Elebits

Preview
Plattform
WII
Vertrieb
Konami
Entwickler
Konami
Erscheinungsdatum
N/A
Genre
Andere
Elebits [WII , looki.de]

Elebits

In der Spielwelt von Konamis Wii-Titel existiert seit 10.000 Jahren nur eine wahre Energiequelle und das sind die mysteriösen kleinen Elebits. Sie sind von unterschiedlicher Gestalt und Farbe und obwohl sie mit uns Menschen in Frieden leben, erlauben sie sich gerne mal ein paar Späße. Dabei bringen sie den normalen Haushalt manchmal so durcheinander, dass man sie einfangen und wieder zur Vernunft bringen muss. Da sich Elebits zu gerne verstecken und etwas widerspenstig sind, ist dies natürlich kein leichtes Unterfangen, zumal die Zeit begrenzt ist.

The Elebit Busters

Die Steuerung von Elebits erweist sich als kinderleicht. Es steuert sich wie ein Ego-Shooter, weshalb mit dem Nunchaku die Laufrichtung und mit dem Remote die Blickrichtung beeinflusst wird. Außerdem benutzt ihr letzteren, um im Spiel mit eurem Laserstrahl zu feuern. Richtig gehört, denn die kleinen Elebits werden nicht etwa mit der Hand gefangen, sondern mit einer Kanone, die der Gravity Gun aus Half Life 2 ähnelt. Mit ihr hebt ihr außerdem Dinge hoch, öffnet Türen und Schränke oder schleudert Töpfe durch die Gegend. Der Laser wird also zu eurer virtuellen Hand, mit der ihr euch hemmungslos austoben könnt.

Das müsst ihr auch, denn wenn die Elebits ganze Häuser befallen, verstecken sie sich beispielsweise gerne im Backofen, hinter einer Vase, in Eimern usw.. Mit der C- und Z-Taste des Nunchaku bückt ihr euch oder stellt euch auf die Zehenspitzen, um nach den Elebits Ausschau zu halten. Die kleinen Kobolde müssen jedoch erst aus der Reserve gelockt werden und dabei macht man sich zunutze, dass sie etwa durch Strom angelockt werden oder erschreckt werden können. Außerdem eröffnen sich durch die Interaktivität mit der Umgebung kleine Minispiele. Wer Mais aus einem Küchenschrank in die Mikrowelle packt und einschaltet, der wird statt Popcorn viele quirlige Elebits ernten.

Euer Handlungsspielraum vergrößert sich generell mit der wachsenden Anzahl der gefangenen Elebits: Das Licht geht wieder an, elektrische Geräte lassen sich nutzen oder der Laser wird stärker. Wer fleißig sucht, der findet auch Zusatzitems wie einen Hominglaser oder eine Art Blendgranate, die die Mini-Geister kurzzeitig lähmt. Das hilft euch vor allem gegen die orangefarbenen Elebits, welche ziemlich flink wegfliegen können.

Leider flachte der Spielspaß in der GC-Demo früh ab, weil sich die Vorgehensweisen recht schnell wiederholten. Zwar verbergen sich hinter jedem Ort (Küche, Garten…) spezielle Interaktionsmöglichkeiten, aber dennoch muss man eigentlich nur alles, was nicht festgeklebt ist so schnell wie möglich rauskramen oder rumschleudern, um zu gewinnen. Zudem werden sich die meisten der 15 geplanten Levels in Innenräumen abspielen und nur wenige außerhalb. Im Multiplayer kann Elebits im Versus- oder Kooperativmodus vielleicht weiter aufleben, aber dennoch wirkt das Spiel bisher etwas zu monoton.

Lebendige Einzelpolygone

Konamis Titel unterstützt Progressive Scan und das 16:9 Format. Bedauerlicherweise sind das schon die einzigen optischen Finessen des Spiels. Sämtliche Modelle im Spiel, die kleinen Elebits inklusive, sind sehr texturarm, wirken eckig und noch zu steril. Vielleicht soll dies den kindlichen Comiclook unterstützen, doch wird dadurch keinesfalls die Leistung des Wii ausgenutzt. Stattdessen fühlt man sich eher an ein NDS-Spiel erinnert.

Ersteindruck

Elebitsweist definitiv ein kreatives Spielprinzip auf. Mit dem Laser wird man schnell dazu verleitet, einfach in der digitalen Welt herumzuspielen und Dinge zu werfen, zu rollen und sich wie in einem großen Sandkasten zu fühlen. Das Fangen der Elebits allerdings beschert bisher einen fallenden Spannungsbogen. Falls sich jede Elebitsorte wie bisher versprochen vom anderen unterscheiden würde und individuelle Fangmethoden erfordern würde, würde dem Spiel bis zur finalen Version noch mehr Würze verschafft werden, sodass nicht nur die Zeit als einzig echte Herausforderung besteht. Falls man den Elebits wirklich Fluchtwege versperren kann und eventuell sogar richtige Fallen bauen könnte, wäre mehr Abwechslung dabei. Da man auf der ##Games Convention nur in der Küche und im Garten spielen konnte und die Mehrspielermodi noch nicht zu Verfügung standen, fällt der Ersteindruck jedoch nur befriedigend aus. Ein weiterer Grund ist die bisher nur passable optische Präsentation des Spiels. Das Wii mag zwar in puncto Grafik nicht mit PS3 und Xbox 360 mithalten können, doch ist hier trotzdem mehr möglich. Konami hat daher noch einige Zeit, um am Titel zu feilen, bevor er 2007 erscheinen wird.

Elebits [WII , looki.de]

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