Gesamtwertung86%/10 |
GrafikGut SoundGut |
LanzeitspaßSehr gut SpieleinstiegGut |
BedienungSehr gut |
War mal besser.
Während die Xbox 360 Version deutlich heller und mit besseren Lichteffekten daherkommt, hebt sich der Wii-Ableger nur wenig von der PS2-Vorlage ab. Das ist insofern überraschend, weil Nintendos Spaßkasten eigentlich etwas mehr kann, als Bully demonstriert. Stark verschönerte Charaktere gibt es genauso wenig, wie mehr Fernsicht. Hier wäre mehr drin gewesen.
Teilweise genial, teilweise unpassend
Die Ehrenrunde auf der Wii bietet das gleiche Klangbild, wie das Originalspiel. Dabei sind vor allem die geniale Sprachausgabe, sowie die Umgebungssounds lobend hervorzuheben. Rockstar eben. Die orchestrale Untermalung hätte teilweise passender daher kommen können, stört aber den Spielablauf keinesfalls.
Ein Highlight!
Allein durch die komplett an die Wii angepasste Steuerung dürfte Bully ein Must Have Titel für alle Besitzer der Nintendo Konsole sein. Denn so vielseitig und noch dazu bedienerfreundlich haben sich bisher nur wenige Titel gezeigt. Während man mit dem Analogstick den Protagonisten steuert, haben die Tasten lediglich eingeschränkte Interaktionsfunktionen. Minispiele, Prügeleien und Streiche werden durch Rütteln, Schütteln oder Schwingen des Nunchuks und der Wii-Mote ausgeführt. Das macht nicht nur Spaß, sondern stellt sich auch als fordernd heraus. Vor allem aber wird der Titel oder besser die Steuerung nie langweilig, sondern stellt ein weiteres Highlight dieses grandiosen Spielerlebnisses dar.
Genial, wie eh und je
Genau wie die Xbox 360-Version bietet Bully auf der Wii neben der bereits aus dem Jahre 2006 bekannte Story, acht neue Missionen und vier neue Unterrichtsfächer. Dabei sind die Missionen natürlich vom Gameplay her ähnlich, passen aber perfekt ins allgemeine Setting. Dass sie in der Weihnachtszeit spielen und daher vor Anspielungen, wie etwa einem besoffenen Weihnachtsmann oder bösen Elfen, nur so sprühen, macht sie besonders interessant. Obwohl oder gerade weil sie völlig überspitzt daher kommen, passen sie in die Originalgeschichte, setzen sogar neue Höhepunkte. Die Auftritte der zusätzlichen Charaktere sind genauso genial inszeniert, wie die der Bekannten. Noch immer weiß die Geschichte, um Jimmy Hopkins zu begeistern und die Erzählweise zu inspirieren und zum Lachen anzuregen. Die neuen Fächer fügen sich ebenfalls sehr gut in den Spielverlauf ein, machen nebenbei erwähnt sogar teilweise noch mehr Spaß, als die Originalfächer. Die Minispiele lockern das Spielgeschehen immernoch gelungen auf, so dass eigentlich nie Langeweile aufkommt. Von der sowieso schon sehr langen Spiellänge brauchen wir nicht zu sprechen. Bully hat Content und Inhalt. Und ja, das ist ein Unterschied. Die Ehrenrunde ist spielerisch genauso stark, wie Canis Canem Edit.
Gutes Tutorial, gewöhnungsbedürftige Steuerung
Durch das ins Spiel eingearbeitete Tutorial wird man langsam, aber durchaus sehr sicher mit dem Spiel vertraut gemacht. Zugegebener Maßen muss man sich anfangs ein wenig an die Wii-Steuerung gewöhnen. Doch nach wenigen Minuten sollte man den Bully intuitiv bedienen können. Leider bewegt sich Hopkins etwas 'hakelig', so dass man gerade anfangs Probleme mit der Übersicht haben dürfte. Durch die selbstständig steuerbare Kamera kann man diese kleinen Mätzchen zwar ausgleichen, aber gerade zu Beginn, wenn man mit der komplexen Steuerung zu Recht kommen muss, gestaltet sich dieses Unterfangen als ziemlich schwierig.
Naja, lustig, aber...
Der Multiplayer, der dem Spiel netter Weise spendiert wurde, besteht aus einer Sammlung lustiger Minispiele. Zu Zweit kann man sich dort in an die Unterrichtsfächer des Titels angelehnten Games die Zeit vertreiben. Ein wirkliches Ziel gibt es dabei nicht, so dass der Mehrspielermodus eher als Gimmick, als als Selbiger angesehen werden sollte.
Bully: Die Ehrenrunde im Test.
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