche Gegner zu vernichten. Ziel eines jeden Twisted Metal-Contests ist es, am Ende als einziger Überlebender auf dem Platz zu stehen. Hilfestellung leisten dazu nicht nur schnöde Salven aus dem Standard-Maschinengewehr, auch Minen lassen sich legen und per zielsuchende Raketen abfeuern. Jede Waffe muss dabei regelmäßig mit Munition versehen werden. Da die Ballermänner und deren Munition aber großzügig über die gesamte Spielfläche verteilt sind, dürfte dies kein Problem sein.
Außerdem lassen ebenfalls einsammelbare PowerUps das eigene Fahrzeug weitere Sprünge vollführen, verstärken die Panzerung oder laden die Schutzschilde auf. Wer sich Zeit nimmt und die Arenen genauer beäugt, kann pro Schlachtfeld auch einen geheimen Zugang zu je einem versteckten und mehr oder weniger spaßigen Mini-Spiel entdecken. Je nach Spielfeld gibt es auch einen speziellen, auflesbaren Spezialangriff, der ebenfalls zunächst gründlich gesucht werden muss und bei Auslösung auch eine ordentliche Wirkung zeigt.
Zu Beginn des Spiels steht zunächst die Auswahl eines von insgesamt 17, zum Teil zunächst gesperrten Charakteren. Jeder von ihnen besitzt ein mehr oder weniger skurriles Fahrzeug, das sich sowohl im Äußeren als auch in verschiedenen Leistungsdaten von den anderen unterscheidet. Des Weiteren hat jeder Twisted Metaller eine andere Motivation, an den zerstörerischen Events teilzunehmen.
Diese wird in einer kurzen Videosequenz vermittelt. Da der Kampf in den Arenen meist nur von kurzer Dauer ist, Twisted Metal: Head On mit nur einem Charakter recht zügig durchgespielt ist, steht für jede der 17 Figuren noch ein eigener Abspann zur Verfügung. Fans kurzer Sequenzen werden hier belohnt, wem die Videos Schnuppe sind, der hat mit Twisted Metal: Head On wohl nur ein kurzes Vergnügen.
In Twisted Metal: Head On lassen sich nicht nur gegnerische Fahrzeuge, sondern auch zahlreiche Objekte der Spielwelt zerstören. So sind Garagentore und Bäume vor der Zerstörungskraft eurer Raketen nicht sicher, geben aber auch nach, wenn man einfach dagegen fährt. Damit man die Gegnerschar auch hinter den dicksten Mauern entdeckt, sorgt ein Radar für die nötige Übersicht.
Im 'Anfänger'-Schwierigkeitsgrad muss man sich schon sehr dusselig anstellen, um von den zahlreichen Gegnern auf den virtuellen Autofriedhof bugsiert zu werden. Damit man nicht gleich in einen der vier Hartgummireifen beißen und von vorn beginnen muss, gewährt Twisted Metal: Head On allerdings noch zwei weitere Chancen.
Als einer der wenigen PSP-Starttitel verfügt Twisted Metal: Head On über einen Mehrspielermodus, an dem man auch über das Internet teilnehmen kann. Bis zu sechs Spieler dürfen sich so durch einen Wlan-Access Point oder -Router verbinden und über die Pisten und den Jordan jagen. Natürlich kann man aber auch ohne Wlan-Infrastruktur miteinander spielen. So lässt es sich auch mit bis zu fünf Kontrahenten per Adhoc-Verbindung in verschiedenen Modi messen. Ein Kooperationsmodus, den man zu zweit bestreiten kann, ist ebenfalls enthalten.