Gesamtwertung54%/10 |
GrafikAusreichend SoundGut |
LanzeitspaßMangelhaft SpieleinstiegGut |
BedienungBefriedigend |
Es gibt Serien, die sind legendär: Prince of Persia, Unreal, Splintercell oder auch Hitman, um nur einige zu nennen. Zu diesen Legenden gehört auch das bislang stets indizierte, da äußerst brutale Quake. Nach einem Ausflug in die Multiplayerschlachten mit Quake 3: Arena, kommt Entwickler Raven nun wieder zurück zum Singleplayer und erstmals auf die Xbox360. Ob das Debüt gelungen ist oder nicht, erfahrt ihr in unserem Test.Jetzt auch mit StoryFans der Reihe dürften sich freuen. Erstmal wurde Quake eine wenn auch wenig spektakuläre Story spendiert. Eine außerirdische Rasse greift die Menschheit an. Doch diesmal ziehen die Extraterrestrischen den Kürzeren. Im Gegenzug greifen nun die Menschen ihrerseits die Heimat der Aliens an. Abgesehen vom letzten Drittel, kommt die Story nicht über ein Mittelmaß hinaus.Ab durch die MitteIhr steuert einen Söldner, der mitten im Krieg gegen die Alienhorden per Luftschiff ausgesetzt wird. Bis an die Zähne bewaffnet, schießt ihr euch durch Level, die alle irgendwie aussehen wie Doom3 nur pixliger. Ähnlich wie ids Ego-Shooter, setzt auch Quake 4 auf düstere und beklemmende Innenlevel. Dadurch wird die Atmosphäre spannen und packend gestaltet. Stupides umnieten diverser Aliens sollte Spaß bringen tut es aber nicht. Denn anscheinend hat man bei Raven das Wort K.I. komplett aus dem Handwörterbuch der Spieleentwickler gestrichen. Dümmer gehts kaum noch. So zückt ihr die eine oder andere Waffe -ein Déjà-vu mit Doom 3 ist auch hier nicht von der Hand zu weisen- und gebt dem Gegnermob Saures. Rätsel der gehobenen Art sucht ihr, ebenso wie den Sinn des Spiels, leider vergebens.Mit Freunden unterwegsWer sich nach einigen sterbenslangweiligen Stunden durch den Solopart gequält hat, der darf sich mit einigen Freunden via Xbox-Live online auf das virtuelle Schlachtfeld begeben. Deathmatches, Team-Deathmatchen und CtF stehen auf dem Programm. Spaßig ist allerdings auch hier etwas anderes.Next-Gen? Fehlanzeige!Wenn doch nur wenigstens die Grafik überzeugen könnte. Aber was sich Raven hier erlaubt, grenzt fast schon an eine Frechheit. Während mit der richtigen Grafikkarte die PC Version durchaus zu gefallen weiß, können die Entwickler anscheinend mit der Xbox 360 Rechenpower überhaupt nichts anfangen. Wie sonst erklären sich permanente Ruckeleinlagen, gepaart mit uninspirierten und matschigen Texturen? Hochaufgelöste Böden, Wände oder Gegner dürft ihr gerne in anderen Spielen suchen, bei Quake 4 werdet ihr sie nicht finden.