Gesamtwertung46%/10 |
GrafikBefriedigend SoundMangelhaft |
LanzeitspaßUngenügend SpieleinstiegGut |
BedienungBefriedigend |
Durchwachsen...
Naja, ob man hier das Augenmerk auf die Optik legen sollte? Jedenfalls enttäuscht Star Trek: Conquest diesebezüglich mit schwachen Schiffsmodellen. Unterschiedliche Zerstörungsgrade gibt es ebenfalls nicht, soll heißen: Entweder ist Euer Schiff auf dem Screen oder es ist eben nicht da. Stattdessen verrät eine Anzeige über den momentanen Zustand der Schutzhülle. Immerhin wurde bei den Effekten gute Arbeit geleistet, auch wenn man selbige meist nur weit entfernt 'bewundern' darf.
Total verschenkt!
Auch hier gibt sich der Titel eher spartanisch - und damit meinen wir noch nicht einmal die zu gemütlich vor sich hin laufenden Hintergrundmusik, die dynamisch eingesetzt sicher für nette Momente gesorgt hätte. Vielmehr wurde es versäumt, eine deutsche Synchronisation zu integrieren. Stattdessen lauscht man scheinbar gelangweilten, englischen Stimmen. Immerhin wurde das Ganze einigermaßen ordentlich übersetzt. Wie schon bei der Optik, reißen auch hier die Effekte den Karren etwas aus dem Dreck.
Potenzial nicht genutzt...
Star Trek: Conquest macht nur sehr selten Gebrauch von den Steuerungsmöglichkeiten der Wii-Konsole. Einzig und allein ein Fadenkreuz im Arcade-Modus sowie eine Art Cursor auf der Systemkarte dürft Ihr mit der Wiimote steuern. Alles andere wird über die Buttons erledigt - langweilig und angesichts der Möglichkeiten eine versemmelte Gelegenheit. Außerdem will uns hier auch der Sinn des zwingend benötigten Nunchuck-Controllers nicht in den Kopf. Ansonsten geht die Bedienung aber in Ordnung: Zumindest in den zahlreichen Menüs der Kampagne. Geht es in den Arcade-Modus, nervt das schwammige Handling der Schiffe und die mangelnde Übersicht. Kein Wunder, dass wir hier ein Partien in den Sand gesetzt haben.
Traumschiff Surprise war besser!
Der Titel sollte eher 'Star Dreck' lauten und ehrlich gesagt wissen wir auch gar nicht, wo wir zuerst anfangen sollen: Vielleicht beim langweiligen Gefechtsmodus, der im Gegensatz zur 'Kampagne' lediglich müde und stets viel zu kurze Arcade-Kämpfe erlaubt? Oder bei der Kampagne, die ihren Namen nicht gerecht wird, da es quasi keine Geschichte für die sechs (plus freispielbare) Rassen gibt, sondern selbige lediglich auf eine Karte geworfen werden, wo sie rundenbasiert Zug für Zug Entscheidungen treffen dürfen? Oder bei den Parteien selbst, die bis auf Details und Name keine echten Unterschiede offenbaren? Bei Conquest liegt so einiges im Argen - aber nicht alles ist schlecht: Der allmähliche Aufbau eigener Flotten und 'Stützpunkte' macht an sich eigentlich Spaß, doch wenn es zum Kampf geht - was eigentlich an jedem neutralem oder fremden Punkt auf der Karte der Fall ist - hört der Spaß auch schon wieder auf. Hier sollte man, wenn man Zeit und Ressourcen nicht vergeuden will, auf den 'Simulieren'-Button drücken. Selber Hand an die Kämpfe zu legen, klingt zwar nach Spaß, macht aber keinen. Schuld sind die gähnend-langweiligen und einen Tick zu schweren Scharmützel. Langzeitmotivation sucht Ihr übrigens vergebens: Die Kampagne ist eine banale Aneinanderreihung von Schachzügen, der Gefechtsmodus könnte uninspirierter nicht sein und auch einen Mehrspielermodus kann Star Trek: Conquest nicht bieten. Das ist selbst bei einem Preis von 30,- Euro ganz schön arm!
Fair, aber fordernd...
Alle Kniffe und zu beachtende Details sind Anfängern logischerweise von vornherein noch nicht ersichtlich, insgesamt geht das Spielprinzip aber nach einer Viertelstunde in Fleisch und Blut über und man überdenkt mit größer Sorgfalt den nächsten Schritt. Die Arcade-Kämpfe sind aber 'dank' Steuerung und Übersicht definitiv etwas zu schwer geraten und das selbst auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad. Hier dürften aber selbst fortgeschrittene Spieler auf Granit beißen. Drückt einfach auf den Simulieren-Buttton: Die eigene KI macht das ganz gut!
Star Trek: Conquest im Test.
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