Gesamtwertung74%/10 |
GrafikBefriedigend SoundSehr gut |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegSehr gut |
BedienungGut |
Das geht aber besser...
Die Optik in Agatha Christie und dann gabs keine mehr ist insgesamt für Wii-Verhältnisse recht hübsch, kann allerdings aufgrund von diversen Schwächen nicht auf ganzer Linie überzeugen. So sind zum Beispiel die einzelnen Charaktere sehr detailarm und auch manche Texturen wirken unscharf und fallen negativ auf. Zudem ist es nervend, dass zwischen den jeweiligen Räumen oftmals relativ lange Ladezeiten entstehen, wodurch der Spielfluss gestört wird. Positiv anzumerken sind allerdings die scharf gerenderten Hintergründe, welche allesamt im Art-Deco-Stil gestaltet worden sind.
Recht überzeugend!
Die soundtechnische Untermalung kann in Agatha Christie und dann gabs keine mehr insgesamt komplett überzeugen. Auf der einen Seite sind alle Sprecher im Spiel sorgfältig ausgewählt worden, wodurch jede Stimme im Spiel zum Charakter der jeweiligen Person passt. Zudem passen die Hintergrundmelodien zur düsteren und spannungsgeladenen Atmosphäre und stärken die Stimmung im Spiel.
Nerviges Tür-Öffnen
Die Steuerung ist eigentlich identisch mit der PC-Vorlage. Lediglich wird anstatt der Maus die Wiimote benutzt und beim Öffnen von Türen muss man anstatt eines simplen Tastendrucks den Druck einer Türklinke mit der Wiimote simulieren. Vor allem dieses Türöffnen ist auf die Dauer gesehen sehr nervig und hätte noch genauer von den Entwicklern durchdacht werden sollen.
Es könnte schlimmer sein...
Das Gameplay orientiert sich bei stark an klassischen Point-and-Click-Adventures. So muss der Spieler oftmals Räume genauestens mit der Wiimote untersuchen und auch das Durchlesen von diversen Briefen, die im Spiel auftauchen, gehört zur Aufgabe des Privat-Detektivs. Zudem muss man im Titel oftmals die Personen befragen, um einige persönliche Eindrücke und Erlebnisse erhaschen zu können.
Die Rätsel sind insgesamt gesehen alle eher durchschnittlich fordernd und zumeist eher trivialer Natur. Was die Kenner des Genres nervt, ist sicherlich für Einsteiger hilfreich, welche ohne größere Probleme so auch im Spiel fortschreiten können und nicht, wie bei schwereren Titeln, mehrere Stunden an einer Problemstellung verzweifeln.
Kein Problemchen!
Da die Bedienung des Titels sehr verständlich ist, wird sicherlich kein Spieler mit jener überfordert sein. Lediglich die anfangs richtig gewöhnungsbedürftigen Bewegungen, welche ausgeführt werden müssen um eine Tür im Spiel öffnen zu können, sind negativ hervorgestochen.
Allerdings ist neben der eher mäßigen Story auch die nicht komplett gelungene Optik zu bemängeln. Außerdem sind die meisten Rätsel eher banal und man wünscht sich manchmal, dass man an ein paar Stellen etwas mehr rätseln muss, um auf die Lösung kommen zu können. Insgesamt können aber alle Fans von Abenteuerspielen, die keinen PC besitzen und somit Klassiker wie beispielsweise Black Mirror oder Geheimakte Tunguska spielen können, zugreifen. Das Spiel macht wenig komplett falsch und sofern man sich auf die anfangs langweilige Geschichte einlassen kann, darf man sich spannende Spielstunden mit Agatha Christie und dann gabs keine mehr versprechen.
Agatha Christie: Und dann gabs keines mehr im Test.
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