Gesamtwertung62%/10 |
GrafikBefriedigend SoundGut |
LanzeitspaßBefriedigend SpieleinstiegGut |
BedienungMangelhaft |
Wer ist E.T.?
Auf der PSP schrammt Wall-E mehr oder minder heile an der Totalverschrottung vorbei. Die Mischung aus Sammel blaue Energieladungen ein, um das Tor zum nächsten Abschnitt zu öffnen, kleinen Rennabschnitten und einer knappen Hand voll Minispielen/Rätseln à la Frogger spielt sich so geschmeidig, wie eine Erkältung Spaß macht. Ab und an setzt ihr die Fähigkeiten verschiedener Roboter ein (Beispielsweise dem Vacuum-Bot, um überall Schrottwürfel zu erzeugen), damit es voran gehen kann. Größter Kritikpunkt ist die abgrundtief schlechte Steuerung, die 98% der Schwierigkeiten ausmacht, den Spieler so begegnen können. Erzählt wird die grobe Geschichte des Filmes (Kennt man den nicht, versteht man kein bisschen) mit einigen alternativen Storyeindrücken. Im Laufe der Reise gesammelte Bonuspunkte, können gegen Conceptarts und Cheats eingetauscht werden.
Betrunken durch die Pampa
Ihr könnt nach vorne springen das geht aber nur richtig, wenn ihr es an entsprechenden Abgründen mit Sprungkante versucht euch in Kistenform verwandeln und so unter Hindernissen hergleiten, einen Laser abschießen sowie Objekte aufheben/ mit der Umgebung agieren. Das träge und ungenaue Fahrverhalten von Wall-E macht das Spiel jedoch nicht zum Vergnügen schon gar nicht für unbedarfte Anfänger. Ihr bleibt an Objekten hängen, könnt nicht den kleinsten Höhenunterschied ohne Rampe überwinden (er springt nur weit, nicht hoch) und eine Fahrt über einen schmalen Steg ist wie die Fahrt auf einem rohen Ei.
B'n'L - dein Freund und Helfer
Auf dem Buy n Large-Traningsparcours lernt ihr Wall-Es Fähigkeiten kennen. So presst ihr erste Schrottwürfel und werft sie auf Schalter, durchfahrt Rampen/Half-Pipes und sammelt so Schwung für den Sprung über den Abgrund und lernt die unterschiedlichen Energieladungen kennen, die eure Laserenergie wieder auffüllen oder zum Öffnen spezieller Türen geeignet sind. Eine ständig eingeblendete Minimap mit Symbolen aller Kisten und Türen hilft beim Bewahren der Übersicht.
Back to the past
Zumindest der Charme des schüchtern, tollpatschigen Titelhelden wurde adäquat eingefangen. Die übrige Technik erinnert an die frühen Anfänge der PS2/PSP-Ära und ist mehr Mittel zum Zweck. Ständig gleiche Levelelemente, ständig gleiche Texturen und eine erbärmliche Kollisionsabfrage locken heute keinen Spieler mehr vor die PSP. Die Kollisionsabfrage ist stellenweise sogar so mies, dass Landungen auf Plattformen als Abstürze gewertet werden und ihr das Areal von vorne spielen müsst ein unverzeihlicher Mangel.
Im Sonntagsanzug
Die Soundkulisse ist bereits ohne richtigen Soundtrack dicht genug, um die Atmosphäre von Schrottplatz, Raumschiff und Co. einzufangen. Auf Knopfdruck dürft ihr zusätzlich bekannte Lieder aus dem Film dem Hintergrundrauschen hinzufügen (Natürlich auch das beinahe psychedelische Put on your sunday clothes) und so das ganze Wall-E-Feeling erleben.
Du bist Gladiator, der Held der Spiele im Kolosseum. Besiege Deine Gegner und erkämpfe Dir die Cance auf 10.000 €. zum Spiel...
Wall-E: Der Letzte räumt die Erde auf im Test.
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