Gesamtwertung83%/10 |
GrafikGut SoundGut |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegGut |
BedienungGut |
Microsoft hat eine Menge neue Titel ins Leben gerufen. Nicht nur Namen wie HALO oder auch Project Gotham Racing waren dabei echte Hammer. Mit dem Snowboard-Game Amped soll nun auch das Rollenspiel Azurik für Furore sorgen. Dabei haben wir gleich mal festgestellt, dass ein weiterer Action-Adventure-Titel namens Nightcaster in der Mache ist. Dieser ist auch zwischenzeitlich bei uns eingetroffen. Doch das Spiel werden wir nach Azurik ebenfalls durchprüfen ist ja schließlich unsere Aufgabe für euch, gute und weniger tolle Spiele herauszufinden. Kommen wir nach diesem Abstecher jedoch wieder zu dem RPG Azurik, welches durch eine geheimnisvolle Story und einer farbenfrohe Welt überzeugen möchte. Im Gegenteil zu Final Fantasy X, welches wir diese Woche getestet haben, kann der Spieler ähnlich wie in Zelda in Echtzeit fighten. Natürlich sind auch Gespräche mit Dorfbewohner möglich. Wie weit Azurik an Nintendo´s Meisterwerk erinnert, werden wir in den nächsten Zeilen auflösen.
Nachdem sie dies geschafft haben, wurden Menschen in ihre Welt namens Perathia verfrachtet. Jede einzelne Sphäre besaß Wächter, welche die gesamte lebende Menschheit dieser Umgebung beschützen sollten. Doch wie sollte es anders kommen. Die Alten begannen sich zu bekriegen. Es folgte daraus ein riesen Chaos und die Elementarwächter erhoben sich gegen ihre Herren. Nach einem langen Krieg wurden die Wächter von den Alten besiegt und in Ritterschilder ähnliche Scheiben verbannt.
Ein Alter war jedoch sehr weise und übergab die Scheiben einem Mann, welcher ein sehr ehrlicher Mensch war, ein Mann, der die Scheiben aufbewahren sollte. Sein Name ist Selden. Er berief eines Tages, ein ganzes Jahrtausend später, die Wächter des Wissens zum Schutz dieser Elementarscheiben. Solange sie diese magischen Scheiben, welche die oben genannten Elemente darstellen sollen, beschützen, sind die Wächter gezwungen den Alten Dienste zu leisten und somit Perathia zu beschützen. Nach friedlichen Jahren und dem Aufbau einer großen Welt ging fünfhundert Jahre später eine der sechs Scheiben verloren. Dabei handelt es sich um die Elementarkraft des Todes. Was für Ausmaße diese Magie haben wird, war damals nicht klar. Selden prophezeite mit dem Verschwinden der Todescheibe eine Katastrophe voraus...
Die einzelnen Elemente setzen sich aus Erde, Wasser, Feuer, Luft, Leben und Tod zusammen. Kombiniert man eine dieser Kraft mit einer dazupassenden, können Effekte und Specials entstehen. So kann der Spieler beispielsweise Wasser und Erde kombinieren. Als Ergebnis erhält man eine Säureglyphe. Feuer und Wasser ergibt Dampf. Je nach Kraftzusammensetzung gibt es verschiedene Ergebnisse. Azurik besitzt einen Stab, der den Namen Axion besitzt. Dieser ist ein Elementarstab, mit der er die einzelnen Elemente aufrufen kann. Fordert er den Feuerzauber an, hat die Stabspitze und das Stockende Flammen, welche im Kampf gegen die Fieslinge natürlich Vorteile bringt.
Letztendlich gibt es kaum Verbesserungspunkte. Man hätte Azurik auch einen realistischen Beigeschmack geben können, wobei ich denke, dass die blaue Figur dem Spiel eindeutig besser tut, als ein Mensch. Auch die Idee mit dem Magiestab ist was neues und auf jeden Fall innovativer als Links Schwert aus den Zeldateilen. Überhaupt hebt sich Microsoft ab und beweist endlich mal wieder Innovation in diesem Genre.
Die Story ist anfangs ziemlich öde und ich finde, wir haben bald genug mit Elementen und Wächter gesehen. Doch im Laufe des Spiels änderte sich meine Anfangsmeinung sofort und jetzt sage ich, dass Microsoft eine tolle Geschichte rund um Phantasie und Action ins Leben gerufen hat. Auch die Idee mit den Elementen ist gut in Szene gesetzt und vermittelt ein tolles Endbild.
Technisch ist Azurik natürlich wieder einwandfrei, doch irgendwie fehlt mir der echte AHA-Effekt. Nachdem die ersten Launchgames vorüber sind, erwarte ich nun eine Steigerung der Xbox-Grafik. Vielleicht ist es auch noch zu früh, um jetzt schon die zweite Generation anfordern zu können. Auch die Effekte an sich sind eher Mittelmaß. Wenn Microsoft die kleinen, nicht wirklichen Fehler, wettmachen, können wir von einem eventuell kommenden zweiten Teil viel erwarten. In diesem Sinne, weiter hart arbeiten...
Azurik im Test.
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