Gesamtwertung75%/10 |
GrafikGut SoundGut |
LanzeitspaßBefriedigend SpieleinstiegGut |
BedienungGut |
Recht ansehnlich!
Natürlich kann die Wii nicht mit der Grafikpower der PS3 oder der Xbox 360 mithalten, die Charaktere sehen dennoch sehr schön aus und auch die Animationen und Plätze können sich sehen lassen. Komischerweise sehen die Animationen der Spieler insgesamt dennoch nicht ganz so gut aus wie in den großen Vorbildern und glänzen nicht mit derselben Detailverliebtheit. Die obligatorischen Schlagsbewegungen von Becker und Co. gibt es nämlich nicht zu sehen. Ganz mies sehen vor allem die Zuschauer aus.
Nicht so präzise wie mit dem Controller
Die Steuerung ist natürlich der wichtigste Aspekt der Wii-Version. Anders als in Wii Sports benötigt ihr hier allerdings einen Nunchuk. Mit diesem steuert ihr den Spieler und bestimmt die Flugrichtung des Balls. Der Z-Knopf dient darüber hinaus für kurze Stopps und Lobs. Die Wiimote dient dazu, die Schläge zu simulieren. Wollt ihr beispielsweise einen Top Spin-Ball schlagen, müsst ihr nach hinten ausholen und sie dann nach oben ziehen, während ihr schwingt. Slices funktionieren auf ähnlich Weise, nur dass ihr die Wiimote hier von oben nach unten bewegt. Auch die Aufschläge gehen ähnlich wie in Wii Sports von der Hand. Ihr bewegt die Wiimote nach oben und lasst sie dann nach unten schnellen, um zuzuschlagen. Eine Anzeige zeigt dabei die Stärke des Aufschlags an, Zusätzlich könnt euren Service noch anschneiden, indem ihr die Wiimote während des Schlags zur Seite dreht. Zwar funktioniert die Steuerung auf der Wii relativ gut, eine Präzision wie den anderen Fassungen wird allerdings nicht erreicht. Schade ist außerdem, dass es nicht optional möglich ist, die Steuerung optional auf die Tasten zu legen, so dass man nicht gezwungen wird, mit der vorgegebenen Weise Vorlieb zu nehmen.
Mit verdammt vielen Abstrichen!
Dass sich die Wii perfekt für ein Tennisspiel eignet, wissen wir allerspätestens seit Wii Sports. Mit Top Spin 3 möchte man nun allerdings weniger auf arcadelastiges als viel mehr auf ein realistisches Gameplay hinaus, das den Tennissport authentisch einfängt. Ob das gelungen ist und wieweit sich Top Spin 3 auf der Wii von den anderen Versionen unterscheidet, klären wir in den folgenden Zeilen. Zunächst einmal bietet die Wii-Version im Gegensatz zur PS3- und Xbox 360-Fassung keinen Karrieremodus. So könnt ihr lediglich auf einen Schaukampf-, einen Turnier- und einen Partymodus zurückgreifen. Der Turniermodus bietet dabei diverse Optionen. Ihr könnt beispielsweise in unterschiedlichen Gruppenmatches gegen eure Gegner antreten, an der Oberliga teilnehmen oder an diversen Grand Slams teilnehmen. Leider mussten hier einige Events wie Wimbledon und einige Plätze weichen. Auch in weiteren Bereichen musste die Wii-Version einige Federn lassen. So gibt es keinen Charakter-Editor, wodurch das motivierende des eigenen Charakters flach fällt. Ebenfalls schade ist die Tatsache, dass es einige der Profis nicht in die Wii-Version geschafft haben. Björn Borg oder Monica Seles sucht ihr beispielsweise vergebens. Ebenfalls gestrichen wurde die Konditiojnsanzeige, die in den anderen Versionen für die nötige Würze und gerade bei knappen Matches zusätzlich für Spannung sorgte. Der Partymodus ist hingegen neu und schaut wie folgt aus: Hier kämpfen bis zu vier Spieler um Belohnungen, in Form von Schlüssel. Diese werden durch unterschiedliche Voraussetzungen vergeben. So muss man beispielsweise eine Partie gewinnen, die wenigsten Fehler machen oder die kürzere Distanz zurücklegen. Insgesamt wäre hier mehr drin gewesen, dennoch macht dieser Modus durch die Belohnungen einen wenig mehr Spaß, als normale Schaukämpfe.
Geht klar!
Soundtechnisch geht das Ganze voll und ganz in Ordnung, auch wenn es prinzipiell nicht viel zu hören gibt. Der gelungene Soundtrack ist nicht ganz so groß ausgefallen wie auf den anderen Plattformen. Die Schlaggeräusche während der Ballwechsel können sich aber hören lassen und tragen zur authentischen Atmosphäre bei.
Keine Tennisschule!
Das Spiel bietet zwar ein Tutorial, allerdings werden euch die Bewegungen und Grundlagen hier nur anhand von Bildern erklärt. Selbst testen könnt ihr sie nur in Schaukämpfen. Der Einstieg fällt dabei ein wenig schwieriger aus, weil ihr euch zunächst stark an die Steuerung gewöhnen müsst. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase bekommt ihr dann aber schnell die ersten spektakulären Ballwechsel zustande.
Leider nur offline!
Der Mutliplayer erweist sich mal wieder als Spaßgarant. Mit bis zu vier Spielern lässt sich Top Spin 3 zocken und macht erst dann so richtig Spaß. Der Partymodus ist zwar eine nette Dreingabe, bietet auf lange Sicht allerdings viel zu wenig. Ebenfalls sehr schade: Der aus den anderen Versionen bekannte Onlinemodus wurde komplett gestrichen. Ein Jammer!
Top Spin 3 im Test.
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