Gesamtwertung35%/10 |
GrafikMangelhaft SoundMangelhaft |
LanzeitspaßMangelhaft SpieleinstiegGut |
BedienungBefriedigend |
Tom Hanks hatte wenigstens eine schöne Insel
So viel Grafik gibt es bei Big Beach Sports gar nicht zu bewerten. Neben den matschigen Texturen der Spielfelder und der ebenso unspektakulären Publikumskulissen ist einzig und allein mal der Blick auf den Ozean angenehm - aber auch das wahrscheinlich nur deswegen, weil man ganz schnell von der Insel verschwinden möchte und sehnlichst nach einem Schiff Aussicht hält. Mitgenommen wird aber niemand, die hässlichen Charaktere können ruhig auf der Insel bleiben.
Wo sind meine Ohrenstöpsel?
Selbst einen Song von Tokio Hotel würde man schon nach kurzer Zeit im Menü des Spiels herbeisehnen. Denn der sich nach einigen Sekunden ständig wiederholende Menüjingle bringt auch sonst Kopfweh-Resistente Spieler schnell zum Explodieren - 'Einfach durchklicken und schnell ins Spiel!' geht einem durch den Kopf, 'schlimmer kanns ja nicht mehr werden ...'. Und das stimmt glücklicherweise auch. Doch anstatt stimmiger Sommerhits erwartet einen langweilige Fahrstuhlmusik. Wer Urlaubsfeeling aufkommen lassen will, der sollte parallel zum Spiel lieber eine CD in seiner Anlage laufen lassen.
Schlampig umgesetzt
Die Steuerung von Big Beach Sports ist Wii-typisch leicht zu begreifen und geht bei jeder Sportart nach kurzer Einarbeitungszeit auch entsprechend leicht von der Hand. Schade nur, dass das Spiel den Nunchuck nicht unterstützt - der wäre vor allem beim Steuern der Spieler während der Fußball-, Football- und Volleyballspiele erheblich praktischer als die Charaktere einfach automatisch in Richtung Ziel laufen zu lassen.
Null Strandfeeling
Insgesamt sechs Strandsportarten stehen zur Verfügung: Volleyball, Football, Disc-Golf, Cricket, Boccia und Fußball. Wenn man sich nun jede dieser Sportarten in ihrer jeweils simpelsten und unspektakulärsten Ausführung vorstellt, dann bekommt man ein ziemlich gutes Bild von Big Beach Sports. Bei den Spielmodi darf man zwischen Schnell- oder Turnierspiel wählen - die individuell anpassbaren Regeln für jede Sportart (Länge der Halbzeit, Menge der Kugeln, etc.) werden kurz vor Spielstart eingestellt. Wer die Menümusik so lange überlebt, um sich einen Charakter zu erstellen, der kannmit diesem dann an Turnieren teilnehmen und bei Erfolg Trophäen und Talentpunkte gewinnen.
Leicht gemacht
Vor Beginn einer jeden Sportart wird anhand von Tabellen das Spielprinzip zusammen mit der Steuerung erklärt - ein richtiges Tutorial gibt es allerdings nicht. Wer trainieren will, der spielt einfach einige Schnellspiele hintereinander. In Turnierspielen gibt es drei Schwierigkeitsgrade. Angefangen wird mit 'Einfach', wer ein Turnier auf dieser Stufe gewinnt, der schaltet den mittleren Schwierigkeits grad frei und dasselbe gilt auch für den letzten.
Einfach nur lustlos
Bis zu vier Spieler können jede Sportart mit- oder gegeneinander spielen. Dabei darf sich jeder Spieler entweder seinen individuell angepassten Charakter zusammenstellen, oder einfach einen vorgefertigten aussuchen. Richtiger Spaß kommt aber selbst in der Gruppe nicht auf - dafür sind die Sportarten zu simpel umgesetzt. Das Nintendo Wi-Fi-Feature wird nicht unterstützt.
Big Beach Sports im Test.
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