Gesamtwertung65%/10 |
GrafikMangelhaft SoundBefriedigend |
LanzeitspaßBefriedigend SpieleinstiegBefriedigend |
BedienungMangelhaft |
Schwacher Auftritt
Grafisch spielt der Titel nicht mal in der zweiten Liga. Von High-Definition kann keine Rede sein. Sowohl das Stadion, als auch die Athleten, sowohl die Zuschauer, wie auch die einzelnen Stationen können nicht überzeugen. Filmmern ist genauso an der Tagesordnung, wie übermäßige und völlig unpassende Bloomeffekte. Dass der Titel dann noch Ladezeiten aus der Hölle vorweist, ist ein weiterer Grund, für die niedrige Wertung für die technische Seite und verhindert flüssiges Spielen. Im Gegensatz zur PS3-Version sind die Farben satter, dafür wirken die Athleten noch künstlicher. Die Ladezeiten sind einen Tick kürzer, jedoch immernoch viel zu lang.
Teilweise unangebracht
Die Menüs werden zwar durch lauschigen Sound untermalt, hier und da hört man auch mal einen Stadionsprecher, von Kommentatoren ist aber weit und breit nichts zu hören. Hinzu kommt, dass zwar die Soundeffekte recht ordentlich ausgefallen sind, die nervige Musik nach jedem Versuch einen aber schnell auf die Palme bringt. Denn wer will schin Siegesfanfaren hören, wenn er gerade die letzte Möglichkeit den Weitsprung-Weltrekord zu knacken durch Übertreten vermasselt hat?
Schwach
Mit der Steuerung schießt Sega den Vogel ab. Das Buttonlayout ist unter aller Sau. Selbst wenn man zu den angebotenen einfacheren Steuerungsmöglichkeiten greift, müssen Abstriche gemacht werden, weil diese teilweise nicht richtig funktionieren. Ein Beispiel ist hier, dass man sein Lauftempo durch das Hin- und Herbewegen des rechten Analogsticks beschleunigen kann. Durch die Nähe des linken Sticks rutscht man aber ständig ab und fällt daraufhin direkt auf 0 zurück. Furchtbar. Zudem nutzt fast jedes der Minispiele die gleichen Buttons und änhliche Disziplinen sogar die gleichen Steuermechanismen. Das ist zwar eingängig, aber auch langweilig und nicht herausfordernd.
Nicht tief genug
Spieltiefe? Gut es gibt eine Art Karrieremodus, der aber lediglich die Aneinanderreihung aller Disziplinen und etwas Managing ausmacht. Der Rest besteht aus den obligatorischen Mehrspielermodi. Und die machen auf Grund der Steuerung und anderen eklatanten Mängeln ebenfalls wenig Spaß. Echte Herausforderung sucht man vergebens. Genauso wie Langzeitmotivation. Sega hat hier absolut keine gute Arbeit geleistet.
Frust vorprogrammiert
Der Einstieg gestaltet sich unverhältnismäßig schwierig. Zwar gibt es zu jeder Disziplin ein Videotutorial, die sind aber teilweise so simpel gehalten, dass man die Quintessenz nicht verstehen kann und erst mehrmals probieren muss, um die Aufgabe überhaupt zu verstehen. Durch die schlechte Steuerung gestaltet sich der Lernprozess zudem schwer, Frustmomente gibt es unglaublich viele.
Ganz spaßig
Der Multiplayer ist das Highlight des Spiel, weil es durchaus Spaß macht, sich gegenseitig die Rekorde um die Ohren zu laufen, springen und zu werfen. Nichtsdestotrotz wird er schon nach ein paar Stunden langweilig und durch die Steuerung wird es auch hier viel Frust geben. Der Onlinemodus ist okay, ihr messt euch dabei mit allen Nationen dieser Welt in den Disziplinen des Singleplayers, geht auf Rekordjagd und so weiter. Die gleichen Kritikpunkte gibt es hier aber natürlich auch.
Beijing 2008 im Test.
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