Gesamtwertung73%/10 |
GrafikGut SoundGut |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegBefriedigend |
BedienungGut |
Hätte man mehr draus machen können
Die Einzelspielerkampange, die man ohne Zwischensequenzen übrigens auch zu Zweit durchspielen und auch im Netz spielen kann, verspricht Spannung von der ersten bis zur letzten Minute. Leider sind diese beiden Zeitbereiche gerade einmal sechs kurze Stunden von einander entfernt und auch die Geschichte weiß nicht gerade zu fesseln. Dafür knallt das actionorientierte Gameplay richtig gut rein und zieht euch ins Spiel. Clevere Strategen werden jedoch kaum auf größere Hindernisse stoßen, außer sie übersehen einmal ein paar Feinde, was vor allem auf kleineren Fernsehern alltäglich ist. Das neue Rangsystem kann sich sehen lassen und motiviert zum mehrmaligen Spielen. Die Multiplayermodi sind zwar auf dem Papier recht altbacken, wissen aber durch die Taktikelemente durchaus einige Zeit angemessen zu unterhalten. Das gestrichene Belohnungssystem hingegen dreht stark an der Spielspaßschraube und zwar in die falsche Richtung.
Nur minimal verbessert
Rainbow Six: Vegas 2 sieht leider kaum besser aus, als sein Vorgänger. Dazu kommt noch, dass die einzelnen Locations nicht nur meist nicht wirklich an Las Vegas erinnern und absolut keinen realen Bezug zur Stadt der Geldträume aufzubauen vermag. Sieht man sich die Texturen näher an, so wirken sie verwaschen und unausgereift. Die angepriesene Charaktererstellung beschränkt sich auf drei Bereiche und weiß ebenso wenig zu überzeugen. Dafür sind die Effekte, genannt seien hier nur die Explosionen, umso besser inszeniert. Auch die Charaktermodelle der Feinde sehen ansprechend aus, wenngleich sie sich zu oft wiederholen. Die vielen nervigen Slowdowns wiederum zeugen von Unausgereiftheit.
Gut, aber nichts besonderes
Im Großen und Ganzen kann man den Sound nur als gelungen, wenn auch nicht als weltbewegend bezeichnen. Großes klassisches Klangkino darf man nicht erwarten, die einzelnen Szenen und die vielen Feuergefechte sind aber durch atmosphärische Musik und gute Soundeffekte passend untermalt. Die deutsche Sprachausgabe kann sich ebenfalls sehen lassen.
Exzellent, aber gewöhnungsbedürftig
Die Steuerung ist durchaus gewöhnungsbedürftig und beim ersten Durchspielen befindet man sich in einem dauerhaften Lernprozess. Dabei sind die Befehle auf dem Pad eigentlich perfekt angepasst und könnten auch sehr gut funktionieren, wenn die Spielwelt nur immer fähig wäre, diese auch gelungen umzusetzen. Aber da blockiert hier mal ein Stromkasten das Vorrücken an der Wand und da mal ein zu breiter Fensterabsatz das Hindurchspähen. Das Ganze ist sehr nervig und hätte beim besten Willen überarbeitet werden können.
Bitte besser
Der Beginn von Vegas 2 ist wenig Einsteigerfreundlich. Zwar soll eine Rückblende offensichtlich den Part eines Tutorials übernehmen, dies gelingt ihr aber zu keinem Zeitpunkt. Man wird einfach ins kalte Wasser geworfen und darf selbst herausfinden, was man zu tun hat. Bei den knackigen Schwierigkeitsgraden ist das nicht wirklich einfach. Hier hätte viel mehr getan werden müssen. Übrigens schwächelt zwar die KI der Feinde immer mal, wenn sie aber gerade auf dem Höhepunkt ist, wird es auch auf dem leichten Schwierigkeitsgrad für Einsteiger ein ziemlicher Höllentrip.
Sorgt für einige Stunden Spaß
Der Multiplayermodus präsentiert sich gewohnt gelungen. Mit bis zu 16 Spielern darf man sich online auf Punktejagd begeben. Unterstützt wird das Ganze durch 12 Maps, die eine Mischung aus neuen und altbekannten Karten darstellen. Verschiedene, bereits bekannte Modi, wie Deathmatch oder Suchen und Zerstören erstrahlen durch das taktische Gameplay in neuem Licht. Weniger bekannte Modi sorgen für frischen Wind.
Rainbow Six: Vegas 2 im Test.
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