Thief III
Die Frage der Entwickler
Wurden die erfolgreichen Vorgänger noch von dem inzwischen aufgelösten Entwicklerstudio Looking Glass programmiert, kümmert sich bei Thief III nun ION Storm um die Entwicklung. Unter der Leitung von Chef-Designer Warren Spector (Deus Ex) wurde ein hochkarätiges Team zusammengestellt, darunter auch mehrere ehemalige Mitarbeiter von Looking Glass. Als Ziel hat man sich die Erschaffung einer hochkarätigen Fortsetzung der Reihe gesetzt, ION Storm will mit Thief III neue Maßstäbe im Schleichgenre und in Sachen künstlicher Intelligenz setzen. Dennoch versprach man den Fans, den Kern des Spiels beizubehalten und sogar die Story soll nahtlos an die Vorgänger anknüpfen. ION Storm greift hierzu auf Konzepte zurück, die seinerzeit noch unter der Federführung von Looking Glass entwickelt wurden. Um den Vertrieb des Titels wird sich Publisher Eidos kümmern.
Der Meisterdieb ist zurück!
Die Geschichte von Thief III spielt im Mittelalter, in einer Welt voller Fantasy und Mythen. Ihr schlüpft in die Haut des Meisterdiebes Garrett, seineszeichens Mitglied einer Schutztruppe, die sich die Hüter nennt. Diese Vereinigung versucht zwischen den beiden rivalisierenden Fraktionen der damaligen Zeit, den Hammeriten und den heidnischen Waldfürsten, zu vermitteln und das notwendige Gleichgewicht zwischen den beiden Gegenspielern zu erhalten. Garrett ist ein absoluter Profi in Sachen Einbruch und Diebstahl, fast niemand kennt sein Gesicht, niemals wurde er gefasst. Er bestiehlt die Reichen um in einer Welt zu überleben, die düster und voller Unheil ist. Doch eines Tages passierst etwas mysteriöses, beim Versuch etwas wertvolles zu erbeuten, entfesselt Garrett versehentlich eine böse, dunkle Macht, welche die Welt vernichten will. Seine Aufgabe ist es von nun an, dies zu verhindern und das Böse zu besiegen, um die Welt vor der düsteren Bedrohung zu retten.Alleine gegen das Böse
Um das Ziel zu erreichen, schleicht ihr in bester Stealth-Manier durch die Stadt und dringt in die verschiedensten Gebäude wie z.b. Gefängnisse, Kathedralen, Schlösser, Villen und Museen ein. Das Wichtigste dabei ist selbstverständlich immer, nicht gesehen zu werden und möglichst unbemerkt an Wachen, Söldnern, Schlägern, rätselhaften Monstern oder anderen Gegnern vorbeizukommen. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, jeden Widersacher mit roher Gewalt zu beseitigen, allerdings ruft dies in den meisten Fällen irgendeinen Wachposten auf den Plan, der euch dann natürlich ebenfalls das Leben schwer machen wird.Als Waffen stehen euch beispielsweise ein Schwert für den Nahkampf und ein Bogen, mit dem Feinde in bester Scharfschützenmanier aus dem Hinterhalt anvisiert werden können, zur Verfügung. Am besten fahrt ihr bei Thief III aber, wenn ihr lautlos und überlegt vorgeht und obendrein stets die richtige Taktik wählt. Es soll sogar möglich sein, das Spiel zu beenden, ohne eine einzige Wache aus dem Weg geräumt zu haben.
Technik die begeistert!
Die Grafik von Thief III sieht bereits zum jetzigen Zeitpunkt beeindruckend aus. So wirken die einzelnen Areale sehr abwechslungsreich und die komplette Umgebungsgrafik kann durch einen enormen Detailreichtum bestechen. Auch die Texturen machen dank Bump-Mapping einen sehr plastischen Eindruck. Die Charaktermodelle sehen ebenfalls sehr detailliert aus und verfügen über eine lippensynchrone Sprachausgabe. Sämtliche Charakter wurden per Motion Capturing animiert, um einen extrem hohen Grad an Realismus zu vermitteln, trotzdem wirken sie noch etwas zu kantig und ION Storm sollte hier noch ein wenig Feintunig betreiben. Ein weiteres Highlight sollen allerdings die dynamischen Lichteffekte werden. Diese Effekte sollen für eine besonders realistische Atmosphäre im Umgang mit Licht und Schatten sorgen. Wirft beispielsweise eine Wache im Licht einer Fackel oder einer Laterne einen Schatten, so wird dieser physikalisch korrekt mit ihm wandern und je nach Laufrichtung größer oder kleiner werden. Da natürlich auch der Meisterdieb Garrett selbst im Spiel von diesen dynamischen Lichteffekte betroffen ist, müsst ihr sehr überlegt und vorsichtig ans Werk gehen, um keine unnötige Aufmerksamkeit auf euch zu ziehen. Über die Qualität der akustische Untermalung des Titels kann man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sehr viel sagen. Die Entwickler versprechen allerdings einen äußerst stimmungsvollen und zur Atmosphäre des Titels passenden Soundtrack. Darüber hinaus werden auch die Soundeffekte eine große Rolle spielen. Geräuschquellen werden nämlich von den Wachen konsequent verfolgt. Da die Wachen untereinander kommunizieren solltet ihr auch hier besonderen Wert auf eine geräuschlose Vorgehensweise legen.
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