Gesamtwertung82%/10 |
GrafikGut SoundSehr gut |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegSehr gut |
BedienungSehr gut |
Nichts Neues?!
Wer Guitar Hero 3 bereits besitzt, wird leider feststellen, dass Der Aerosmith-Ableger keinerlei neuen Features bietet. Im Einzel- als auch im Mehrspielermodus wird hier lediglich Altbekanntes aufgewärmt. Natürlich mundet das alte Rezept noch immer gar köstlich, dennoch bleib ein unangenehmer Nachgeschmack zurück. Entscheidet ihr euch für den Karrieremodus, werden euch einige Videos der populären Rockband präsentiert, in denen sie über ihre legendärsten Auftritte plaudern. Anschließend spielt ihr als Vorband bekannte Songs von diversen Bands wie The Kinks oder The Clash nach. Nach zwei Songs betretet ihr dann als Aerosmith erneut die Bühne und gebt einen ihrer Hits zum Besten. Danach geht es dann auf zur nächsten Location, wo euch dann entsprechend andere Songs und eine andere, noch größere Bühne erwarten. Vom Spielprinzip her ist auch hier alles beim Alten geblieben. Ihr greift zur Gitarre und spielt die euch vorgegebenen Notenfolgen nach. Hammerons und Pulloffs gehen nach wie vor gut von der Hand und auch die Starpower ist wieder mit an Bord und wird durch eine Leiste angezeigt. Um diese zu füllen, müsst ihr eine bestimmte Notenfolge ohne Fehler meistern. Ist die Leiste voll, müsst ihr die Gitarre in die Luft reißen und schon verdoppelt ihr für kurze Zeit eure Punktzahl. Neben dem Karrieremodus bietet Guitar Hero: Aerosmith genau wie der dritte Teil noch die Möglichkeit, jeden frei gespielten Song im Schnellen Spiel zu spielen, im Shop neue Songs, Equipment oder Charaktere zu kaufen. Auch der Multiplayer-Modus ist wieder mit von der Partie. .Leider wird die Gitarre von Rockband nicht unterstützt. Zur Erinnerung: Die Guitar Hero-Klampfe funktioniert sehr wohl bei dem Konkurrenzprodukt.
Guitar Hero halt...
Auch die Grafik wurde so gut wie nicht verändert. Klar, natürlich haben Steven Tyler und Konsorten (Run DMC inklusive) das passende virtuelle Pendant spendiert bekommen. Alle Charaktere sind zwar in dem typischen Comiclook gehalten (Gerade Tyler sieht mit seinem Froschmaul zum Brüllen aus.), haben dennoch einen sehr hohen Wiedererkennungswert Auch die neuen Bühnen sind sehr detailliert und glänzen mit netten Lichteffekten. Im Großen und Ganzen wirkt die Grafik allerdings nicht mehr zeitgemäß. Für ein Spiel wie Guitar Hero muss sie dies allerdings auch nicht.
Waaaalk this Wayyyy!
Der Sound steht natürlich im Mittelpunkt. Der Spieler bekommt mehr als 40 Songs vorgesetzt, von denen knapp die Hälfte von Aerosmith stammen. Mit dabei sind Hits wie: Love In An Elevator, Dream On, Sweet Emotion, Mama Kin und natürlich der Knaller mit Run DMC Walk This Way. Weiterhin gibt es etliche Original- und Coverversionen von Lenny Kravitz, The Cult und vielen anderen Interpreten. Ein Fest für jeden Aerosmith-Fan und die, die es mal werden wollen.
Rockt noch immer!
Die Bedienung geht wie gewohnt gut von der Hand. Neuerungen sucht ihr allerdings vergeblich.Wer schon mal eine Gitarre in der Hand gehalten hat, dürfte einen schnellen Einstieg in das Spiel finden. Aber auch Neulinge werden sich schnell an der Gitarre zurecht finden und ordentlich abrocken. Schade ist, dass die Rockband-Gitarre nicht mit mit Guitar Hero: Aerosmith kompatibel ist, auch wenn die Guitar Hero-Gitarre im Prinzip die bessere Wahl ist.
Weniger anspruchsvoll...
Wie schon gesagt, dürften Neulinge als auch Profis durch die vier verschiedenen Schwierigkeitsgrade keinen Problemen ausgesetzt sein. Zudem gibt auch ein gelungenes Tutorial,welches den Spieler mit allen Grundlagen versorgt, um ordentlich abzurocken. Im Vergleich zu Guitar Hero 3 lassen sich die Songs ein wenig leichter spielen. Guitar Hero-Veteranen dürfen daher keine großen Herausforderungen erwarten.
'Bockt' nach wie vor!
Zusammen kann natürlich auch in dem Aerosmith-Ableger gerockt werden. Die verschiedenen Modi wurden aus Guitar Hero 3 übernommen. So könnt ihr entweder im Duett oder Duell zocken. Im Duellmodus findet sich auch der köstliche Battlemodus wieder, in dem ihr euch mit verschiedenen Powerups das Rockerleben schwer machen könnt. Auch online dürft ihr euch wieder messen, was nach wie vor ausgezeichnet klappt.
Guitar Hero: Aerosmith im Test.
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