Counterstrike
Round started
Wer die PC Version bereits kennt, dem dürfte klar sein worum es in Counterstrike geht: Eine Terroristenorganisation riskiert ihr Leben für politische Änderungen und liegt mit der internationalen Sicherheitsorganisation im Krieg. Dabei gibt es zwei verschiedene Szenarios, welche gespielt werden müssen. Zum einen Hostage-Rescue, wo es darum geht als Terrorist Geiseln festzuhalten und als Counter-Terrorist diese zu retten.
Im zweiten Spielmodus Demolition, ist es die Aufgabe der Terroristen eine Bombe auf der Karte zu platzieren und diese zu beschützen. Die Truppe der Counter-Terroristen muss dabei versuchen, diese vor der Explosion zu entschärfen um die Runde zu gewinnen. Bevor die Runde allerdings losgeht, hat man die Möglichkeit in einem Menü Ausrüstung zu kaufen. Dabei stehen mehrere Waffen, angefangen von Pistolen bis hin zu schweren Maschinenpistolen, ebenso wie Schutzanzug oder verschiedene Granaten zur Verfügung.
Kein echter Einzelspielermodus
Befindet man sich im Hauptmenü, hat der Spieler die Wahl zwischen Training, wo man die zwei bereits genannten Szenarios gelehrt bekommt und einem Einzelspielermodus. Hierbei sei aber erwähnt, dass dabei nur auf den knapp 20Maps gegen Bots gespielt werden kann. Vor dem Spiel lassen diese sich noch auf einen geeigneten Schwierigkeitsgrad einstellen. Der Einzelspielermodus kann auf Dauer nicht fesseln, der Reiz des Games liegt im Multiplayer-Modus, welchem wir uns nun widmen wollen.
Die Verbindung zu Xbox Live läuft bereits im Hintergrund ohne Probleme ab, so dass man bereits eingeloggt ist, wenn das Spiel gestartet wird. Hier hat man nun die Möglichkeit einem Spiel beizutreten oder ein eigenes Spiel zu hosten.
Leider benötigt man um mehr als vier Spieler auf dem Server zuzulassen eine recht schnelle Internetverbindung, richtig spassig wird es erst, wenn richtig viele Leute zusammenkommen. Der Multiplayermodus, welcher es ermöglicht mit bis zu 16 Freunden online über Xbox Live zu spielen kann die Defizite des Einzelspieler-Modus dann doch wieder ausgleichen. An einer Konsole lässt sich leider nur allein spielen, was ein kleiner Nachteil für LAN-Fans ist, da dadurch für zehn Spieler zehn Konsolen, Fernseher und Spiele benötigt werden. Immerhin kommt es im Gegensatz zu anderen Online Shootern wie Unreal Championship (Xbox) auch beim online spielen nicht zu unschönen Lags, welche den Spielspaß trüben.
Geniale Steuerung
Das wichtigste bei einem Ego-Shooter ist eine präzise Steuerung, um auch in großer Entfernung die Gegner treffen zu können. Glücklicherweise ist es den Entwicklern gelungen die Steuerung sehr gut an den Xbox Controller anzupassen, so dass man bereits nach kurzer Zeit über jede Aktion volle Kontrolle hat. Grafisch nutzt Counterstrike leider nicht die Leistung der Xbox aus.
Die Umgebungen wirken bis auf wenige Stellen ein wenig arm an Texturen. Wichtig für einen Taktik-Shooter ist durchaus die Spielgeschwindigkeit und der Spielfluss. Hier kann CS wieder punkten, denn ihr werdet von nervigen Rucklern verschont.
Sound wie von Counterstrike gewohnt
Von der soundtechnischen Seite her gibt es wenig Kritik. So gibt es vier so genannte Radio Commands, was kurze Sprachbefehle sind, sowie die typischen Waffengeräusche, welche sich je nach Kaliber unterscheiden.
Auch ist es möglich während des Spielens seine eigene Musik von der Festplatte im Hintergrund abspielen zu lassen.
Fazit
Counterstrike, wie es leibt und lebt. Auch auf der Xbox kommt das altbekannte Feeling beim Spielen sehr gut rüber. Durch die sehr genaue Steuerung wird auch mit dem Xbox-Pad das Fragfestival zu einem Vergnügen. Leider ist es grafisch nicht auf dem aktuellen Stand, was während des Spielens jedoch nicht weiter stört. Im Großen und Ganzen sollte jeder Shooter-Fan, welcher Xbox Live besitzt ein Auge auf den Titel werfen. Wer nicht mit der Xbox online gehen kann, sollte lieber nach Alternativtiteln Ausschau halten, denn den Reiz des Games macht die Multiplayer-Fähigkeit aus. Wer Xbox Live besitzt kann ohne Bedenken zu der Wertung noch gute 15% dazurechnen, da sich die 72% auf den Einzelspielerpart beschränken.
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