Halo 3

Review
Plattform
XBOX 360
Vertrieb
Microsoft
Entwickler
Bungie
Erscheinungsdatum
-
Genre
Shooter
USK
18
Halo 3 [X360 , looki.de]

Gesamtwertung

92%/10

Grafik

Sehr gut

Sound

Gut

Lanzeitspaß

Gut

Spieleinstieg

Sehr gut

Bedienung

Sehr gut

Halo 3

Betrachtet man Microsofts Erfolgsgeschichte auf dem Videospiele-Markt, so kommt man nicht umher, diese mit einem entscheidenden Namen in Verbindung zu bringen. Die Rede ist von Halo aus dem Hause Bungie. Kein zweiter Titel hat die Fans zu Beginn des Xbox-Zeitalters wohl so sehr in den Bann gezogen, wie der Shooter rund um den letzten Spartaner Master Chief. Ein derartiges „mittendrin-statt-nur-dabei“-Erlebnis, hatte es bis zum Erscheinen des ersten Teils nicht gegeben. Dann war es lange Zeit ruhig um den Master Chief, jenen gesichtslosen Charakter, der wohl wie kaum ein Anderer für das Urmännliche steht. In dieser Zeit schlief die Konkurrenz natürlich nicht, und so hatte es Bungie mit dem Nachfolger schon schwerer, sich zu behaupten. Wahre Halo-Fans konnte weder die Stringenz, noch die zum Teil mit Problemen behaftete KI die Lust verleiden, da es ja immer noch den superben Multiplayer-Modus gab. Nun, Anno 2007, will Bungie auch den letzten Kritikern zeigen, warum die Serie zu den Besten der Videospielgeschichte gehört und dass es man es verstanden hat, das Halo-Universum nahezu perfekt auf die Xbox 360 zu transferieren. Ob sich die Mühen und das Warten gelohnt haben, erfahrt ihr in unserem umfangreichen Test zu einem der heißesten Titel der letzten Jahre.

Die Saga geht weiter

Alle Spieler des zweiten Teils wurden damals mit einem der enttäuschendsten Enden ziemlich in der Luft hängen gelassen. Drei ganze Jahre mussten wir also nun warten, bis der Master Chief endlich sein Comeback feiert. Auch die Konkurrenz hat bei Weitem nicht geschlafen, sondern vielmehr mit optisch und spielerisch eindrucksvollen Titeln vorgelegt. Auch wenn auf der Serie immer noch ein gewisser Glanz liegt und allein schon das Wort Halo bei vielen Spielern rund um den Erdball ein Leuchten in die Augen zaubert, muss Bungie für das Finale schon alle Register ziehen, um langfristig sich gegen die Mitstreiter durchsetzen zu können. Doch nun ist die Zeit gekommen, „den Kampf endgültig zu beenden“.

Der letzte Teil der Trilogie versetzt uns inhaltlich in den Zeitrahmen unmittelbar nach dem Ende des zweiten Teils. Wie wir ja alle wissen, endete dieser für die Menschheit nicht unbedingt mit einem versöhnlichen Picknick im Grünen. Und so muss sich der Master Chief schleunigst auf den Weg zur Erde begeben, um der ultimativen Schlacht zwischen der Allianz und der Erdenbevölkerung Einhalt zu gebieten, bevor die Menschheit in Gänze von den fiesen Aliens überrannt und ausgelöscht wird. Dies ist auch höchste Eisenbahn, denn die Covenant sind überall. Unser Held landet zwar spektakulär im nun feindlichen Gebiet, allerdings kann von heroisch nicht wirklich die Rede sein. Vielmehr muss er sich gleich von der ersten Sekunde des Spiels seiner Haut, die wie immer im schicken olivgrünen Kampfanzug steckt, erwehren und sich der Übermacht stellen.

Das Schlimmste dabei: Cortana, die Künstliche Intelligenz, die dem Master Chief immer hilfreich zur Seite stand, befindet sich in der Gewalt der mysteriösen Flood, einer geheimnisvollen Macht, die droht, alles intelligente Leben im Universum auszulöschen. Zusammen mit Commander Keyes, Sergeant Johnson und dem Gebieter macht sich Spartaner 117 aus, die letzte und entscheidende Schlacht zu führen.

Viel Feind, viel Ehr?

Dass mit den Aliens nicht gut Kirschen essen ist, bemerkt ihr, wenn ihr euch die Gegenden anschaut: Wo einst gewaltige Metropolen in den Himmel ragten, beherrscht nun ein wüstes Schlachtfeld die Szenerie und zerstörte Gebäude ragen drohend in den Himmel, als wollen sie ihr Schicksal und das der Menschheit beklagen. Atmosphäre pur! Warum aber, so wird sich vielleicht der Eine oder Andere von euch denken, haben die Covenant die Erde nur in ein derartiges Trümmerfeld verwandelt? Der Hauptgrund ist nicht etwa der seit langem schwelende Krieg. Vielmehr ist es ein altes, mystisches Artefakt, von dem die außerirdische Brut annimmt, dass es sich auf unserem Heimatplaneten befindet und das der Schlüssel für die mächtigste Waffe im Universum ist: Den Halo-Ringen…

Auffällig ist zunächst einmal, dass die Steuerung des Master Chief, im Vergleich zu Halo 2, kaum verändert wurde. Halo-Veteranen werden sich also direkt wie Zuhause fühlen. Ihr schießt, rennt und bombt ihr euch in guter Tradition durch die insgesamt neun umfangreichen Kapitel, die dieses Mal nicht hauptsächlich aus dunklen Gängen bestehen (die gibt es natürlich auch in veränderter Form), sondern vielmehr mit jeder Menge Abwechslung bestechen. So findet ihr euch nicht nur im Dschungel, sondern auch in der Wüste, in bereits besagten Ruinen Städten, Schneelandschaften und im Weltall wieder. Neben den bekannten Waffen wie dem Nadelwerfer und dem Plasmagewehr, sind auch einige neue Verteidigungsmittel im Reisegepäck des Master Chiefs zu finden. Unter anderem hätten wir da den Flammenwerfer oder den Spiker, den ihr von getöteten Brutes aufnehmen könnt. Aber auch das altbekannte Partikelschwert ist wieder mit dabei und sorgt für den schnellen Tod im Nahkampf. Eine willkommene Alternative zur Klinge ist der Gravitationshammer der Brutes, mit dem auch ihr euch neuerdings wappnen könnt und der zu Recht für Angstschweiß auf der Stirn des Gegners sorgt.

Ebenfalls neu ist der mächtige Spartan-Laser, der zwar verdammt viel Zeit für das Abfeuern eines Schusses benötigt, bei einem Treffer aber so ziemlich alles in den Tod reißt, was auch nur im entferntesten Sinne nach Feind aussieht.

Neuerdings kann unser Kraftbolzen auch diverse stationäre Geschütze in Null Komma Nix aus ihrer Verankerung reißen, um sie als mobile Waffe zu benutzen. Dabei wechselt die Kameraperspektive in eine übersichtliche Third-Person-Ansicht. Sehr cool!

Mein Warthog und ich

Unser Recke ist bekanntlich nicht nur per Pedes unterwegs. Auch mit zahlreichen Gleitern und Fahrzeugen zieht ihr in den Kampf. Die fahrbaren Untersätze reichen vom klassischen Warthog über den Scorpion-Panzer bis hin zu völlig neuen Vehikeln. Die neuen Fahr- und Flugzeugen reihen sich optimal in das restliche Aufgebot ein. Unter den etlichen Neuerungen hat uns besonders der Chopper der Brutes, eine Art riesiges Bike, welches mit Klingen versehenen Rädern und durchschlagskräftigen Bordkanonen ausgestattet ist. Weiter gibt es mit der Hornet ein cooles neues Flugzeug zu bemannen, während der Mongoose als eine Art Mini-Warthog dient. Aufseiten der Aliens können mit ein wenig Überzeugungsarbeit unter anderem die Ghosts und Banshees oder die neue Wraith-Panzereinheit gekapert werden. Die Fahrzeuge lassen sich mit ihrem hohen Detailgrad als das grafische Highlight des Spiels ansehen. Solche liebevoll in Szene gesetzten Vehikel gab es bislang einfach noch nicht zu bewundern.

Insgesamt lässt sich sagen, dass sich die Fahrzeuge allesamt recht ordentlich steuern, wie man es von der Serie gewohnt ist. Springt ihr jedoch auf den Beifahrersitz oder kümmert euch um die Bordkanone, kann es vorkommen, dass die KI des Fahrers wie dumm in der Landschaft umher zirkelt. Leider ist es den Entwicklern noch immer nicht gelungen, eine optimale KI der Kameraden zu konstruieren. Anders sieht es bei der KI der Gegner aus. Zwar agieren diese auf den ersten beiden der vier Schwierigkeitsstufen noch recht harmlos, spätestens auf dem Dritten verlangen sie allerdings einiges von euch ab. Sie suchen eigenständig Deckung, versuchen euch einzukesseln oder ergreifen die Flucht, um sich neu zu formieren, wenn sie merken, dass sie euch unterlegen sind. Dadurch ist jeder Kampf eine neue Herausforderung und maßgebend für den hohen Wiederspielwert der Kampagne.

Nicht nur, dass euch die Gegner gehöriger denn je einheizen, sie kommen auch gleich in ganzen Scharen daher. Es ist zu fast jeder Zeit des gesamten Spiels etwas los und nicht selten habt ihr das Gefühl, von euren Gegner schier ausweglos umzingelt und ihnen ausgeliefert zu sein. Und jedes Mal wenn ihr denkt, ihr habt den Pöbel ausradiert, befindet sich schon der nächste gigantische Truppentransporter der Covenant im Landeanflug und bombardiert euch mit unzähligen Plasmasalven.

Gut, dass man mitgedacht hat und ihr nach größeren Auseinandersetzungen einen Checkpoint spendiert bekommt, wodurch lästiges und mitunter frustrierendes Wiederholen derselben Passage entfällt. Um der Übermacht eurer Feinde etwas entgegensetzen zu haben, haben die Entwickler sich für Halo 3 etwas Neues einfallen lassen. Denn während Halo 1 das sich wieder regenerierende Schild einführte und es beim zweiten Teil um das taktische Hantieren mit mehreren Waffen gleichzeitig ging, liegt bei Halo 3 das Hauptaugenmerk auf den vielen neuen Ausrüstungsgegenständen, welche euch den Kampf erleichtern und in manchen Situation gar schon unabkömmlich vorkommen werden. Mit Druck auf die X-Taste platziert ihr beispielsweise die so genannten Bubbleshields, die eine Art transparante Kuppel bilden, durch die weder Feuergeschosse noch Granaten gelangen. Darüber hinaus gibt es Tretminen, Blendgranaten oder Gravitationslift, die sowohl Gegner als auch Fahrzeuge in die Luft heben können. Weiterhin gibt es Items, die die Energie von Fahrzeugen und Schilden aufsaugen und diese von daher unbrauchbar machen oder euch als Energiequelle dienen. All diese Items bereichern die Spieltiefe ungemein und verleihen vor allem den Multiplayer-Matches einen neuen Glanz. Aber nicht, dass wir uns missverstehen, die Covenant sind auch im Umgang mit dieses Items geübt und können euch durch deren Einsatz schnell mal eure Strategie vermasseln.

Schöne, neue Welt?

Trotz sehr guter Spielbarkeit, ist auch Halo 3 kein perfektes Spiel. Ein Manko sind die schon aus den Vorgängern bekannten Passagen, in denen ihr bereits „gereinigte“ Gänge teilweise nochmals durchlaufen müsst, um zu eurem nächsten Ziel zu gelangen. Zwar kommen diese nicht mehr so häufig vor, dennoch können sie mitunter ein wenig nerven. In Hinsicht auf die grafische Darstellung wäre doch ein wenig mehr drin gewesen.

Gerade die Innenareale trüben mit ihren gewohnten schimmernden Oberflächen und langen Gängen, den ansonsten stimmigen optischen Gesamteindruck. Das Charakterdesign hätte zudem noch ein wenig detaillierter sein dürfen, geht aber in Ordnung. Halo 3 sieht optisch vielleicht nicht ganz so spektakulär wie GoW oder Bioshock aus, wirkt dafür jedoch wie aus einem Guss, statt aufgesetzt und übertrieben oder gewollt und nicht gekonnt. Auch die Framerate hätte ein wenig höher sein können. Sie bricht zwar zu keiner Zeit wirklich ein, aber man dennoch oft das Gefühl, dass das Geschehen etwas flüssiger laufen sollte. Dennoch haben die Entwickler es geschafft, dass dieses kleine Manko sich zu keiner Zeit störend auf das Gameplay auswirkt.

Selbst wenn auf dem Bildschrim die Hölle los ist, und das ist sie recht häufig, spielt sich der Titel durchweg sehr gut. Fernab von den bombastischen Gefechten überzeugt Halo 3 vor allem mit seinen zahlreichen Zwischensequenzen, die ganz großes und ein mit Emotionen geladenes Kino bieten. Aber auch die diversen Schauplätze wissen dank High Dynamic Range Rendering, Wettereffekten, einer streckenweise grandiosen Fernsicht von bis zu 16 Kilometern und diversen Filtern und Weichzeichnern zu überzeugen. Selbiges gilt für die schon erwähnten Fahrzeuge (mit einem abermals überarbeiteten Schadensmodell) und die wirklich beeindruckenden Explosionen. Zwiegespalten ist unsere Meinung dann hingegen beim Sound.

Zugegeben: Der Soundtrack in bester Halo-Manier ist wie immer auf höchstem Niveau angesiedelt und reißt euch oft richtig mit, doch die Sprachausgabe der von uns getesteten deutschen Fassung des Spiels zieht das ansonsten perfekte akustische Erlebnis ziemlich nach unten. Hier ist wirklich nicht verständlich, warum die deutsche Fassung des Spiels mit einer derart lieblosen Synchronisation auskommen muss. Nun gut, es gibt sicherlich einige andere Titel, die weitaus schlechter bedient wurden, dennoch trübt die Übersetzung die ansonsten wirklich wunderbare Atmosphäre des Spiels. Traurig, dass man als Käufer der deutschen Version gezwungen wird, mit dieser Sprachausgabe Vorlieb nehmen zu müssen. Das geniale englische Original fand seinen Weg nämlich nicht auf den Silberling. Schade drum.

Da ist was los

Auch unbedingt erwähnenswert ist die Tatsache, dass ihr die komplette Kampagne mit bis zu drei Mitspielern gemeinsam sowohl im Splitscreen-Modus als auch online über Xbox Live in Angriff nehmen könnt. Das klingt nicht nur sehr spaßig, sondern haut in der Tat richtig rein. Weiterhin sind in den Missionen eine Reihe von Skulls versteckt, durch welche ihr Modifikationen für die Kampagne freischaltet, um diese noch anspruchsvoller zu gestalten.

So lässt sich beispielsweise euer Hud deaktivieren, während andere Skulls bewirken, dass eure Gegner schneller Feuern und, und, und.

Ein Grund warum der zweite Teil der Reihe sich auch heute noch einer so großen Beliebtheit erfreut, ist der unglaublich umfangreiche Multiplayer-Modus. Und genau diesen bieten euch die Entwickler von Bungie in noch größerer Form natürlich auch im dritten Teil. Sage und schreibe neun Spielvarianten, unter ihnen natürlich Capture the Flag und King of the Hill, werden euch geboten. Gespielt werden sie wahlweise im lokalen Netzwerk, im Splitscreen-Modus oder über Xbox Live mit bis zu 16 Teilnehmern. Auch sehr spannend gestaltet ist der Kino-Modus. Während ihr euch in die Mehrspieler-Schlachten stürzt, zeichnet das Programm eure Aktionen auf und speichert diese, sodass ihr im Nachhinein eure Aktionen begutachten und neu zusammenschneiden könnt.

Dasselbe gilt allerdings auch für den Kampagnen-Modus. Hier könnt ihr eure spektakulärsten Gefechte aufnehmen und in den verschiedensten Perspektiven nochmals genießen. Wer möchte, kann seine Filmchen mit Freunden im Internet teilen und diese von ihnen bewerten lassen. Gut gefallen hat uns auch der umfangreiche Editor mit dem viel sagenden Namen „Die Schmiede“ (The Forge), bei dem ihr die bereits vorhandenen Mehrspielerkarten nehmen und nach eurem Belieben verändern könnt. Das klingt anfangs zwar recht unspektakulär, allerdings lassen sich damit wirklich witzige Dinge anstellen und man kann sich in den vielen Möglichkeiten, die zum Experimentieren geboten werden, wirklich schnell verlieren. Dank Xbox Live-Anbindung, können die dadurch entstandenen neuen Varianten der Maps mit anderen Spielern getauscht und bespielt werden.

Fazit

von Marc Heiland

Bungie hat es also doch geschafft. Trotz eher durchwachsener Eindrücke aus diversen Videos und der Multiplayer-Beta, ist es den Entwicklern gelungen, die beiden Vorgänger noch einmal zu toppen. Neben deutlich mehr Abwechslung und einer leicht überarbeiteten Steuerung, ist es vor allem die Story mit ihren zahlreichen Tweaks, die für Motivation im Solobereich sorgt. Natürlich auch die Tatsache, dass man als Spieler endlich wissen will, wie die Trilogie endet. Auch wenn es in Punkto KI der Teamkameraden und Sound Abstriche zu machen gilt, kann Halo 3 überzeugen. Der Multiplayer ist wie immer eine Bank, wird von uns daher auch in einem gesonderten Special behandelt werden. Warum jedoch der Titel in Deutschland eine USK 18-Wertung erhielt, ist und bleibt für uns ein Rätsel.

FAZIT

von Jan Fratzer

Halo 3 stellt einen grandiosen Abschluss der Erfolgsgeschichte rund um Master Chief dar. Es ist fast schon beängstigend, wieviel Inhalt man hier für sein Geld bekommt. Zwar ist man nach zirka 12 Stunden durch, dennoch sorgt die sehr gelungene Kampagne durch ihr geniales Leveldesign, die fordernde KI und den cleveren Einsatz der neuen Items auch beim x-ten Anlauf noch genügend Motivation. Freut euch auf ein hohes Maß an Abwechslung und Action vom Feinsten, die gerade mit mehreren Mitspielern so richtig Gas gibt. Der Multiplayer-Modus ist Spielspaß aller erster Güte und wird viele Spieler mit Sicherheit für die nächsten Wochen, Monate oder gar Jahre begeistern. Halo 3 hat zwar mit einigen kleinen Macken zu kämpfen, trotzdem kann man das Spiel getrost als Meisterleistung bezeichnen. Wer die vorherigen Teile nicht gespielt hat, könnte zwar Probleme in Hinsicht auf die Story bekommen, wird aber dennoch auf seine Kosten kommen.

Halo 3 [X360 , looki.de]

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