Gesamtwertung52%/10 |
GrafikBefriedigend SoundBefriedigend |
LanzeitspaßAusreichend SpieleinstiegBefriedigend |
BedienungBefriedigend |
Und wieder einmal gibt es eine Videospielumsetzung eines Hollywood-Films. Mit Ab durch die Hecke beweisen die DreamWork Studios einmal mehr, dass sie es meisterlich verstehen, virtuelle Figuren zum Leben zu erwecken. Pünktlich zum Filmstart, kommt für die Xbox das Spiel in den Handel. Wir haben mit den drei Hauptcharakteren die Gegend unsicher gemacht und dabei geschaut, ob Ab durch die Hecke wieder einmal eine von vielen Lizenzausschlachtungen ist oder ob das Spiel Hitpotential besitzt.
Ab durch die Mitte
Die Geschichte hinter dem Videospiel folgt der Kinovorlage in groben Zügen, ohne jedoch ins kleinste Details zu gehen. Eine Gruppe lustiger Pelzträger, welche in einem Wald wohnt, möchte endlich die weite Welt jenseits der Waldbegrenzung kennen lernen. Dass es auf dieser Entdeckungstour recht turbulent und auch gefahrvoll von statten geht, versteht sich beinahe von selbst. Im Spiel selbst übernehmt ihr die Kontrolle über die vier Hauptcharaktere: RJ der Waschbär, Verne die Schildkröte, Hammy das Eichhörnchen und Stella das Stinktier. Die einzelnen Protagonisten könnt ihr mittels einfachem Druck auf den schwarzen Button wechseln, da jeder seine eigenen Stärken und Schwächen besitzt und für manche Aufgabe nur ein spezieller Charakter die Lösung bringen kann. Alternativ zum Singleplayer könnt ihr die Abenteuer der Tiere im Koop-Modus erleben. Ansonsten verläuft das Spiel recht linear in gewohnter Jump&Run Manier. Ihr hüpft über Plattformen und Hindernisse, besiegt kleinere und größere Gegner und sammelt Gesundheitspunkte, Waffenupgrades oder Icons ein, mit denen ihr unzugängliche Bereiche freischaltet.
Ab auf die 12
Die Kämpfe sind recht simpel gehalten, um die Zielgruppe der jüngeren Spieler nicht zu überfordern. Mit der X-Taste führt ihr einen Standardschlag aus oder werft diverse Sachen durch die Gegend, die ihr bei euch tragt.
Der Y-Button dient größeren Angriffsmanövern, die euch allerdings reichlich Energie kosten. Die Waffen sind kindgerecht gestaltet und laden eher zum Schmunzeln ein. Da wird ein Tischtennisschläger oder ein Golfschläger zum Argumentlieferant gegen die Gegner. Besonders effektiv sind die Tag-Team Angriffe, bei denen ihr zum Beispiel von den Schultern eines eurer Mitstreiters springt, um einen Feind von oben herab anzugreifen. Natürlich sind auch zahlreiche Bossgegner mit von der Partie, die euch das virtuelle Leben schwer machen wollen, wie ein riesiger Bär. Einige Minispiele lockern von Zeit zu Zeit das eher monotone Spielprinzip auf.
Leider leidet Ab durch die Hecke wie schon so viele Genrevertreter zuvor an einer unausgewogenen Kameraführung.
Ab in den Müll?
Grafisch bietet der Titel solide Mittelmäßigkeit. Die Charaktere sehen zwar aus, wie ihre cineastischen Vorbilder, wirken allerdings recht uninspiriert in Szene gesetzt. Gleiches gilt für die zum Teil lieblosen Level. Hier hätte mehr Feinarbeit Wunder bewirkt. Warum gerade Filmversoftungen für die jüngere Zielgruppe mit solch einem Grafikdurchschnitt beschert werden, kann wohl kaum jemand nachvollziehen. Kantenflimmern, matschige Texturen und vieles mehr ließen sich als grafischer Negativpunkt ausmachen. Der Sound ist recht gelungen. Ähnlich wie im Film, dudelt er meist vor sich hin. Die Sprecher geben ihr bestes, können aber ebenfalls nicht wirklich überzeugen.
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Ab durch die Hecke im Test.
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