Gesamtwertung60%/10 |
GrafikBefriedigend SoundBefriedigend |
LanzeitspaßBefriedigend SpieleinstiegGut |
BedienungGut |
Zurück in die Vergangenheit
Grafisch reißt We love Gold keine Bäume aus, aber wer erwartet von der Wii-Konsole auch schon NextGen-Grafik. Die Landschaft ist bunt und verschiedene Themengebiete (Ägypten, Schädelinsel ... etc.) sorgen während des Spielverlaufs für Abwechslung. Die Charaktere sind im Japano-Style gehalten und erinnern an Zeichentrickserien-Protagonisten aus den '90er Jahren - sprich europäische Charaktere mit japanischer Feder gezeichnet. Wer den Stil mag, der wird an der visuellen Präsentation des Spiels seine Freude finden.
Controller gibt keine Ruhe
Viel Sound gibt es im Spiel nicht zu hören. Denkt man sich die Menümusik weg, dann bleibt bleiben lediglich diverse Jingles, die beim Gewinnen oder Verlieren abgespielt werden. Sprachausgabe gibt es gerade mal, wenn der Charakter jubelt oder trauert und auch das nur in Form mehrere kurzen, sich ständig wiederholenden Sätze. Und zu guter Letzt gibt auch noch der Wii-Controller bei jedem Abschlag immer dieselben nervenden Sounds von sich.
Schön ausholen
Auch wenn die ersten Schläge mit Sicherheit im tiefen Gras, Sand, Wasser oder hundert Meter vom angepeilten Ziel landen - nach kurzer Einübungszeit trifft man fast immer. Und wenn man einen auf Weltklasse-Golfer machen will, dann stellt man sich am besten mit dem Wii-Controller in die Standard-Golfpose und holt bei Schlagen wie Tiger Woods aus. Wer dazu keine Lust hat, der kann die Schläge allerdings auch ganz einfach aus dem Handgelenk ausführen, den nötigen Dreh hat man ebenfalls nach kurzer Zeit raus. Während des Abschlags ist am unteren Bildschirmrand eine praktische Leiste eingeblendet, die zeigt, aus welcher Position man den perfekten Abschlag schaffen kann - das richtige Timing vorausgesetzt.
Golf fühlt sich anders an
Mehrere Spielmodi sollen bei We love Golf für Abweschslung sorgen. Ob die das auch tun, ist eine andere Frage. Obwohl man bei jedem der sieben Modi golftypisch fast immer das Gleiche tun muss, bis man jeden ausprobiert hat, kann das Spiel durchaus an den Bildschirm fesseln - Einfallsreichtum sieht trotzdem anders aus. In Turnieren kann man neue Lanschaften und Golfkurse freischalten, Charaktermatches dienen wiederum dazu, neue Charaktere zu erspielen. Die haben grundlegende Golfattribute und sind in Klassen eingeteilt (Junior, College-Amateur, usw.) Wer sich an anderen Modi versuchen will, dem steht beispielsweise der Ringschlagmodus zur Verfügung, bei dem man die Golfbälle durch farbige Ringe in der Luft schlagen muss.
Ein Kinderspiel - im wahrsten Sinne des Wortes
Obwohl keine Controllerakrobatik von Nöten ist, um den Golfschläger richtig zu schwingen, anfangs kann die Steuerung für kleine Frustmomente sorgen - sofern man sich direkt ans Spiel gewagt hat ohne das Training zu absolvieren. Hier wird einem übersichtlich und simpel erklärt, wie das Runde am besten im Runden landen. Mit der Zeit und neuen freigeschalteten Turnieren sowie Charakteren erhöht sich der Schwierigkeitsgrad milde, ohne jedoch eine wirkliche Herausforderung zu bieten.
Enttäuschend wenig
An einer Wii-Konsole können bis zu vier Spieler gegeneinander antreten. Zur Wahl stehen vier Modi, alle anderen sind aus unerfindlichen Gründen lediglich im Einzelspielermodus enthalten. Wer über eine Nintendo Wi-Fi-Anbindung verfügt, der darf entweder gegen Gegner aus seiner Freundesliste oder im sogenannten Weltspiel antreten.
We Love Golf! im Test.
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