Gesamtwertung73%/10 |
GrafikGut SoundGut |
LanzeitspaßBefriedigend SpieleinstiegGut |
BedienungGut |
Da ist ordentlich was los!
In einer fernen Zukunft steht die Menschheit den Skurgians gegenüber. Die schleimigen Fieslinge führen natürlich nur Böses im Schilde und versuchen, ihrem Imperium zu noch mehr Macht zu verhelfen und die Galaxis an sich zu reißen. Dumm nur, dass die Menschen den neusten Schiffsprototyp aus dem Arsenal der Skurgians gemoppst haben und nun Jagd auf die Schweinehunde machen. Aber ganz ehrlich: Wen interessiert das? Das, was bei Aces of the Galaxy zählt, ist klar die Action. Und die stimmt: Ähnlich wie in dem Klassiker Starwing auf dem Snes fliegt ihr hier festgelegte Routen mit eurem Omega Fighter aus der Third-Person Perspektive ab und ballert, was das Zeug hält. Euch stehen dabei drei verschiedene Waffen zur Wahl Neben einer Chaingun könnt ihr noch Cluster Missiles und Torpedos abfeuern. Während ihr mit der Chaingun direkte Treffer landet, sobald ein Gegner sich in eurem Fadenkruez befindet, visiert ihr mit den Missiles mehrere Ziele gleichheitig an und schickt ihnen dann, ähnlich wie in REZ, die zielsuchenden Geschosse hinterher. Mit Torpedos muss hingegen manuell gezielt werden, allerdings verfügen sie über eine enorme Durchschlagskraft und eigen sich hervorragend für große Schiffe. Jede eurer Waffen lässt sich mit Power Ups aufwerten.
Während eures Flugs kommen euch viele dieser Upgrades entgegen geflogen, leider macht euch die unvorhersehbare Flugroute und die hohe Geschwindigkeit des Spiels schnell mal einen Strich durch die Rechnung und es kommt häufig vor, dass ihr das falsche Upgrade einsammelt. Das Problem dabei ist, dass ihr euch lediglich auf eine Waffe spezialisieren könnt. Sobald ihr ein Power Up für eine andere Waffe auswählt, verliert ihr die anderen Upgrades wieder. Ein weiteres Problem des Shooters ist die fehlende Übersicht während der Gefechte. Lasergeschosse, Explosionen überall, dazu Minen oder anfliegende Asteroiden, denen ihr zusätzlich ausweichen müsst, fördern nicht nur den Epileptiker in euch, sondern erschweren es enorm, überhaupt zu sehen, wo sich euer Schiff gerade befindet. Gerade wenn ihr zu Zweit spielt wird es richtig schlimm. Gut, dass das Spiel mit einer coolen Zeitlupenfunktion aufwartet, mit der ihr für kurze Zeit durchschnaufen und die unzähligen Feinde in Ruhe aufs Korn nehmen könnt. Außerdem könnt ihr noch eine Rolle zur Seite, wenns mal wieder brenzluig wird, hinlegen. Insgesamt ballert ihr euch durch 29 Levels, die in drei unterschiedliche Sternensysteme aufgeteilt sind. Nach jedem Level wird die von euch erbrachte Leistung in Form von maximal fünf Sternen bewertet. Durch Warp-Upgrades könnt ihr nach Wunsch das System wechseln. Bis auf die unterschiedlichen Hintergründe unterscheiden diese sich allerdings vom Levelaufbau her kaum. Schade ist ebenfalls, dass es keine wirklichen Endgegner gibt.
Zwar bekommt ihr es in jedem Level mit einem hartnäckigeren Gegner zu tun, allerdings ist dieser eher als Bonusgegner anzusehen. Hier wäre mehr drin gewesen ist. Mit diesen Macken muss man leben, kann man aber auch, schließlich macht die Ballerei auch so noch eine Menge Spaß.
Erstaunlich hübsch!
Die Grafik ist für einen Arcade-Titel durchweg gut gelungen. Die Raumschiffe sind allesamt toll designt und die Framerate bleibt, trotz unfassbarem Gegneraufkommen und einem Laser- und Explosionsoverkill der epileptischen Art, stets konstant. Durch den hohen Grad an Details verliert man allerdings schnell den Überblick.
Zischt, scheppert, passt!
Der Sound geht vollends in Ordnung. Alle Effekte kommen sehr gut rüber und im Hintergrund dudelt eine nette Musik. Was wir uns noch gewünscht hätten, wäre ein wenig Sprachausgabe gewesen, die das Ganze noch ein bisschen aufgepeppt hätte.
Knüppel hoch oder runter?
Die Bedienung ist sehr sensibel, lässt sich aber im Optionsmenü nach den eigenen Wünschen verändern. So könnt ihr einstellen, ob ihr die Y-Achse invertieren wollt oder nicht, und auch die Zielgeschwindigkeit lässt sich regulieren. Was direkt zu Anfang auffällt, ist das Fehlen einer Dauerfeuerfunktion. Spätestens nach dem dritten Level wird euer Daumen glühen. Allerdings wäre das Spiel dadurch wahrscheinlich zu leicht geraten. Ansonsten gehen alle Aktionen gut von der Hand.
Fire and forget!
Da es sich bei dem Titel um eine sehr geradlinige Ballerei handelt, ist der Einstieg prinzipiell schnell gemeistert. Anfänger dürften allerdings einige Probleme mit der sensiblen Steuerung haben und sollten diese daher vorerst auf ihre Bedürfnisse anpassen. In dem ersten Level werden euch nach und nach die einzelnen Features in kleinen Textfenstern erklärt.
Zu Zweit spaßig, aber auch chaotisch!
Aces of the Galaxy lässt sich sowohl online als auch offline zu Zweit spielen. Das macht Spaß und kann motivieren. Leider ist auf dem Bildschirm durch den zweiten Balleraffen dann noch eine ganze Ecke mehr los, wodurch die Übersicht ziemlich in Mitleidenschaft gezogen wird.
Aces of the Galaxy im Test.
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