Gesamtwertung64%/10 |
GrafikBefriedigend SoundBefriedigend |
LanzeitspaßBefriedigend SpieleinstiegBefriedigend |
BedienungBefriedigend |
Technik vom anderen Stern?
Nicht wirklich. Obwohl oder gerade weil hier die Unreal Engine 3 am Werk ist, fragt man sich viel zu häufig, was mit den teilweise wirklich tristen Passagen passiert ist. Ab und zu mögen einige Szenen gefallen, die positiven Eindrücke werden dann aber schnell wieder von den teils katastrophalen technischen Defiziten vernichtet.
Stimmen des Grauens
Beim Sound gibt es eigentlich nicht viel zu meckern, insofern man die deutsche Synchronisation außen vor läßt, die wirklich alles andere als überzeugen können. Musikalisch gesehen kann man sich allerdings nicht beschweren.
Schwammig geht immer
Nach der ausgezeichneten Steuerung eines Call of Duty 4 bedarf es hier doch schon ein wenig Zeit bis man sich an die teils recht schwammige Handhabung gewöhnt hat. Die Fahrzeuge steuern sich ähnlich wie die in Halo ohne dabei an dessen Qualität heranzukommen. Ansonsten gehen alle Befehle ohne Komplikationen von der Hand.
Nicht mehr als ein Straight-Shooter...
Die Story weiß gute Ansätze ohne Maßstäbe zu setzen. Hier wäre mehr drin gewesen. Dadurch verkommt Blacksite zum Straight-Shooter ohne es zu wollen. Nette Helikopter-Einlagen und fordernde Bosskämpfe lockern das Spielgeschehen auf. Das angespriesene Moralsystem euer Kumpanen erweist sich schnell als komplett sinnlos. Darüber hinaus bekommt ihr den Abspann viel zu schnell zu Gesicht.
Passabel...
Shooter-Freunde werden keine Probleme mit dem Einstieg haben. Drei Schwierigkeitsgrade sprechen Anfänger bis Profis an, allerdings kann man die Stufe nicht mehr nachträglich ändern. Gegen Ende wird dann aber doch einiges von euch abverlangt.
Mau, sehr mau...
Wie im ganzen Spiel wurde auch hier wieder nur halbe Arbeit geleistet. Die Ballereien im Online-Modus machen zwar kurzfristig Laune, bieten aber auf lange Sicht einfach viel zu wenig, um euch wieder vor den Bildschirm zu locken.