Gesamtwertung33%/10 |
GrafikMangelhaft SoundBefriedigend |
LanzeitspaßUngenügend SpieleinstiegGut |
BedienungSehr gut |
Unter Mittelmaß
Grafisch bietet der Titel kaum Glanzpunkte. Die Bahnen sind zwar optisch und in ihrem Comic-ähnlichen Look nett anzusehen, besondere Effekte sucht man aber vergebens. Wo sind die Familien, wo die Semi-Pros, die auf den anderen Bahnen spielen, wieso muss ich meine Kugel immer allein schieben? Und warum sehen die Charaktermodelle aus, wie von vor 5 Jahren? Wenigstens gibt es genügend von ihnen, auch die Vielfalt der Bahnen kann nicht kritisiert werden. Verwaschene Texturen und einige Clippingfehler trüben den Eindruck hingegen weiter.
Fahrstuhlmusik
Die Charaktere sprechen Englisch und bringen nach jedem Wurf einen anscheinend flott wirken sollenden Spruch. Leider scheinen alle lediglich zwei Sätze zu beherrschen, so dass die Sprachausgabe bereits nach einer Runde extrem nervt. Zumal die Sprüche meist völlig daneben und unpassend sind. Musikalisch hat der Titel soviel zu bieten, wie Super Mario Land minus Charme. Die wenigen Tracks dudeln vor sich hin, stören kaum, setzen aber auch keine Glanzpunkte. Fahrstuhlmusik vom aller Feinsten.
Sehr gut
Die Bedienung geht recht leicht von der Hand. Ähnlich wie bei Wii Sports wählt man zunächst die Stellung des Werfers, dann den Winkel, in dem man die Kugel von der Hand gleiten lassen will. Daraufhin vollführt man bei gedrückter B-Taste eine Ausholbewegung und schleudert das Sportgerät die Bahn entlang. Je nachdem, wie viel Drall man in seine Bewegung legt, reagiert auch die Kugel. Das ist alles ganz hübsch gemacht und auch die Physik stimmt. Insofern Top.
So gut wie nichts
Leider bietet AMF Bowling: Pinbusters! so gut, wie keinen Umfang. Ein paar Strecken, viele Charaktere und einen richtigen Spielmodi, der durch sinnlose, aber recht witzige Minispiele untermalt wird. Ein Karrieremodus fehlt genauso, wie eine anspruchsvolle KI. Spannung kommt so gut, wie nie auf. Wählt man den leichten Schwierigkeitsgrad treffen die Gegner eben nichts, spielt man auf einer härteren Stufe bowlen sie den Spieler an die Wand. In einer lächerlichen Turnierform werden Einzelspiele aneinander gereiht. Immerhin kann man mit bis zu vier menschlichen Spielern daddeln. Ein Partykracher ist das ausgelutschte Spielkonzept aber trotzdem nicht.
Kinderleicht
Es gibt zwar kein Tutorial, das ist aber auch nicht nötig. Jeder weiß wohl, wie man bowlt und dass die wichtigsten Funktionen in einem kleinen Kästchen am Bildschirmrand dargestellt werden können, sagt schon ziemlich viel über den Titel aus. Die Schwierigkeitsgrade sind nicht gerade besonders ausgewogen und schwanken nicht zwischen kinderleicht und extrem hart, sondern sind entweder kinderleicht oder eben extrem hart.
Nicht als solcher zu bezeichnen
Der Multiplayermodus besteht aus nicht besonders atemberaubenden, aber kurzzeitig lustigen Minispielen und eben dem normalen Bowlingspiel über 10 Runden. Das Ganze kann mit bis zu vier Zockern gespielt werden und macht nicht länger als eine halbe Stunde Spaß.
AMF Bowling Pinbusters im Test.
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