Gesamtwertung54%/10 |
GrafikMangelhaft SoundMangelhaft |
LanzeitspaßBefriedigend SpieleinstiegBefriedigend |
BedienungBefriedigend |
Wie Anno Tobak
Eigentlich ist Sega Bass Fishing nichts anderes, als eine Wieder des Dreamcast Urspiels. Das sieht man dem Titel auch an allen Ecken und Enden an. Die Grafik ist unspektakulär und die Animationen holen keinen Angelwurm aus seinem Versteck. Einzig die 'Stars' des Angel-Simulators, die zu angelnden Fische, sehen nett aus.
Stille Wasser? Besser ist das!
Was haben sich die 'Sounddesigner' nur dabei gedacht, als sie sich mit der musikalischen Untermalung von Sega Bass Fishing auseinander setzten? Eine derart nervtötende Dudelei haben eure Ohren mit Sicherheit seit Jahren nicht mehr verseucht. Auch die Sprachausgabe ist unter aller Kanone und wirkt einfach nur aufgesetzt und übertrieben laut. Einziger Lichtblick: Musik aus und die Stille genießen!
Leider nur bedingt optimal
Das Auswerfen und Einholen mittels Bewegungssensor sieht nicht nur ziemlich ulkig aus, sondern funktioniert auch nur mit Abstrichen, da die Bewegungen oftmals suboptimal umgesetzt werden. Dann greifen wir doch lieber zum Angel-Einholen via Knopfdruck zurück.
Auf Dauer zu monoton
Wer Spaß am Angelsport hat, wird auch über die raschen Erfolge seine Fische aus den unterschiedlichen Gewässern zu fangen, Gefallen finden. Das große Manko: Die Spielmodi unterscheiden sich nur minimal. Eine wirkliche Langzeitmotivation gibt es nicht. Gelungen ist die große Auswahl an Angelködern.
Recht easy
Große Übungsphasen braucht es nicht, um mit Sega Bass Fishing warm zu werden. Leider fördert die 'realistische' Steuerung den Spieleinstieg nicht wirklich.
Kein Wettangeln möglich
Gemeinschaftsangeln? Fehlanzeige. Warum wir nicht mir Freunden Wettangeln dürfen, ist ein Geheimnis, dass Sega dem Spieler nicht verrät.
Ob daraus dann auch noch ein Videospiel werden muss, sei einmal dahin gestellt. Jedenfalls muss man den Entwicklern zugute halten, dass sie sich bei der Umsetzung redlich bemüht haben. Gerade die Umsetzung des eigentlichen Angelvorgangs mit der Wiimote und dem Nunchuk mag etwas albern aussehen, ist jedoch zweckdienlich ausgefallen. Leider wurde die Reihe seit ihren Dreamcast-Tagen dennoch nur marginal verändert, was schade ist, da auch die Schwächen der Vorgänger übernommen wurden.
So bietet Sega Bass Fishing keine realistische Simulation, sondern stattdessen weiterhin ein arcadelastiges Gameplay an. Ebenso mangelt es dem Titel an zeitgemäßer Grafik und einem Mehrspieler-Modus. So kann die Angelei wohl selbst hartgesottenen Fischern nur für eine kurze Spielzeit empfohlen werden. Wer lieber seinen Fisch fertig zubereitet auf dem Teller genießt, statt ihn selbst zu fangen, wird erst Recht mit Sega Bass Fishing nichts anzufangen wissen.
Sega Bass Fishing im Test.
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