Gesamtwertung82%/10 |
GrafikGut SoundSehr gut |
LanzeitspaßSehr gut SpieleinstiegGut |
BedienungGut |
Nichts Neues, ansonsten gut...
Schade, schade: Optisch macht die Wii-Version den Eindruck, als ob sie 1:1 von der PlayStation 2-Fassung portiert wurde. Die sah zwar nicht unbedingt übel aus, aber auf dem PC war alles halt noch einen Tick schöner. Warum nicht also eine gerechte Umsetzung? Das Problem mit den Slowdowns kennen wir ja schon aus der Xbox 360-Fassung - auch auf dem Wii verlangsamt sich das Spielgeschehen mal weniger, mal stärker, sobald man die wirklich ausgedehnten Areale des Spiels betritt.
Wii verzaubernd!
Hier gibt es absolut nichts Neues: Nach wie vor dröhnt der unterhaltsame, erinnerungswürdige Soundtrack aus den Boxen, während die gut vertonte Amazone Feinde mit guten Effekten garniert ins virtuelle Nirvana schickt. Kein Grund zu meckern!
Wenn die Kamera nicht wäre...
Hier trennt sich die Spreu vom Weizen, bzw. die Wii-Fassung von allen anderen Versionen: Die Steuerung per Wiimote und Nunchuck funktioniert größtenteils einfach und mit der Zeit intuitiv. Einziges Manko: Die Kamera, die man per C-Button des Nunchuck ersteinmal aktivieren und mit Wii-Remote justieren muss. Das ging auf den anderen Plattformen einfacher. Gut gelöst hingegen wurde das Anvisieren der Feinde, welches simpel mit der Fernbedienung funktioniert. Das darf übrigens im gleichen Atemzug mit dem Absolvieren der Quicktime-Reactions genannt werden kann, die natürlich durch außergewöhnliche Nunchuck/Wiimote-Bewegungen gemeistert werden müssen. Alles in allem wirkt das Wii-Handling durchdacht.
Frische Features für ein tolles Spiel!
Tomb Raider: Anniversary ist auch in der Wii-Edition das gleiche Spiel, dass Lara-Fans kennen und lieben: Heiße Amazone setzt sich in verwilderten, verlassenen und vor allem verdammt verzwickten Umgebungen gegen Tiere, Dämonen und nicht zuletzt den Rätseln zur Wehr. Letztere bereiten uns glücklicherweise keine allzu großen Kopfschmerzen. Neu ist hingegen, dass nun auch Relikte und sonstige archäologische Funde mittels Remote/Nunchuk-Kombination untersucht und frisch eingebaute Schlösser geknackt werden können. Allzu gravierende Änderungen im Gameplay sehen zwar anders aus, aber für eine nette Dreingabe reicht es allemal.
Motivierend, aber knackig...
Löblich: In das eigentlich anspruchsvolle Tomb Raider: Anniversary wachsen auch blutige Anfänger schnell hinein, auch wenn die spielbestimmenden Hüpfpassagen serientypisch oft wahre Frustspender sind. Die Möglichkeit, frei zu speichern, fehlt auch in der Wii-Fassung. Stattdessen sorgen Checkpoints dafür, dass Ihr nicht alles noch einmal machen müsst.
Tomb Raider: Anniversary im Test.
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