Gesamtwertung72%/10 |
GrafikBefriedigend SoundGut |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegGut |
BedienungGut |
In Sachen Gameplay setzt der First-Person-Titel auf ein wirklich ausgeklügeltes Kampfsystem, welches in einer simplen Steuerung umgesetzt wurde. In den ersten Minuten erlernt ihr nämlich den wohl wichtigsten Kampfmodus des gesamten Spiels? den Nahkampf.
Derrick kann mit einfachen Tastenkombinationen verschiedene Tritt- und Schlagaktionen ausführen. Hierbei dienen die Analog-Sticks sowie die Schultertasten des Controllers als wichtiges Hilfsmittel. Eine kurze Kombination, wie zum Beispiel Schultertaste Rechts + Stick Richtung Rechts, ermöglicht es dem Gegner einen saftigen Kinnhaken zu verpassen. Anders als in den meisten Genre-Kollegen habt ihr also auch ohne Waffen passable Möglichkeiten zur Selbstverteidigung. Natürlich setzt Cole zu gegebener Zeit auch Waffen ein. So dienen die Pistole und das Maschinengewehr in verschiedenen Varianten als alternative Angriffs-Möglichkeiten. Diese können ausgeschalteten Gegner abgenommen werden. Leider sind die Waffen in Sachen Effektivität dem Nahkampf nicht ebenbürtig. Die Handfeuerwaffe fängt nach mehreren Schüssen wie eine Schrotflinte an zu streuen und man kann sein Ziel erst durch den Einsatz von mehr als zwei Magazinen eliminieren. Im Laufe des Spiels erhält Cole diverse übernatürliche Fähigkeiten, mit denen ihr zum Beispiel die vorerst unzerbrechlichen Schilde euer Gegner durchschlagen könnt, um somit schneller ans Ziel zu kommen. Nach dem Erlernen dieser ?Skills? werdet ihr euch schnell von den Schusswaffen abwenden, da viele Gegner gegen sie immun sind. Außerdem sind diese gegenüber den erlernten Faustfähigkeiten weniger effektiv.
Das Besondere an down ist wohl der ständige Ego-Modus, welcher sogar in den kurzen Zwischensequenzen beibehalten wird. So erlebt ihr sämtliche Geschehnisse aus dem Blickfeld des Protagonisten. Ihr werdet also nie euer Äußeres zu Gesicht bekommen. Die Einbindung und Identifikation des Spielers mit seiner Figur geht sogar noch einen Schritt weiter. Ihr spürt sogar am eigenen Leib, wie sich ein nicht ganz verdauter Hamburger in eurer Speiseröhre Richtung Mund bewegt.
Glücklicherweise stellt sich die Steuerung kein Problem dar. Die Entwickler nahmen sich ein Beispiel an Halo oder Rainbow Six 3, um die Belegung der Tasten so simpel wie möglich zu gestalten. Die Analog-Sticks dienen auch hier zur Blickführung und Bewegung eures Hauptdarstellers.
Abschließend kann man nur noch dem Sound von ?down? ein Lob aussprechen, denn dieser ist wohl das einzig makellose Element des Spiels. Wie in den meisten Xbox Spielen werdet ihr auch hier wieder in den Genuss des wunderbaren In-Game Dolby Digital Sounds kommen.
Mach Dir einen Namen im Dark Orbit. Allein oder mit Verbündeten wagst Du Dich in weit entfernte Sternen- systeme vor und kämpfst um 10.000 € zum Spiel...
Breakdown im Test.
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