Gesamtwertung70%/10 |
GrafikGut SoundGut |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegSehr gut |
BedienungGut |
Traumpanorama bei Nacht
Für Wii-Verhältnisse ist die Grafik von Family Ski schön. Die Pisten sind zwar nicht gerade das spektakulärste, was man aus weißer Pracht modellieren kann, doch drumherum kommt richtiges Ski Resort-Feeling auf. Die Umgebung der Pisten ist liebevoll designt und Abfahrten, die man wahlweise auch am Abend befahren kann, laden zu teils fantastischen Panoramen ein. Da kann es auch schon mal passieren, dass man anstatt auf die Piste eher auf die Feuerwerke konzenziert, die im Tal stattfinden und promt den nächsten Baum umarmt.
Shake it, baby!
Sowohl Menümusik als auch die Hintergrundmusik während der Skiläufe ist stimming und passt zum Ressort-Setting. Obwohl man während der Abläufe oft mit anderem beschäftigt ist, als die Backgroundtöne zu lauschen - hin und wieder erwischt man sich bei unfreiwilligen Bewegungen zum Takt der Musik. Die Charakter geben jedoch keinen Mucks von sich.
Schön in die Hocke gehen ...
Die auf der Packung angepriesene intuitive Steuerung würde man sich vor allem gegen Anfang des Spiels wünschen. Wer nämlich nicht zum (guten) Training greift, der wird eher auf dem Hintern als auf den Skiern die Piste runterrutschen. Aber selbst nach dem Tutorial bedarf es einiger Übungszeit, bevor man den richtigen Dreh raus hat und fehlerfrei den ersten Hügel absolviert. Vor allem beim Vorankommen mit den Skiestöcken kommt es aufgrund des Kabels zwischen Controller und Nunchuck oft zu ungewollten Selbstpeitschungen. Wer im Besitz des Balance Boards (enthalten in Wii Fit) ist, der darf alle Körperbewegungen bei Skifahren nachahmen und sein Gewicht jeweils passend zur Situation gekonnt auf dem Brett verlagern - wer ins Schwitzen kommen will, dem sei diese Steuerungsmethode ans Herz gelegt.
Drumherum hui, innen pfui!
Wieso das Spiel wohl Family Ski heißt? Die Begründung lautet wohl wie folgt - es können bis zu vier Leute auf einmal spielen - wenn das nicht spektakulär ist. Ebenso flach wie die Namensgebung sind übrigens auch die Spielmodi ausgefallen. Von denen gibt es nämlich insgesamt nur vier, inklusive des sogenannten Freestyle-Modus, in dem ihr euch innerhalb der gesamten Spielwelt (des Happy Ski Resorts) frei bewegen und die Pisten eurer Wahl befahren können. Überall im Resort verteilt sind NPCs, die Mini-Aufträge für den Spieler parat haben. So muss man beispielsweise eine vermisste Person suchen oder verlorene Gegenstände auf der Piste wiederfinden. Ansonsten darf man sein Können im Rennen, Slalom oder auf der hügeligen Buckelpiste beweisen - das war's dann auch mit den Spielmodi.
Ohne Training geht nichts
Neben dem bereits erwähten Training, dessen Absolvierung gleich zu Anfang sehr empfehlenswert ist, warten im Ski Resort verschiedene Pisten darauf, befahren zu werden. Diese variieren in ihrem Schwierigkeitsgrad und tragen auch dementsprechende Bezeichnungen (Hasenbahn, Löwenspitze). Wer sich für normale Rennen, Slalom-Läufe oder Buckelpisten-Abenteuer entscheidet, der darf zwischen 20 Schwierigkeitsstufen pro Spielmodi wählen - da ist für jeden was dabei.
Family = 4 Spieler
Bis zu vier Spieler können jede Disziplin an einer Konsole spielen, Skifahren über Nintendo Wi-Fi wird allerdings nicht unterstützt. Sollte man sich dazu entschließen, das Balance Board anzuschließen, so ist man ebenfalls auf einen Spieler pro Konsole beschränkt. Spielen mehrere Leute mit- bzw. gegeneinander, so darf sich jeder seinen eigenen Charakter aussuchen, diesen individuell anpassen oder einfach seine Mii-Figur als Spielcharakter ins Spiel importieren.
Mach Dir einen Namen im Dark Orbit. Allein oder mit Verbündeten wagst Du Dich in weit entfernte Sternen- systeme vor und kämpfst um 10.000 € zum Spiel...
Family Ski im Test.
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