Endless Ocean

Review
Plattform
WII
Vertrieb
Nintendo
Entwickler
Nintendo
Erscheinungsdatum
-
Genre
Andere
USK
0
Endless Ocean [WII , looki.de]

Gesamtwertung

77%/10

Grafik

Gut

Sound

Befriedigend

Lanzeitspaß

Gut

Spieleinstieg

Befriedigend

Bedienung

Gut

Endless Ocean

Paradisische Unterwasserwelt

Optisch wollen Wii-Titel meist nicht beeindrucken, im Gegensatz dazu Endless Ocean: Für Wii-Verhältnisse zaubert das Spiel eine eindrucksvolle, liebevoll detaillierte Unterwasserwelt auf den Bildschirm. Die Meerestiefe wird realistisch dargestellt, Farbspiele und Lichtbrechungen sorgen für ein optisch gelungenes Taucherlebnis.

Entspannung pur!

Passend zur Tauchsimulation kommt der Soundtrack mit angenehmer Entspannungsmusik daher, so dass man sich leicht im Wasser treiben lassen und dem Treiben der Tiere zu schauen kann. Wer möchte, kann auf dem Schiffsdeck auch eigene MP3-Dateien von einer SD-Karte laden und abspielen. Weniger gut schneiden die Soundeffekte ab. Diese werden nur äußerst selten eingesetzt. Auf eine Sprachausgabe verzichtete man leider ganz.

Schwimmen, schwimmen, einfach schwimmen

Die Steuerung in Endless Ocean geschieht einzig und allein über die Wii-Mote. Mit Hilfe des Pointers bestimmt ihr die Richtung, mit der B-Taste gebt ihr das Kommando zum schwimmen und mit A untersucht ihr Objekte oder füttert Fische. Mehr bedarf es nicht. Die simple Steuerung wird mit einer optionalen automatischen Schwimmfunktion unterstrichen. Zurücklehnen, los schwimmen, fertig.

Seichtes Gewässer

Endless Ocean bietet zwar einige Möglichkeiten aber nicht sonderlich viel Tiefgang. Ihr habt kurze Zeit nach dem Spielstart die ganze Manaurai-Bucht zur Erkundung frei, schießt Fotos, lernt Tiere kennen oder bietet anderen Leuten eine Tauch-Tour an. Stets neue Aufträge begleiten euch durch das Spiel, lassen aber wirkliche Abwechslung vermissen.

Kinderleicht, zu leicht...

Endless Ocean nimmt euch nach dem Spielstart direkt an die Hand, führt euch mit vielen Fragen zu eurem Aussehen durch den eigentlich mickrigen Editor, erklärt euch die simple Steuerung und gibt euch stets Hinweise zum weiteren Spielverlauf. Insgesamt ist das viel zu viel Lesearbeit bei relativ einfachen Dingen. Man kann nichts falsch machen agiert am Beginn aber vollkommen uneigenständig auf Kosten des Spielflusses.

Online Freunde treffen

Dank Nintendo Wi-Fi habt ihr die Möglichkeit mit einem Freund auf Tauchstation zu gehen. Ihr könnt somit Entdeckungen teilen oder euch einfach nur zu zweit treiben lassen. Kommuniziert wird mit vorgefertigten Phrasen über das Steuerkreuz oder mit einem Unterwasserstift. Umständlich.

Fazit

Endless Ocean lässt sich als Spiel natürlich schwer bewerten. Technisch bekommt ihr allerdings einen optischen Leckerbissen spendiert, der jedoch abseits des gelungenen Soundtracks mit sporadischen Soundeffekten und fehlender Sprachausgabe gewonnene Pluspunkte wieder verliert.

Der Umfang der Manaurai-Bucht ist groß, so dass ihr viel zu entdecken habt. Allerdings sind die Aufträge auf Dauer zu eintönig, die Aufgaben mit zu wenig Abwechslung ausgestattet. All das fällt aufgrund des eigentlichen Spielzieles jedoch nicht schwer ins Gewicht. Hier geht es nicht darum eine große Geschichte zu präsentieren oder actionreiche Szenen zu inszenieren. Endless Ocean lässt euch eine lebendige Unterwasserwelt erforschen und bietet nach einem stressigen Tag genug Freiraum zur virtuellen Entspannung - Mit Erfolg.

Endless Ocean [WII , looki.de]

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