Gesamtwertung86%/10 |
GrafikSehr gut SoundGut |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegGut |
BedienungSehr gut |
Rumble in the Jungle. Unter diesem Motto fand am 30. Oktober 1974 in Zaire wohl einer der legendärsten Boxkämpfe statt. In dem Fight standen sich damals Georg Forman und Boxlegende Muhammad Ali gegenüber. Ali siegte nach acht harten Runden, obwohl Forman als sicherer Favorit galt. Dieser Kampf ist nur einer von vielen, die ihr in EAs Fight Night Round 3 nachempfinden könnt.
Anschließend heißt es: Auf ins Training! Da euch zu Beginn eurer Karriere die Geldbörse entgegengähnt, müsst ihr euch mit einem 08/15 Trainer zufrieden geben. Dieser kann euch zwar fit machen. Doch Spezialisten kosten nun einmal viel Geld. Wenn ihr Zeit und Lust habt, euren Boxer individuell zu trainieren, dürft ihr das am Sandsack, Punchingball oder auch gegen Sparringspartner tun. So habt ihr die Effizienz des Trainings in der eigenen Hand. Für Zeitgeplagte oder Actionliebhaber mit Hang zum unkomplizierten Soforteinstieg, empfiehlt sich das Auto-Training, welches nicht ganz so effektiv ist, euer Alter Ego aber dennoch fit machen kann.
Dann gehts ab in den Box-Shop, in welchem ihr diverse Outfits zum weiteren Verbessern eurer Fähigkeiten nach und nach erwerben und freischalten könnt. Eine schicke Hose und ein gutes Set Boxhandschuhe sind eben nicht nur für das Ego gut.
Wenn ihr euch im Kampf befindet, werdet ihr schnell feststellen, dass die Gewichtsklassen nahezu perfekt in Szene gesetzt wurden. Schwergewichte sind relativ gemächlich auf den Beinen und wenn sie fallen, erzittert der Boxring. Feder- und Mittelgewichtler hingegen tänzeln durch den Ring und umschwirren regelrecht ihren Gegner.
In den Ringpausen könnt ihr dann auswählen, ob ihr selbst Hand anlegen und die Cuts eures Schützlings notdürftig verarzten, oder ob ihr doch lieber das Ganze automatisch machen lassen wollt.
Woher kommt die Motivation denn dann? Ganz einfach: Bei der Xbox 360 eindeutig aus der als phänomenal zu bezeichnenden Grafik. Hier hat sich Electronic Arts endlich einmal zu Höherem hinreißen lassen, als es noch bei den ersten Launchtiteln wie Fifa 06: Road to the Worldcup, NBA 06 oder auch Need for Speed: Most Wanted der Fall war.
Was die Entwickler hier an optischen Finessen aus dem imaginären Hut zaubern, ist schon beeindruckend. Selten hat man auf einer Konsole derart realistisch aussehende Charaktere gesehen, wie in Fight Night Round 3. Jeder Sportler sieht anders aus. Vor allem bei den Legenden wie Ali, Frazier, Holyfield oder auch Mike Tyson, haben sich die Entwickler sehr viel Mühe gegeben.
Wenn die Fäuste dann fliegen, legt das Spiel optisch noch einen Zahn zu. Schweißperlen rinnen von Stirn und Nacken. Gesichter verzerren sich vor Schmerz. Vor allem im Replay sieht das gewaltig aus, wenn sich die Gesichter deformieren. Gleichzeitig spritzen Blut und Schweiß in alle Richtungen. Im Raum schwirren Staubpartikel, die durch das Hallenlicht gebrochen werden, umher und in den offenen Arenen kämpft ihr vor malerischen Kulissen oder im flirrenden Las Vegas.
Laserspiele und Feuerwerke runden das optisch imposante Spektakel ab. Nicht zu vergessen die attraktiven Nummerngirls, welche im Gegensatz zu den Hauptakteuren leider ein wenig wie aus Plastik gemodelt aussehen.
Bei XBlaster ist die Welt, wie wir sie kennen, Vergangen- heit. Als Mechpilot kämpfst Du zur Belustigung der Menge und monatlich 10.000 € zum Spiel...
Fight Night Round 3 im Test.
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