Gesamtwertung45%/10 |
GrafikMangelhaft SoundMangelhaft |
LanzeitspaßBefriedigend SpieleinstiegMangelhaft |
BedienungGut |
Schmutzig und abgestanden.
Auch wenn die Wii kaum über die technischen Möglichkeiten verfügt, eine großartige Grafikpracht auf die Mattscheibe zu zaubern, kann man nicht gerade davon sprechen, dass Nitrobike die Hardware wirklich ausnutzt. Matschige Texturen, sowie ein ödes und tristet Landschaftdesign stören das Auge genauso, wie die gesamte farblose Aufmachung des Spiels. Auch die Fahrer und deren Vehikel können, trotz ihrer Exklusivität, überhaupt nicht überzeugen. Arm!
Rock off!
Ein rockiger Soundtrack, der natürlich keine namenhaften Bands enthält, sorgt für kurze Zeit während der Rennen für eine Art Aufbruchstimmung. Da sich die Tracks aber zu oft wiederholen und irgendwann mit der Eintönigkeit des Spiels einhergehen, wird auch die anfangs recht gut eingefangene Atmosphäre schnell schwer belastet und bricht nach einigen Stunden weg. Da können auch die durchaus angenehmen Motorensounds nicht wirklich etwas ändern.
Innovativ, doch unausgereift
Natürlich ist die Idee, die Wii-Mote waagerecht in die Hand nehmen zu können, um den Fahrer durch deren Neigung zu steuern, wenngleich auch bereits einige Male schon benutzt , durchaus innovativ. Leider kann dieser Punkt aber die an sich schwache Bedienbarkeit des Titels nur geringfügig schmälern. Denn es dauert seine Zeit, bis man mit der Steuerung überhaupt klar kommt und selbst dann bleibt sie durchweg schwammig. Vor allem bei schwer zu handhabenden Crossrädern fällt dieser Umstand ins Gewicht und sorgt für viel Frust vor dem Bildschirm.
Mittelmäßig wie das Gesamtpaket
Neben zehn, teils freispielbaren Fahrern und ebenso vielen Vehikeln, bietet der Karrieremodus von Nitrobike 20 Kurse und acht Meisterschaften, die allesamt bewältigt werden wollen. Wenig innovativ ist dabei das Belohnungssystem. Erreiche jenes Ziel und kassiere ein neues Outfit oder Motorrad - Diese Langeweile überträgt sich leider viel zu schnell auch auf die Piste, obwohl gerade im Nitromodus ein ordentliches Geschwindigkeitsgefühl auf die Strecke gezaubert wird. Die dumme KI und das sich wiederholende, teilweise frustrierende Gameplay schmälern den Spielspaß aber merklich. Auch die verschiedenen Rennvarianten, wie Elemination oder Zeitrennen, sind hinlänglich bekannt und daher wenig motivierend.
Schwer, schwerer, Nitrobike
Wer zum ersten Mal mit solch einem Spiel zu tun hat, wird sich darüber ärgern, dass es absolut kein Tutorial gibt. Wenn man dann endlich erkannt hat, wie sich der Titel steuert, warten gleich die nächsten Frustmomente. Denn zum einen dauert es ewig, bis man ein Vehikel wirklich beherrscht und zum Zweiten muss direkt am Anfang immer den ersten Platz belegen, was zu häufigen Wiederholungen führen dürfte.
Kurze Zeit spaßig
Nitrobike lässt sich mit bis zu vier Spielern an einem Fernseher und einer Konsole oder aber mit bis zu sechs menschlichen Gegnern im Netz zocken. Dabei macht das Spiel im Multiplayer deutlich mehr Spaß als allein, weil man sich da an der schwammigen Steuerung erfreuen kann. Allerdings nur kurze Zeit.
Du bist Gladiator, der Held der Spiele im Kolosseum. Besiege Deine Gegner und erkämpfe Dir die Cance auf 10.000 €. zum Spiel...
Nitro Bike im Test.
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