Assassins Creed

Review
Plattform
XBOX 360
Vertrieb
Ubisoft
Entwickler
Ubisoft
Erscheinungsdatum
-
Genre
Andere
USK
16
Assassins Creed [X360 , looki.de]

Gesamtwertung

85%/10

Grafik

Sehr gut

Sound

Sehr gut

Lanzeitspaß

Befriedigend

Spieleinstieg

Sehr gut

Bedienung

Gut

Assassins Creed

Schon im Vorfeld konnte Assassin’s Creed einen sehr guten Eindruck bei uns hinterlassen. Dass der Titel enormes Potenzial hat wurde nicht nur die vielen genialen Trailer und Videos gezeigt, sondern auch in den vielen Präsentationen und Spieleindrucken, die wir sammeln konnten, bestätigt. Nun war es endlich soweit und wir konnten der finalen Version des Spiels rund um den knallharten Assassinen Altaïr tief in den Rachen schauen, wobei wir einige nette Überraschungen erlebten. Und eines vorweg: Von Fäule so gut wie keine Spur…

Das ist das Leben!

Wenn man es genau nimmt, hätte das Spiel viel öfter die Gelegenheit gehabt, unsere Rachen zu inspizieren, denn es war wirklich enorm schwer, unseren Kinnladen oben zu halten. Was euch an grafischer Opulenz und liebevoll ausgearbeiteten Städten erwartet, gab es in dieser Form noch nicht zu sehen. Das Königreich allein hätte schon einen Preis verdient und es ist den Entwickler von Ubisoft Montreal wahrhaftig gelungen, eine Form von Kunst zu schaffen. Der erste Moment, in welchem ihr erstmals Damascus, Acre oder Jerusalem betretet wird euch noch lange in Erinnerung bleiben. Unsagbar lebendige Schauplätze gefüllt mit unzähligen NPCs, von denen so gut wie keiner dem anderen gleicht, und wunderschöne Licht- und Schattenspiele ziehen euch in ihren Bann.

Verträumt wie ein kleines Kind werdet ihr durch die Straßen schlendern und euch dabei an den vielen kleinen Details ergötzen. Ihr seht gefüllte Marktplätze, auf denen Händler lautstark ihre Ware an den Mann bringen wollen, könnt euch zu den Massen stellen, um den vielen Redner ein Ohr zu leihen oder ihr begegnet aufdringlichen Bettler und rüpelhaften Betrunkenen in abgelegenen Seitenstraßen. Alle Passanten ziehen ihr Ding durch oder unterhalten sich miteinander über aktuelle Ereignisse. In ruhigeren Abschnitten könnt ihr die Vögel zwitschern hören und ihr möchtet euch einfach hinsetzen und die Gegend genießen. Ein einfach zauberhaftes und irrsinnig schönes Erlebnis und voller Leben. Aber da war doch noch was. Wofür sind wir noch mal hier? Ach ja, um zu Töten…

Mein Name ist Ibn La-Ahad. Altaïr Ibn La-Ahad…

Ihr seid Altaïr Ibn La-Ahad, Mitglied der Bruderschaft der Assassine, und habt die Stadt betreten, um eine von neun Zielpersonen auszuschalten. Wieso das alles? Fangen wir von vorne an. Altaïr hat versagt! Er sollte der Bruderschaft einen wertvollen Schatz aus den Händen von Robert de Sable, einem hohen Ritter der Templer, reißen und nach Masyaf bringen, wo sein Meister schon geduldig auf ihn wartet.

Stattdessen kehrt er alleine mit leeren Händen und Blut an den Fingern zurück. Einer seiner Gefährten musste dran glauben, weil sich der vor Arroganz überheblich gewordene Altaïr nicht an den Codex der Bruderschaft gehalten hat. Der Bruder des Verstorbenen schaffte es dennoch, ohne Altaïrs Zutun, den Schatz zu bergen und zurückzukehren. Allerdings nicht allein, denn Robert de Sable steht mit einer ganzen Legion vor den Toren von Masyaf. Ein blutrünstiger Kampf beginnt und kostet viele Tote auf beiden Seiten. Letztlich schafft es Altaïr, seinen Gegner in den Rücken zu fallen und ihnen eine tödliche Falle zu stellen. Vorerst kehrt Ruhe ein. Auch wenn er seinen Beitrag dazu geleistet hat, dass Masyaf noch steht, bekommt Altaïr aufgrund seines inakzeptablen Verhaltens den Zorn seines Meisters in Form einer Klinge zu spüren. Er wird kurzer Hand degradiert und verliert nicht nur das Recht auf seine Waffen, sondern auch all seine Fähigkeiten. Er bekommt jedoch eine Chance, seine Loyalität zu beweisen, indem er seinem Meister die Leben von neun bestimmten Personen bringt. Ohne lange zu zögern, macht er sich auf…

Nachdem euch das Spiel durch dieses interaktive Intro gelotst hat und euch die Steuerung mit einem wirklich sehr guten Tutorial ans Herz gelegt hat, steht euch eure weitere Vorgehensweise nun frei. Man verlässt als Spieler den Ort Masyaf, erkundet die unglaubliche Landschaft und durchquert ein kleines Dorf - vorerst.

Hey, ein Gaul! Optimal! Auf dem Rücken des Pferdes macht ihr euch auf den Weg nach Damascus. Und was für ein Anblick sich euch dabei bietet. Diese Schatten, diese Weitsicht – ein Traum und wirklich ein Augenschmaus. Während wir verträumt durch die Landschaft galoppieren, merken wir gar nicht, dass unser Antlitz bei den vielen Wachen der Templer für Aufmerksamkeit sorgt. Eine Anzeige in der Bildschirmecke signalisiert uns jedoch, dass wir nun unauffälliger fortschreiten sollen. Ein schneller Sprint hätte die Wachen alarmiert und wir hätten Probleme gehabt. Also schalten wir einen Gang zurück und trappen langsam, aber zielstrebig gen Stadtmauern vor und genießen dabei noch ein wenig die Landschaft. Und gerade als wir dachten, dass es nicht noch schöner werden könnte, stehen wir plötzlich vor Damascus. Der Anblick ist schier überwältigend und einer dieser Momente, die einem als Spieler noch lange im Gedächtnis bleiben werden.

Kommt alle her!

Vor den Toren erblicken wir einen hilflosen, alten Mann der von einigen Wachen belästigt wird. Guten Herzens wie wir nun mal sind, helfen wir dem alten Recken aus der Patsche, indem wir mit den Wachen kurzen Prozess machen. Die Kämpfe laufen dabei so simpel wie spektakulär ab. Ein Druck auf LT visiert euren Gegner an.

Mit einem Druck auf X schlagt ihr zu. Haltet ihr die Taste länger gedrückt, holt ihr zu einem mächtigen Schlag, der, das richtige Timing vorausgesetzt, mit einem coolen Finishingmove abschließt. Haltet ihr RT gedrückt, wechselt Altaïr in die Defensive und blockt jede der feindliche Attacken gekonnt ab. Weiterhin könnt ihr eure Gegner mit einem Druck auf B packen und sie beispielsweise von Dächern oder gegen Wände werfen. Im weiteren Verlauf erlernt ihr erneut, Angriffe zu kontern. Dies geschieht, indem aus in der Defensive X drückt, sobald einer euer Gegner zuschlägt. Die Konterattacken werden dann in einer richtig superb inszenierten Sequenz sehr abwechslungsreich präsentiert. Mit der Zeit erlernt ihr dann ebenfalls noch, wie man gegnerische Würfe kontert. Dies geschieht im gleichen Stil wie bei den Schwertangriffen.

So steuert man einen Killer

Der alte Sack bedankt sich und versichert uns, dass unsere Tat nicht vergessen werden würde. Vor den Toren stehen wir nun vor dem nächsten Problem. Wie kommen wir unbemerkt in die Stadt? Der Eingang wird von fies dreinblickenden Rittern bewacht, welche uns keinen Eintritt gewähren. Siehe da, eine Gruppe Gelehrter. Und, hey, sie sehen uns zum verwechseln ähnlich. Also schließen wir uns der Gruppe im geneigten Haupt an und betreten mit ihnen ruhigen Schrittes und unbemerkt die Innenstadt.

Auch hier wieder dieses spürbare Leben. Was nun und wohin? Man kommt sich vor wie ein wie ein kleiner Bengel, der zu lange vor dem Schaufenster des geilen Spielzeugladens verbracht hat und jetzt verzweifelt seine Eltern sucht. Ach ja, da war ja was! Wir sollen unseren Informanten in seinem versteckten Büro aufsuchen, um erste Informationen bezüglich unseres Ziels zu ergattern. Also schnell die übersichtliche Karte aufgedeckt und sich schlau gemacht, wohin wir gehen sollen. Das Büro des Informanten ist allerdings nur über die Dächer zu erreichen. Wir suchen uns eine abgelegene Ecke und erfreuen uns an den genialen Kletterkünsten unseres Helden, die das Leben eines jeden Affen als vollkommen überflüssig dastehen lassen. Bevor wir aber näher darauf eingehen, solltet ihr wissen, dass Assassin’s Creed sich eine so noch nie da gewesene Form der Steuerung zu nutze macht. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Formen. Die Unauffälige ermöglicht vorsichtiges Vorgehen ohne Aufmerksamkeit zu erregen. Die Zweite ist auf schnelles Fortschreiten und Akrobatik ausgelegt.

Beide Formen nutzen ein ähnliches Schema bei der Buttonbelegung: X wird für eure mit der Waffe ausgestatteten und B für eure leere Hand genutzt, während A sozusagen für eure Beine steht und so Sprints und Sprünge bzw. unauffälliges Schleichen ermöglicht. Lauft ihr beispielsweise durch die Massen, schiebt ihr die Passanten mit B sanft zur Seite, während ihr sie beim Sprint gnadenlos aus dem Weg klatscht.

Y steht indes für euren Kopf oder genauer gesagt Blick. Hier wechselt ihr in die Ego-Perspektive und könnt mittels Adler-Sicht eure Umgebung auf wichtige Personen absuchen, die dann mit einer entsprechenden Farbe markiert sind. Schnell hat man das Konzept der Steuerung inne und dirigiert Altaïr wirklich ganz hervorragend durch die organische Welt. Um zu klettern, müsst einfach nur vor eine Wand stellen und in den „auffälligen“ Modus wechseln. Ein Druck auf A und zack schon schnellt unser Old School Meuchler auf bewährte Spider-Man-Art die Wände hoch. Sehr cool ist, dass er sich nur an zwar abstehenden Vorrichtungen an der Wand festhalten kann, die Stadt aber so gut gestaltet wurde, dass dies fast überall möglich ist, ohne dass man auf den Gedanken kommt, dass die Stellen vorgegeben sind.

Schlimmer als der Sprung vom Zehner!

Wir sind auf dem ersten Dach angekommen, aber wir wollen mehr. Ungefähr 100 Meter entfernt sehen wir einen sich anbietenden Aussichtsturm, der geradezu danach schreit, erklommen zu werden. Im Sprint-Modus (RT + A) rennen wir los. In diesem Modus bewältigt Altaïr jegliche Hindernisse von ganz allein und springt unheimlich elegant von Dach zu Dach, Balken zu Balken, Plattform zu Plattform. Einfach großartig.

Das Spiel möchte den Spieler nicht damit belästigen, gerade in späteren Verfolgungsjagden mit frustrierenden Sprungpassagen aufzuhalten. Am Turm angekommen bemerken wir, dass es eine der Wachen, durch unser auffälliges Vorgehen, auf uns abgesehen hat. Wir klettern den Turm hoch. Jetzt nur nicht nach unten sehen. Oben angekommen setzen wir uns auf einen abstehenden Holzbalken. Was für eine Aussicht! Ein Adler fliegt atmosphärisch um den Turm. Was ist das denn? Synchronisieren auf Y? Alles klar, ein Druck auf die Synchronisieren-Taste verschafft Altaïr den vollen Durchblick.

Es werden alle sich in der Nähe befindlichen Verstecke und Sidequests auf der Karte angezeigt. Klettern lohnt sich also. Jetzt wird es Zeit für das Markenzeichen des Spiels: Den „Leap of Faith“ oder Todessprung, bei dem Altaïr von der Spitze des Turm in einen Heuhaufen am Boden springt. Das sieht einfach unglaublich cool aus. Wir entfernen das Heu von unseren Schultern und setzen unseren Weg fort. Letztlich beim Informant angekommen, kriegen wir Anweisungen, uns nähere Infos zu unserem Ziel aus der Stadt zu beschaffen. Dafür klaut ihr Briefe aus den Taschen vorgegebener Leute, belauscht interessante Gespräche oder wendet Gewalt an, um an eure Informationen zu kommen. Habt ihr genug Details gesammelt, könnt ihr dann dem Todgeweihten einen letzten Besuch abstatten.

Habt ihr ihn ausgemacht, könnt ihr frei entscheiden, wie ihr ihn aus dem Weg räumt. Auf die harte Tour an seinen Wachleuten vorbei, den richtigen Moment für warten und leise zuschlagen oder schnell und überraschend; Ihr habt die Wahl. Richtig coole Kills lassen sich vor allem mit eurer ausfahrbaren Klinge anstatt mittels Schwert ausführen. Die anschließenden Verfolgungsjagden quer durch die Stadt gestalten sich immer als sehr spannend und adrenalingeladen. Eure Verfolger suchen selbstständig nach Abkürzungen, um euch den Weg abzuschneiden. Selbst auf Dächern werdet ihr nicht von ihnen verschont. Mit Wurfmessern könnt ihr sie aus sicherer Distanz ausschalten – mit nur einem Wurf. Habt ihr im Vorfeld einigen Passanten wie dem alten Mann am Anfang geholfen, halten diese die euch verfolgenden Wachen auf und verschaffen euch mehr Zeit abzuhauen. Könnt ihr in der Nähe ein paar auf einem Vorsprung sitzende Vögel erkennen, heißt es Beine in die Hand nehmen und hin. Der Leap of Faith kann hier angesetzt werden. Haben die Wachen euch aus den Augen verloren, könnt ihr euch aber auch andere Verstecke wie eine Gelehrtengruppe oder kleinen Hütten auf Dächern suchen. Habt ihr euch erfolgreich versteckt, seid ihr vorerst außer Gefahr, solltet aber nun keine auffälligen Aktionen wagen und euch sicher wieder zu eurem Meister begeben.

Und täglich grüßt der Meuchelmörder

All dies hört sich doch wirklich genial an, oder? Das Problem bei Assassin’s Creed ist, dass so gut wie jede Mission nach demselben Schema abläuft.

Ihr sucht bevorzugt mit Pferd den Ort des Geschehens auf, besucht das Büro des Informanten, erklimmt die vielen Türme in der Stadt, schaltet neue Quests frei, schaltet euer Ziel aus und macht euch wieder aus dem Staub. Das alles macht Spaß, keine Frage, allerdings wäre in manchen Belangen einfach mehr drin gewesen. Die Sidequests werden schnell eintönig und wiederholen sich zu schnell. Eine richtige Interaktion mit dem Volk sucht man auch vergeblich. Auch die Kämpfe werden später zur Routine, hat man die Konterangriffe drauf gar zu leicht. Warum gibt es keine Läden in den Städten, bei denen man beispielsweise Upgrades für seine Waffen oder gar neue Waffen freischalten kann? Den Städten fehlt es, so schön sie auch sind, an Interaktion.

Einzig das Finden der vielen versteckten Flaggen kann bei Sammlern vielleicht für Anreiz beim Durchforsten der Straßen sorgen, dennoch dürfte das für viele Spieler nicht reichen. Indes unterscheiden sie sich zwar rein äußerlich, sind spielerisch allerdings identisch. Durch das automatische Springen lassen sich zudem einige Nachteile finden. Gezieltes Springen auf Gegner wird beispielsweise ausgegrenzt. Man wird als Spieler einfach viel zu selten richtig gefordert. Das Klettern geschieht fast automatisch und dadurch fast schon zu leicht. Man wird nur mit Problemen konfrontiert, wenn es die Bogenschützen auf euch abgesehen haben. Auch lassen sich immer wieder logische Schwächen ausmachen, je weiter man spielt. Es kommt beispielsweise vor, dass ihr bei den Aufträgen scheitert und das Geschehen neu initialisiert beziehungsweise zurückgespult wird. Das Problem ist dann, dass alles so ist, wie es war, es ab und zu aber vorkam, dass noch einige Leichen auf der Straße zu finden sind, die dort gar nicht liegen dürfen.

Auch die KI weist mitunter deutliche Schwächen auf, so ist manchmal offensichtlich, dass ihr für das vorliegende Massaker verantwortlich seid, die Wachen aber nicht auf die Idee kommen, dass ihr es wart. Ihr neigt ja schließlich euer Haupt wie ein Gelehrter. Solche Momente können mitunter fast schon ein wenig lächerlich wirken. Es sind diese Dinge, die während des Spiels einfach nicht von der Hand zu weisen sind, am Glanz dieses sonst so wunderbaren Titels kratzen und ihn dadurch nicht perfekt machen.

Die Story ist hingegen ein wirklicher Mitreißer. Wir haben bewusst darauf verzichtet, euch in unserem Test aufzuklären, was es mit den seltsamen Zeichen, die wir auch in unserer Vorschau angesprochen haben, auf sich hat. Das erfahrt ihr allerdings wirklich früh genug, wenn ihr das Spiel spielt. Die späteren Wendungen sind aber wirklich motivierend und man will einfach wissen, wie es weitergeht, egal wie die eintönig die Quests auch auf Dauer sein mögen.

Letzten Endes wird man dann aber nur mit einem relativ enttäuschenden Ende konfrontiert und ziemlich in der Luft hängen gelassen. Spätestens dann wird man das Gefühl nicht los, als ob die Entwickler sich darüber bewusst gewesen sind, dass ihr Spiel derweilen an Abwechslung leidet und sie sich Weiteres für einen Nachfolger aufgehoben haben.

Die Grafik stellt aber ohne Frage einen Meilenstein dar. Zwar lassen sich hier und da kleine Schönheitsfehler wie Clipping- oder physikalische Fehler oder kleine Stotterer in der Framerate feststellen, wirklich störend wirken diese sich allerdings nicht aus. Er werdet immer wieder neue Details feststellen, die euch das Herz aufgehen lassen. Ebenfalls sehr erfreulich ist, dass das komplette Spiel mit Sprachausgabe versehen wurde. Ihr werdet also zu keiner Zeit irgendwelche Textdialoge führen, sondern nur professionelle Sprecher hören, die auch in der deutschen Version eine enorme Arbeit geleistet haben.

Fazit

Klar, Assassin’s Creed kann begeistern – Die Inszenierung der kompletten Umgebung ist schlichtweg ausgezeichnet, die Details unfassbar, die Animationen eine Augenweide. Assassin’s Creed kann packen – Die Kämpfe gerade gegen mehrere Gegner machen Spaß und sehen super aus, die Kletterpartien geben euch ein Gefühl der Macht und die Verfolgungsjagden sind sehr spannend. Das Spiel kann motivieren – Die Story spricht sofort an und baut eine enorme Tiefe, die euch bei der Stange hält. Aber leider kann Assassin’s Creed auch noch etwas: Eintönig werden. Viel zu früh merkt man, dass die Quests sich wiederholen und schnell langweilig werden können. Wenn ich zum x-ten Mal ein Gespräch belausche oder meine Sammlung an gestohlenen Unterlagen schon ein Archiv benötigt, sehne ich mich nach Abwechslung. Aber sie kommt nicht. Dennoch habe ich das Gamepad immer wieder gerne in die Hand genommen. Zu schön ist die Atmosphäre, zu bezaubernd das Setting. Abschließend muss man leider sagen, dass der Titel seinem Hype nicht ganz gerecht wird, trotzdem immer noch ein ganz besonderes Spielerlebnis bietet, den man in jedem Fall gespielt haben muss.

Assassins Creed [X360 , looki.de]

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