Gesamtwertung74%/10 |
GrafikGut SoundBefriedigend |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegGut |
BedienungMangelhaft |
Klein, aber fein.
Natürlich darf man von Geometry Wars: Galaxies keine Grafikwunder erwarten. Die will das Spiel logischerweise auch nicht erreichen. Was es sich allerdings zum Ziel gesetzt hat, nämlich den Charme des Klassikers einzufangen und konsequent weiterzuentwickeln, ist durchaus gelungen. Nicht nur die neuen Gegnertypen fügen sich nahtlos ins Gesamtbild ein, sondern auch die überarbeiteten Effekte sorgen für ordentlich Schwung auf der Matscheibe.
Geschmackssache
Angelehnt an die musikalische Untermalung des Klassikers weiß die Soundkulisse von Geometry Wars: Galaxies vor allem Nostalgikern zu gefallen. Dabei harmoniert sie unglaublich gut mit den Schuss- und Explosionsklängen, kann allerdings nicht gerade durch moderne Stücke glänzen. Letztlich muss jeder selbst entscheiden, ob er die Musik auf längere Sicht als nervig oder angenehm empfindet.
Der virtuelle Genickbruch.
Der größte Schwachpunkt des Spiels verhindert auch gleichzeitig, dass der Titel höhere Wertungsregionen erreicht. Während sich die kleine Spielfigur zufrieden stellend mit dem Nunchuck steuern lässt, ist gerade zu Beginn das eigentliche Zielen ein scheinbar unüberwindbares Hindernis. Mit der Fernbedienung visiert man die Gegner an oder versucht es zumindest. Denn leider stellt sich die Steuerung als viel zu schwammig und teilweise viel zu indirekt heraus. Man erwischt sich ständig dabei, wie man verärgert mit dem Arm hin und her fuchtelt, ohne dabei den gewünschten Erfolg zu erzielen. Da es bei Geometry Wars vor allem in den späteren Minuten eines Levels allerdings darum geht, sich möglichst filigran durch die Gegnerhorden zu schlängeln und diese noch genauer und vor allem schnell zu erledigen, verfehlt das Spiel leider seine eigentliches Grundziel.
Mehr als akzeptabel.
Mit über 60 Planeten in mehreren Galaxien bietet Geometry Wars ein großes Paket, das den Spieler lange am Bildschirm fesseln kann. Natürlich nur insofern er auf die vielen Frustmomente, die der Titel auf Grund seiner üblen Steuerung mit sich bringt, nicht überreagiert und das Spiel auf ewig ins Regal stellt. Um neue Planeten frei zuschalten, muss man Geoms blechen, die wiederum durch neue Highscores in den vorherigen Levels gesammelt werden können. Unterschiedliche Spezialattacken können ebenfalls mit dieser Währung gekauft werden. Die Planeten unterscheiden sich dabei zwar in Aufbau und Gegnervorkommen, können jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass letztlich das immer gleiche Gameplay greift. Wegen dessen Kurzweiligkeit kommt dennoch nie Langeweile auf
Gelungen, aber...
Die ersten Level von Geometry Wars sind recht einsteigerfreundlich. Schnell hat man das Spielziel begriffen und könnte eigentlich erfolgreich drauflos spielen. Wäre da nicht die angesprochene Steuerung. Diese verhindert eine wirkliche Gewöhnung an das Spiel gänzlich, so dass selbst in späteren Abschnitten noch kein heimisches Gefühl eintritt.
Eigentlich Spaß pur.
Wie auch der Einzelspielermodus bietet der Multiplayer viel Content und Spaß. So ziemlich alles, was man auch in der Singleplayerkampagne abgrasen kann, darf man sich auf zu Zweit antun. Im Netz gibt es sogar die Möglichkeit seine Highscores auf eine Weltrangliste eintragen zu lassen. Rekordjäger dürfte gerade dieses Feature stark motivieren.
Leider scheitert das Spiel an der äußerst missglückten Steuerung und kann so keine Langzeitmotivation gewährleisten. Denn der Titel tischt dem Spieler genauso viele Frustmomente, wie Glückserlebnisse auf. Wer sich davon allerdings nicht abschrecken lässt, wird viel Spaß während all den Rekordjagden und Zerstörungsorgien haben.
Geometry Wars: Galaxies im Test.
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